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Arbeitskarte

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Dokumentenbeispiel für eine Arbeitskarte

Allgemeine Beschreibung:

Arbeitskarten beinhalten Informationen über den Arbeitseinsatz eines Häftlings innerhalb eines Konzentrationslagers oder in den so genannten Außenkommandos mit dem Namen des Häftlings und seiner Häftlingsnummer. Teilweise sind auch Überstellungsdaten in andere Einsatzgruppen vermerkt.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.1 Lager und Ghettos | 1.1.5 Konzentrationslager Buchenwald | 1.1.5.3 Individuelle Unterlagen Männer

Effektenkarte

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Dokumentenbeispiel für eine Effektenkarte

Allgemeine Beschreibung:

Auf den Effektenkarten wurden die persönlichen Gegenstände und die Kleidung eingetragen, die Häftlingen bei ihrer Einlieferung ins Konzentrationslager abgenommen wurden. Die Häftlinge bestätigten die Angaben mit ihrer Unterschrift.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.1 Lager und Ghettos | 1.1.5 Konzentrationslager Buchenwald | 1.1.5.3 Individuelle Unterlagen Männer

Gestapokarte zu Konrad Adenauer

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Dokumentenbeispiel der Gestapokarte zu Konrad Adenauer

Allgemeine Beschreibung:

Die Geheime Staatspolizei Koblenz legte am 14. November 1935 eine Karte über Konrad Adenauer, den Oberbürgermeister a.D. der Stadt Köln und späteren Bundeskanzler, an. Als Grund ist auf der Rückseite vermerkt „hat sich separatistisch betätigt“. Im Archiv des ITS gibt es mehrere Tausend Karteikarten der Gestapo aus verschiendenen Regionen Deutschlands. Die Gestapo vermerkte hier Informationen zu Menschen, die unter Beobachtung standen oder von ihren Nachbarn angezeigt wurden.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.2 Verschiedenes | 1.2.3 Gestapo  | 1.2.3.3Kartei Gestapo Koblenz

Häftlingspersonalkarte

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Dokumentenbeispiel einer Häftlingspersonalkarte

Allgemeine Beschreibung:

Häftlingspersonalkarten waren Formblätter zur Registrierung von Häftlingen in Konzentrationslagern. Sie wurden in den sogenannten Schreibstuben der KZs aufbewahrt und enthielten die Personalien, den Inhaftierungsgrund und eine Personenbeschreibung. Auf einigen Karten sind Fotos der Häftlinge abgebildet.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945  | 1.1 Lager und Ghettos | 1.1.5 Konzentrationslager Buchenwald | 1.1.5.3 Individuelle Unterlagen Männer

Karteikarte Westerbork zu Anne Frank

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Dokumentenbeispiel der Karteikarte Westerbork zu Anne Frank

Allgemeine Beschreibung:

Im Durchgangslager Westerbork in den Niederlanden trieben die Nationalsozialisten die Menschen für Deportationen in die Konzentrations- und Vernichtungslager zusammen. Auf den Karteikarten des Lagers wurden in der Regel die Personalangaben sowie die Daten der Einlieferung und des Weitertransports in andere Lager vermerkt. Dieses Dokument zeigt die Karteikarte von Anne Frank. Sie wurde am 8. August 1944 nach Westerbork verschleppt und am 3. September 1944 nach Auschwitz deportiert.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.1 Lager und Ghettos | 1.1.46 Sammel- und Durchgangslager Westerbork

Läusekontroll-Liste

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Dokumentenbeispiel einer Läusekontroll-Liste

Allgemeine Beschreibung:

In manchen Konzentrationslagern wurden Läusekontrollen bei den noch arbeitsfähigen Häftlingen durchgeführt. Diese sollten der Vorbeugung von Infektionskrankheiten (zum Beispiel Typhus) dienen, da die Arbeitskraft der Häftlinge insbesondere zum Kriegsende hin gebraucht wurde. Auf dieser Läusekontroll-Liste aus dem KZ Groß-Rosen wurde pro Block jeweils der Name, die Häftlingsnummer und die Anzahl der Läuse aufgeführt.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.1 Lager und Ghettos | 1.1.11 Konzentrationslager Groß-Rosen | 1.1.11.1 Listenmaterial

