Internationaler Suchdienst Arolsen
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In einem weiteren Kooperationsprojekt zwischen der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert und dem Internationalen Suchdienst (ITS) wird die Häftlingskategorie „Eindeutschungs-Polen“ systematisch aufgearbeitet. Als „Eindeutschungs-Polen“ haben die Nationalsozialisten jene polnischen Zwangsarbeiter kategorisiert, die eine Liebesbeziehung zu einer deutschen Frau hatten und nicht wie üblich mit dem Tode bestraft wurden, sondern seit 1942 zur „Überprüfung ihrer Eindeutschungsfähigkeit“ nach Hinzert überstellt wurden. 

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Kinderleben im und unter dem Nationalsozialismus

Schülerprojekt der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen vom 29. Oktober bis 2. November 2012

Projektwoche Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen

Vom 29. Oktober bis 2. November 2012 werden Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen in den Archivbeständen und der Bibliothek des Internationalen Suchdienstes (ITS) recherchieren. Thema sind „Kinderleben im und unter dem Nationalsozialismus. Zwischen ‚Lebensborn‘, Eindeutschung, Deportation und Vernichtung“. Ziel ist eine Annäherung an die nationalsozialistische Rassenideologie über die Lebensgeschichten und Schicksale von Kindern, die zu dieser Zeit gelebt haben.

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Zwischenbericht zum EHRI-Projekt

Oktober 2010 bis März 2012

Das im Oktober 2010 gestartete Projekt European Holocaust Research Infrastructure (EHRI) mit 20 Partnerorganisationen aus 13 Ländern - darunter auch dem ITS – hat einen ersten Zwischenbericht zu seiner Arbeit vorgelegt. Er bietet eine Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse aus zahlreichen internationalen Workshops, Umfragen, Erhebungen und Arbeitsgruppen. Ziel von EHRI ist bis September 2014 die Schaffung eines Online-Portals, das einen Überblick über die weltweit verstreuten Archivmaterialien zum Thema Holocaust bietet und den Forschern einen besseren Zugang ermöglicht.

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Einblick in das ITS Archiv

März 2012 – Kooperation mit der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen

Alle Schüler der Jahrgangstufe 9 der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen nehmen an einer themenspezifischen Führung durch das Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS/International Tracing Service) derzeit teil. Mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 wurde eine längerfristige Zusammenarbeit im Rahmen von regelmäßigen Besuchen des Archivs, kleineren Einzelprojekten bis hin zu Kursen zu ausgewählten Themen vereinbart. Ziel ist, die Schüler früh auf die Geschichte und den ITS aufmerksam zu machen.

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Frühe Zeugnisse und Texte Überlebender

März 2012 – Seminar Universität Gießen/Arbeitsstelle für Holocaustliteratur

In Kooperation zwischen dem Internationalen Suchdienst (ITS/International Tracing Service) und der Universität Gießen/Arbeitsstelle für Holocaustliteratur befassen sich elf Studierende in einem dreitägigen Seminar mit frühen Zeugnissen und Texten Überlebender. Im Archiv des ITS lassen sich dazu Fragebögen der Alliierten finden, die direkt nach dem Krieg von den Überlebenden selbst ausgefüllt wurden. Sie sind die ersten skizzierten Erinnerungen von den Betroffenen. Daneben werden aus den Anfangsjahren der Institution die Kindersuchakten und Korrespondenz zwischen den Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung, deren Angehörigen und dem ITS eingesehen.

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Schüler recherchieren nach nordhessischen NS-Opfern

Januar 2012 - Filchner-Gesamtschule Wolfhagen

26 Schüler der Jahrgangsstufe 10 von der Filchner-Gesamtschule in Wolfhagen veranstalten in Kooperation mit dem Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen eine Geschichtswerkstatt. Mit Hilfe des digitalem Archivs und der Bibliothek zeichnen die Schüler Schicksale von Juden und Sinti aus Nordhessen während der nationalsozialistischen Verfolgung nach. Auch Überlebende, die nach dem Krieg in Camps für Displaced Persons in Nordhessen lebten, sind Thema.

