Glossar

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Allgemeine Aufträge  ↑ 

Als allgemeine Aufträge bezeichnet der Internationale Suchdienst (ITS) Anfragen, die nicht humanitär oder wissenschaftlich begründet sind, wie zum Beispiel Nachfragen zur Einrichtung, zum Besucherdienst oder zu Veröffentlichungen.

Anfragekarte  ↑ 

Eine Anfragekarte wird für neue Anfragen an den ITS erstellt. Für jeden Namen/jede Schreibweise wird eine eigene Karte angelegt. Diese enthält in Kurzform auch Informationen zum Verfolgungsweg und zum Antragsteller. Das Original wird in der elektronischen Zentralen Namenkartei abgelegt, eine Kopie im T/D-Fall.

Antisemitismus  ↑ 

Eine vorwiegend rassistisch geprägte Feindseligkeit gegenüber Juden. Der Antisemitismus war ein fester Bestandteil der nationalsozialistischen Weltanschauung.

Arbeitsbuch  ↑ 

Das Arbeitsbuch wurde für alle Personen, die im Dritten Reich gearbeitet haben, vom Arbeitsamt ausgestellt. Über die Personalien hinaus beinhaltet das Buch Informationen über die Berufsausbildung, Arbeitgeber und Beschäftigungszeiten.

Arbeitskarte  ↑ 

Die Arbeitskarte beinhaltet Informationen über den Arbeitseinsatz eines Häftlings innerhalb eines Konzentrationslagers oder in den so genannten Außenkommandos.  Teilweise sind auch Überstellungsdaten in andere Einsatzgruppen vermerkt. Auch Zwangsarbeitern wurden Arbeitskarten ausgestellt, die den Arbeitseinsatz in Betrieben wiedergeben.

Archiv-Aufträge  ↑ 

Anfragen zur Einsichtnahme/Zusendung von Dokumenten aus dem Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS).

Archivnummer  ↑ 

Anfragen an das Archiv werden darunter registriert.

Arier [Nazi-Begriff]  ↑ 

Im Nationalsozialismus die Bezeichnung für eine angebliche „arische“ oder „nordische Menschenrasse“, welche allen anderen Völkern überlegen sein und diese beherrschen sollte. Der Begriff war in rassistischen Theorien des 19. und 20. Jahrhunderts geprägt worden. Farbige und andere Menschengruppen galten nach diesen Lehren als „minderwertig“, Juden sollten als „Feinde der Arier“ bekämpft werden.

Asoziale [Nazi-Begriff]  ↑ 

Als „asozial“ wurden die Menschen bezeichnet, die in den Augen der Nationalsozialisten „das Leben der Volksgemeinschaft störten“. Dazu zählten unter anderem Wohnungslose, Bettler, Fürsorgeempfänger, Arbeitsscheue, Alkoholiker und Prostituierte. Zahllose Menschen, die in diesem Sinne als „asozial“ galten, wurden verfolgt, in Konzentrationslagern interniert und zwangssterilisiert.

Auftrag  ↑ 

Anfragen, die den Internationalen Suchdienst (ITS) per Post oder per Email erreichen, fließen in die Statistik als Auftrag ein. Ein einzelner Auftrag kann mehrere Personen oder Themen betreffen. 2008 wurde die Statistik auf diese Zählweise umgestellt, so dass sich die aktuellen Statistiken mit denjenigen zu Anfragen aus den Vorjahren nur bedingt vergleichen lassen.

Baubrigade [Nazi-Begriff]  ↑ 

Eine Baubrigade bestand aus einer Anzahl an Häftlingen, die zu verschiedenen Arbeitsdiensten eingesetzt wurden. Den Baubrigaden wurden vor allem besonders anstrengende und gefährliche Arbeiten übertragen, wie zum Beispiel das Räumen von Bomben nach Luftangriffen.

Beschäftigungsnachweis  ↑ 

Vom Internationalen Suchdienst (ITS) ausgestellte Bestätigung über eine Beschäftigung als Zwangsarbeiter während des Krieges respektive als Displaced Person (DP) nach dem Krieg. Die Bestätigung wurde auch als Nachweis für Entschädigungsleistungen oder Rentenansprüche genutzt.

Block [Nazi-Begriff]  ↑ 

Als Block bezeichneten die Nationalsozialisten Gebäude oder Baracken in Konzentrationslagern, in denen die Häftlinge untergebracht waren. Im so genannten Blockbuch wurden die Namen der Häftlinge und Veränderungen festgehalten.