Military Government Questionnaire

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Dokumentenbeispiel eines Häftlingsfragebogens

Allgemeine Beschreibung:

Nach der Befreiung wurden die überlebenden Häftlinge aus den Konzentrationslagern von den Alliierten registriert und befragt, unter anderem über die Haftgründe sowie über den gewünschten zukünftigen Aufenthaltsort.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.1 Lager und Ghettos | 1.1.5 Konzentrationslager Buchenwald | 1.1.5.3 Individuelle Unterlagen Männer

Schindlers Liste

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Dokumentenbeispiel der Schindlers Liste

Allgemeine Beschreibung:

Der ITS verfügt über eine Liste der 1000 jüdischen Häftlinge (700 männliche und 300 weibliche), die für Oskar Schindler als Zwangsarbeiter tätig waren. Sie wurde bei der Ankunft in Schindlers Brünnlitzer Werk am 21. Oktober 1944 von dem ehemaligen Häftlingsschreiber Mieczyslaw Pemper erstellt und dem ITS im Jahre 1958 von ihm persönlich überreicht.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.1 Lager und Ghettos | 1.1.11 Konzentrationslager Groß-Rosen | 1.1.11.1 Listenmaterial

Schreibstubenkarte

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Dokumentenbeispiel einer Schreibstubenkarte

Allgemeine Beschreibung:

Schreibstubenkarten wurden für Häftlinge bei ihrer Ankunft in Konzentrationslagern angelegt und beinhalten über die Personalien hinaus noch Einlieferungs- und Überstellungsdaten.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.1 Lager und Ghettos | | 1.1.5 Konzentrationslager Buchenwald | 1.1.5.3 Individuelle Unterlagen Männer

Schutzhaftbefehl

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Dokumentenbeispiels eines Schutzhaftbefehls

Allgemeine Beschreibung:

Am 4. Februar 1933 wurde die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des deutschen Volkes“ erlassen, welche eine Schutzhaft im Interesse der öffentlichen Sicherheit von bis zu drei Monaten zuließ. Verschärft wurden die Regelungen mit dem Schutzhafterlass vom 25. Januar 1938. Dieser ermöglichte eine zeitlich unbegrenzte Schutzhaft, die vor allem gegen Regimegegner und Minderheiten angewandt wurde. Der Schutzhaftbefehl enthielt die Personalien, Angaben zum Wohnort sowie den Grund für die Schutzhaft im Konzentrationslager.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.1 Lager und Ghettos | 1.1.8 Konzentrationslager Flossenbürg | 1.1.8.3 Individuelle Unterlagen Männer

Totenbuch

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Dokumentenbeispiel eines Totenbuchs

Allgemeine Beschreibung:

In Totenbüchern wurden die Todesfälle unter den Sklavenarbeitern in den Konzentrationslagern erfasst. In diesem Beispiel aus dem Konzentrationslager Mauthausen erschoss die SS auf Anordnung des Reichssicherheitshauptamtes am 20. April 1942, dem Geburtstag von Adolf Hitler, in zweiminütigem Abstand insgesamt 48 Häftlinge.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.1 Lager und Ghettos | 1.1.26 Konzentrationslager Mauthausen | 1.1.26.1 Listenmaterial

Transportliste

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Dokumentenbeispiel einer Transportliste

Allgemeine Beschreibung:

Transportlisten erstellten die Nationalsozialisten für die Transporte von Häftlingen aus Sammellagern, Ghettos und Gefängnissen in die Konzentrations- und Vernichtungslager oder für Transporte zwischen Konzentrationslagern. Auf dem Weg in die Vernichtungslager waren die Transportlisten zumeist das letzte Lebenszeichen eines Menschen. Das Beispiel zeigt einen Transport aus dem KZ Dachau ins KZ Buchenwald vom 5. Juli 1941. Im Archivbereich Inhaftierung des ITS gibt es mehrere Tausend Transportlisten aus verschiedenen Konzentrationslagern.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.1 Lager und Ghettos | 1.1.6 Konzentrationslager Dachau | 1.1.6.1 Listenmaterial

Veränderungsmeldung

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Dokumentenbeispiel einer Veränderungsmeldung

Allgemeine Beschreibung:

Veränderungsmeldungen wurden in Konzentrationslagern täglich geführt. Somit hatten die Nationalsozialisten eine genaue Übersicht über die Anzahl der Häftlinge in dem jeweiligen Konzentrationslager. An diesem Tag wurden im Konzentrationslager Buchenwald 14 Zugänge und 23 Abgänge verzeichnet. Veränderungsmeldungen zählen zum Listenmaterial im Archivbereich Inhaftierung des ITS.