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Graduiertenausbildung für Pädagogen

Herbst 2011 - Internationale Schule für Holocaust-Studien (ISHS) Yad Vashem in Jerusalem

Mit der Internationalen Schule für Holocaust-Studien (ISHS), die eine Abteilung von Yad Vashem in Jerusalem ist, wurde Ende 2010 ein Kooperationsvertrag für die Fortbildung von Pädagogen im Internationalen Suchdienst (ITS) geschlossen. Erstmals werden im Oktober 2011 für drei bis vier Tage deutschsprachige Pädagogen im Rahmen einer Graduiertenausbildung ihr Wissen beim ITS vertiefen.

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Für Pädagogen und andere Interessierte bietet die Gemeinschaft Evangelischer Erzieher (GEE) e.V. Rheinland/Saar/Westfalen und die Capek-Gesellschaft für Völkerverständigung und Humanismus e.V. in Kooperation mit dem Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Ende April 2011 eine Fortbildung unter dem Thema „Der International Tracing Service (ITS): Eine Institution für die Opfer und Überlebenden der NS-Verfolgung“ an. Neben einer generellen Einführung in die Aufgaben des ITS und einem Rundgang durch das Archiv wird das pädagogische Konzept des ITS vorgestellt.

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Erstellen von Unterrichtsmaterialien

Wintersemester 2010/2011 - Universität Kassel

Studierende der Universität Kassel erarbeiten in einem zweisemestrigen Projekt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Unterrichtsmaterialien für Schüler der Mittel- und Oberstufe. Während eines Projektseminars beschäftigen sich die Studierenden des Fachbereichs Erziehungswissenschaften mit den Schicksalen von Kindern, die die nationalsozialistische Herrschaft überlebt hatten.

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Geschichtswerkstatt zur NS-Verfolgung

22. November 2010 - Filchner-Gesamtschule Wolfhagen

16 Schüler der 10. und 11. Klasse haben Mitte November ein Projekt unter dem Titel „Das Terrorsystem des Nationalsozialismus – die Schicksale der Opfer“ im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) begonnen. Schwerpunkthemen der Geschichtswerkstatt sind die Organisation des Terrorsystems und der Konzentrationslager, die Zwangsarbeit in Nordhessen sowie Opfer der Verfolgung und Displaced Persons in der Region Wolfhagen.

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ITS beteiligt sich am EHRI-Projekt

16. November 2010 - Vierjähriges Projekt gefördert von der Europäischen Union

Die Europäische Union hat das Projekt Europäische Infrastruktur für Holocaust-Forschung (European Holocaust Research Infrastructure), kurz EHRI, im November 2010 gestartet. 20 Partnerorganisationen - darunter auch der Internationale Suchdienst (ITS) - aus 13 Ländern wollen ein Online-Portal schaffen, das einen Überblick über die derzeit weltweit verstreuten Archivmaterialien zum Thema Holocaust geben soll.

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Seminar an der TU Darmstadt

Herbst 2010 - Universität Darmstadt

Im Sommersemester 2010 bot der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen erstmals an der Technischen Universität Darmstadt das Seminar „Displaced Persons: Zwangsmigration, Soziologie, Entscheidungen – Das DP-Camp Zeilsheim“ an. Das Seminar stellte eine Fortführung der am Fachbreich Geschichte der TU Darmstadt enstandenen virtuellen Ausstellung „Verfolgung, Vernichtung, Befreiung und dann? Jüdische Überlebende in Frankfurt Zeilsheim“ dar.