Briefnummern  ↑ 

Frühere Registrierungsform (1958 – 1980) des ITS für personenbezogene Anfragen, zu denen keine Unterlagen gefunden werden konnten.

CM/1-Akte  ↑ 
Abkürzung: CM/1

CM/1 beschreibt den Antrag von Displaced Persons (DPs) auf Unterstützung durch die International Refugee Organization (IRO) 1947 – 1951. CM steht für care and maintenance (Fürsorge und Unterhalt); die 1 für die damals verwendete Form des Fragebogens.

Deportation  ↑ 

Im Zweiten Weltkrieg verschleppten Nationalsozialisten Juden und andere aus ihrer Sicht unerwünschte Bevölkerungsgruppen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager oder an andere Stätten des Massenmordes. Sie deportierten darüber hinaus Millionen Kriegsgefangene und Zivilisten aus ihren Heimatländern, um sie in Lager und als Zwangsarbeiter nach Deutschland zu bringen.

Displaced Persons  ↑ 
Abkürzung: DP, DPs

Als Displaced Persons werden die Menschen bezeichnet, die am Ende des Zweiten Weltkrieges aus Konzentrationslagern, Zwangsarbeit und teilweise aus Kriegsgefangenschaft befreit wurden. Sie waren unter anderem in DP-Camps untergebracht, wurden repatriiert oder emigrierten.

Dokumenten-Auszug  ↑ 

Ein vom Internationalen Suchdienst (ITS) maschinenschriftlich ausgefüllter Vordruck mit allen für eine Person vorhandenen Informationen aus Originaldokumenten der Konzentrationslager.

Durchgangslager  ↑ 

Diese Lager dienten als Zwischenstation auf dem Weg in die Vernichtungslager.

Effekten  ↑ 

Persönliche Gegenstände, die Häftlingen bei ihrer Einlieferung in ein Konzentrationslager abgenommen wurden. Beim Internationalen Suchdienst (ITS) lagern noch einige wenige Effekten aus Neuengamme und Dachau. Die Art und Zahl der entwendeten Gegenstände wurden auf den sogenannten Effektenkarten festgehalten.

File-Nummer  ↑ 

Frühere Registrierungsform des ITS für Anfragen mit mehreren Personen auf einem Antrag (mehr als fünf). Die Nummer kann auf einer Hinweiskarte der Zentralen Namenkartei auftauchen.

Geheime Staatspolizei [Nazi-Begriff]  ↑ 
Abkürzung: Gestapo

Abkürzung für die Geheime Staatspolizei während der nationalsozialistischen Herrschaft. Die Gestapo wurde 1933 gegründet und sollte die Gegner des NS-Regimes ausfindig machen und „ausschalten“. Auch ohne richterliche Kontrolle konnte sie Hausdurchsuchungen durchführen und Menschen in Konzentrationslager deportieren. Die oberste Leitung lag seit 1934 beim Befehlshaber der SS, Heinrich Himmler.

Gestapo [Nazi-Begriff]  ↑ 
[siehe auch: » Geheime Staatspolizei]
Ghetto  ↑ 

Die Nationalsozialisten konzentrierten die jüdische Bevölkerung Osteuropas zunächst in abgesperrten Stadtvierteln, den sogenannten Ghettos. Später wurden die Juden von hier aus in die Vernichtungslager abtransportiert oder direkt ermordet.

Gleichschaltung  ↑ 

Beschreibt die flächendeckende Angleichung aller gesellschaftlichen und kulturellen Bereiche an die Ideologie des Nationalsozialismus. Sie begann im Frühjahr 1933 unmittelbar nach der Machtergreifung.

Haftbescheinigung  ↑ 

Vom Internationalen Suchdienst (ITS) ausgestellte Bestätigung von Haftzeiten während der Herrschaft des Nazi-Regimes. Sie wurde für Entschädigungsleistungen genutzt.

Häftlingskarte [Nazi-Begriff]  ↑ 
[siehe auch: » Häftlingspersonalbogen]
Häftlingspersonalbogen [Nazi-Begriff]  ↑ 

Formblätter zur Registrierung von Häftlingen in Konzentrationslagern.

Hinweiskarte  ↑ 

Eine Hinweiskarte wird für jeden Namen angefertigt, der in den beim Internationalen Suchdienst (ITS) aufbewahrten Dokumenten erscheint. Sie wird in der Zentralen Namenkartei abgelegt und dient als Findmittel.