Teilbestand:

» Inhaftierung

Inventarliste:

» 1. Inhaftierung und Verfolgung 1933-1945 | 1.1 Lager und Ghettos | 1.1.5 Konzentrationslager Buchenwald | 1.1.5.1 Listenmaterial

Arbeitsbuch

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Dokumentenbeispiel eines Arbeitsbuchs

Allgemeine Beschreibung:

Zivile Zwangsarbeiter erhielten im Dritten Reich vom Arbeitsamt ein Arbeitsbuch für Ausländer. Über die Personalien hinaus beinhaltet ein Arbeitsbuch Informationen über die Berufsausbildung, Arbeitgeber und Beschäftigungszeiten.

Teilbestand:

» Zwangsarbeit

Inventarliste: » 2. Registrierungen von Ausländern und deutschen Verfolgten durch öffentliche Einrichtungen, Versicherungen und Firmen (1939 - 1947) | 2.2 Dokumente über Registrierungen von Ausländern und den Einsatz von Zwangsarbeitern, 1939 - 1945 | 2.2.2 Verschiedene Behörden und Firmen (Einzelpersonenbezogene Unterlagen) | 2.2.2.1 Kriegszeitkartei (Melde- und Registrierkarten, Arbeitsbücher, individueller Schriftverkehr)

 

Formblatt zur Registrierung von Zwangsarbeitern

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Dokumentenbeispiel eines Formblatts zur Registrierung von Zwangsarbeitern

Allgemeine Beschreibung:

Namenlisten aller Militär- und Zivilpersonen der Vereinten Nationen, anderer Ausländer, deutscher Juden und Staatenlose, die sich während des Zweiten Weltkrieges vorübergehend oder dauernd in einer deutschen Stadt/Gemeinde aufgehalten haben, wurden 1946 auf Befehl der Alliierten erstellt und geben vor allem über Zwangsarbeiter Auskunft. Sie enthalten Angaben wie Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort und Nationalität sowie über Aufenthaltszeiten, Todesdaten, Arbeitgeber und die ausstellende Behörde. Im Archivbereich Zwangsarbeit des ITS liegen etwa zwei Millionen dieser Listen vor.

Teilbestand:

» Zwangsarbeit

Inventarliste:

» 2. Registrierungen von Ausländern und deutschen Verfolgten durch öffentliche Einrichtungen, Versicherungen und Firmen (1939 - 1947)  | 2.1 Durchführung der Alliiertenbefehle zur Erfassung von Ausländern und deutschen Verfolgten sowie verwandte Dokumente

Versichertenkarte

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Dokumentenbeispiel einer Versichertenkarte

Allgemeine Beschreibung:

Einige Firmen haben für Zwangsarbeiter Sozialversicherungsabgaben bezahlt. Dafür bekam der Arbeiter Quittungs- beziehungsweise Versichertenkarten ausgestellt. Auf diesen wurden Personalien, Namen der Arbeitgeber, Höhe des Arbeitsverdienstes sowie Name und Sitz der Krankenkasse, an die die Beiträge abgeführt worden sind, vermerkt.

Teilbestand:

» Zwangsarbeit

Inventarliste: » 2. Registrierungen von Ausländern und deutschen Verfolgten durch öffentliche Einrichtungen, Versicherungen und Firmen (1939 - 1947) | 2.2 Dokumente über Registrierungen von Ausländern und den Einsatz von Zwangsarbeitern, 1939 - 1945 | 2.2.2 Verschiedene Behörden und Firmen (Einzelpersonenbezogene Unterlagen) | 2.2.2.1 Kriegszeitkartei (Melde- und Registrierkarten, Arbeitsbücher, individueller Schriftverkehr)

 

CM/1 Akte

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Dokumentenbeispiel einer CM/1-Akte

Allgemeine Beschreibung:

CM/1 beschreibt den Antrag von Displaced Persons (DPs) auf Unterstützung durch die International Refugee Organization (IRO) zwischen 1947 und 1951. CM steht für care and maintenance (Fürsorge und Unterhalt); die 1 für die damals verwendete Form des Fragebogens. Im Archivbereich Displaced Persons des ITS lagern etwa 350.000 Umschläge mit Unterlagen aus DP Camps in Deutschland, Österreich, Italien und England.