 

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Schülerprojekt zum Holocaust

29. Oktober 2010 - Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen

Acht Schüler des Christian Rauch Gymnasiums Bad Arolsen haben sich im Rahmen einer Projektwoche beim Internationalen Suchdienst (ITS) mit dem Thema „Organisation des Holocaust“ beschäftigt. Konkret ging es um die Deportation und Enteignung von Juden sowie das Überleben nach dem Holocaust. Die Schüler haben nicht nur die Dokumente betrachtet, sondern auch Empathie für die Opfer gezeigt.

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Kooperation mit dem Stadtmuseum Coesfeld

19. August 2010 - Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinden

Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat mit dem Stadtmuseum Coesfeld im August 2010 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Für das geplante Lern- und Begegnungszentrum zur Geschichte der jüdischen Gemeinden wird der ITS Dokumente über die Verfolgung während des Nationalsozialismus zur Verfügung stellen. Zudem soll auch die Arbeit des ITS innerhalb der neuen Ausstellung gewürdigt werden.

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Projektwoche zu DP Camps in Korbach und Kassel

30. Oktober 2009 - Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen

Für eine Woche hat eine Schülergruppe des Christian Rauch Gymnasiums Bad Arolsen im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) die Geschichte von zwei Lagern für Displaced Persons in Korbach und Kassel (Hasenhecke/Wolfsanger) recherchiert. Im Mittelpunkt standen dabei das Leben im DP-Camp, das Verhältnis von Anwohnern und DPs zueinander und, soweit in der Kürze der Zeit nachvollziehbar, einzelne Biografien von Überlebenden der NS-Verfolgung sowie der Zwangsarbeit.

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Website zu verfolgten Kindern und Jugendlichen

27. September 2009 - Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden plant eine Website zum Thema »Im Nationalsozialismus verfolgte Kinder und Jugendliche aus ganz Europa«. Ziel ist die biografische Dokumentation und Rekonstruktion von Lebensläufen der Kinder und Jugendlichen. Der Internationale Suchdienst (ITS) wird Unterlagen aus seinem Archiv zur Verfügung stellen.

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Rekonstruktion der Biografien

7. September 2009 - Gedenkstätte ehemaliges SS-Sonderlager/KZ Hinzert

Im Mittelpunkt der Kooperation mit der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert steht der Datenabgleich. Die Kenntnisse über die Häftlinge des KZ Hinzert in der Gedenkstätte und im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) werden verglichen und ergänzt. So sollen möglichst viele der Lebensläufe und Schicksale der ehemaligen Häftlinge rekonstruiert werden.

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"Stimme der Überlebenden darf nicht verstummen"

10. August 2009 - ITS unterstützt Zeitzeugen-Projekt von Jugend für Dora

Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat eine Kooperation im Rahmen des Projektes „Die Zukunft der Zeitzeugen“ des Vereins „Jugend für Dora“ übernommen. Das Projekt will einen Beitrag dazu leisten, Überlebende der NS-Verfolgung in die Diskussion um die künftige Erinnerungsarbeit mit einzubeziehen. Sechs an dem Projekt beteiligte junge Menschen aus Leipzig kamen jetzt für einen dreitägigen Forschungsbesuch nach Bad Arolsen. „Wir freuen uns, wenn wir die Studenten und Jugendlichen bei ihrer Forschungsarbeit unterstützen können“, sagte ITS-Historikerin Susanne Urban. „Die Stimme der Überlebenden darf nicht verstummen.“

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Online-Archiv zur Zwangsarbeit

23. April 2009 - Kooperation zwischen der Freien Universität Berlin und ITS

Die Freie Universität Berlin und der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen werden bei der Erschließung des Online-Archivs „Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte“ zusammenarbeiten. „Wir erhoffen uns aus dem umfangreichen Archiv des ITS wertvolle Informationen zum Schicksal der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während des Nationalsozialismus“, sagte Professor Dr. Nicolas Apostolopoulos, Projektleiter am Center für Digitale Systeme (CeDiS), das zusammen mit dem Osteuropa-Institut an der Freien Universität Berlin das Online-Projekt umsetzt.

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