Gedenkarbeit des ITS

Der Internationale Suchdienst (ITS) stellt Informationen für die Gedenkarbeit zu Opfern des Nationalsozialismus aus den Archiven zur Verfügung.

Auch an der vom Bundesarchiv erstellten zweiten, wesentlich erweiterten Auflage des „Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ arbeitete der ITS vom Dezember 2000 bis November 2003 mit.

Um festzustellen, ob es sich bei den vom Bundesarchiv genannten Personen um Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft handelt, wurden Überprüfungen der vorhandenen ITS-Unterlagen durchgeführt. Ergänzend hierzu wurden - soweit vorhanden - auch die beim ITS früher gestellten Anträge nach Informationen über das Schicksal der Opfer durchgesehen.

Weitere Informationen: » Pressemitteilung des Bundesarchivs zum Gedenkbuch

Erinnerung an die Opfer

Der ITS hilft mit, die Erinnerung an die Opfer zu bewahren. In vielen Städten und Gemeinden möchte man an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnern. Hier kann der Internationale Suchdienst mit dem vorhandenen Dokumentenbestand oftmals helfen, die Opfer in Gedenkbüchern, auf Gedenktafeln und auf den so bezeichneten „Stolpersteinen” zu benennen.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Eine Zusammenarbeit erfolgt bereits mit verschiedenen Institutionen:

» US Holocaust Memorial Museum Washington (engl.)
» Yad Vashem, Jerusalem (engl.)

Der Internationale Suchdienst arbeitet auch mit anderen Gedenkstätten zusammen, die die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus bewahren:

» Gedenkstätten in Deutschland
» Gedenkstätten weltweit (engl.)