Teilbestand:

» Displaced Persons

Inventarliste:

» 3. Registrierungen und Akten von "Displaced Persons", Kindern und Vermissten | 3.2 Unterstützungsprogramme unterschiedlicher Organisationen | 3.2.1 IRO "Care and Maintenance" Programm | 3.2.1.1 C/M 1 Akten Deutschland

 

DP-2 Registrierkarte

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Dokumentenbeispiel einer DP-2-Registrierkarte

Allgemeine Beschreibung:

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Menschen, die aufgrund von Verfolgung oder Zwangsarbeit heimatlos geworden waren, als Displaced Persons (DPs) bezeichnet. Sie waren unter anderem in DP Camps untergebracht. Alle DPs wurden auf verschiedenen Karten registriert. Die hier gezeigte DP-2 Karte war die Hauptmeldekarte. Sie zeigt die Personalien, Informationen zur Familie, Sprache und Beruf und wurde zur Beantwortung eventueller Suchanfragen herangezogen. Im Archivbereich Displaced Persons des ITS liegen insgesamt rund 3,5 Millionen solcher Registrierungskarten vor.

Teilbestand:

» Displaced Persons

Inventarliste:

» 3. Registrierungen und Akten von "Displaced Persons", Kindern und Vermissten | 3.1 Aufenthalts- und Emigrationsnachweise | 3.1.1 Registrierung und Betreuung von DPs innerhalb und außerhalb von Lagern | 3.1.1.1 Nachkriegszeitkartei

Emigrationsliste

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Dokumentenbeispiel einer Emigrationsliste

Allgemeine Beschreibung:

Die Emigrationslisten verzeichnen die Auswanderung der Flüchtlinge und Überlebenden, überwiegend per Schiff in die USA, nach Kanada oder Australien. Die Listen sind aufgeteilt in Schiffslisten und Listen aus Resettlement Centern. Das Beispiel zeigt Auswanderer in Richtung USA aus dem Resettlement Center Wentorf bei Hamburg im Juni 1951.

Teilbestand:

» Displaced Persons

Inventarliste:

» 3. Registrierungen und Akten von "Displaced Persons", Kindern und Vermissten | 3.1 Aufenthalts- und Emigrationsnachweise | 3.1.3 Emigrationen | 3.1.3.2 Passagierlisten und sonstige Zusammenstellungen über emigrierte Personen

Kinderakte

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Dokumentenbeispiel einer Kinderakte

Allgemeine Beschreibung:

Kinderakten erstellten die Flüchtlingsorganisationen United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) und International Refugee Organization (IRO) nach dem Kriegsende aufgrund von Suchanfragen der Familie oder der Registrierung von alleinstehenden Kindern. Sie enthalten den Schriftwechsel über die Aktivitäten des Suchdienstes. In einigen Fällen sind auch Briefe, Bilder und Schulzeugnisse darin enthalten.

Teilbestand:

» Kindersucharchiv

Inventarliste:

» 6. Schriftgut des ITS und seiner Vorgänger | 6.3 Bearbeitung von Anfragen |  6.3.2. Fallbezogene Akten des Kindersuchdienstes 1947 - 1951

T/D Fall

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Dokumentenbeispiel für einen T/D Fall.

Allgemeine Beschreibung:

In den T/D Fällen (Tracing/Documents = Suche/Dokumentation) wird bis heute die Korrespondenz des ITS mit den Opfern des Nationalsozialismus und ihren Familienangehörigen abgelegt. Die Bezeichnung wurde 1948 eingeführt. Von diesen Akten liegen im Archivbestand des ITS etwa drei Millionen vor.

Inventarliste:

» 6. Schriftgut des ITS uns seiner Vorgänger | 6.3 Bearbeitung von Anfragen | 6.3.3 Fallbezogene Akten des ITS ab 1947