Hollerith-Karteien  ↑ 

Spezielle Lochkarten, angefertigt in der frühen Nachkriegszeit für vermisste und aufgefundene Kinder.

Humanitäre Aufträge  ↑ 

Anfragen an den ITS von Betroffenen und Familienangehörigen sowie von anderen Stellen in deren Namen, die zur Klärung eines Schicksals oder der Familienzusammenführung dienen.

Informelle Aufträge  ↑ 

Anfragen, die nicht in den Zuständigkeitsbereich des Internationalen Suchdienstes (ITS) fallen. Diese werden in der Regel an die richtige Stelle verwiesen oder dorthin weitergeleitet.

Internationaler Ausschuss für den Internationalen Suchdienst  ↑ 

Die Aufsicht über die Arbeit des Internationalen Suchdienstes (ITS) obliegt einem Internationalen Ausschuss aus Vertretern von elf Mitgliedstaaten (Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Israel, Italien, Luxemburg, Niederlande, Polen, USA). Grundlage sind die Bonner Verträge von 1955 und das Änderungsprotokoll von 2006.

Konzentrationslager  ↑ 
Abkürzung: KZ

Insgesamt gab es in der Zeit des Nationalsozialismus mind. 22 KZ-Stammlager, denen zuletzt ein Netz von weit über 1.000 Außen- und Nebenlagern organisatorisch unterstellt waren. Sie dienten der Ermordung von Millionen Menschen, der Unterdrückung politischer Gegner und der Ausbeutung durch Zwangsarbeit.

Lebensborn [Nazi-Begriff]  ↑ 

Lebensborn war in der Zeit des Nationalsozialismus ein von der SS getragener Verein. Sein Ziel war die Erhöhung der Geburtenrate von „arischen“ Kindern, auch durch die Förderung von unehelichen Geburten. Blonde, blauäugige Kinder, die dem rassistischen Ideal der NS-Ideologie entsprachen, wurden aus den von Deutschen besetzten Gebieten verschleppt. Unter Verschleierung ihrer Identität wurden die Kinder in Heimen im Deutschen Reich untergebracht und „eingedeutscht“.

Medizinische Experimente  ↑ 

Zwischen September 1939 und April 1945 wurden circa 70 medizinische Forschungsprojekte verschiedener Art in den Konzentrationslagern durchgeführt. Mindestens 7.000 Personen wurden gezwungen, sich Experimenten auszusetzen. Die Versuche erfolgten größtenteils mit Hilfe und im Auftrag militärischer beziehungsweise staatlicher Gesundheitsstellen.

Nacht und Nebel [Nazi-Begriff]  ↑ 

Die Bezeichnung „Nacht und Nebel“ bezieht sich auf einen Erlass des Führers vom 7. Dezember 1941. Danach wurden Zivilisten, die von Besatzungsbehörden einer Straftat gegen das Deutsche Reich beschuldigt wurden, entweder sofort zum Tode verurteilt oder ohne jede Information in ein Konzentrationslager verschleppt.

Organisation Todt [Nazi-Begriff]  ↑ 
Abkürzung: OT

Die 1938 nach militärischem Vorbild gegründete und nach ihrem Gründer Fritz Todt benannte Organisation war ab März 1940 dem Reichsminister für Bewaffnung und Munition unterstellt. Sie wurde vor allem für Baumaßnahmen in den von Deutschland besetzten Gebieten eingesetzt.

Phonetisch-alphabetisch  ↑ 

Entsprechend den beim Internationalen Suchdienst (ITS) erstellten Regeln werden die Hinweiskarten der Zentralen Namenkartei nicht nur nach Buchstaben (alphabetisch), sondern auch nach Aussprache (phonetisch) geordnet. So lassen sich die Dokumente zu einer Person auch bei verschiedenen Schreibweisen finden.

Reaktive Aufträge  ↑ 

Auskünfte für frühere Anfragen an den ITS, für die aufgrund neuer Aktenlage weitere Informationen gegeben werden können.

Reichsicherheitshauptamt [Nazi-Begriff]  ↑ 
Abkürzung: RSHA

Das Reichsicherheitshauptamt (RSHA) wurde am 27. September 1939 gebildet. Im RSHA wurde die Sicherheitspolizei (Gestapo und Kriminalpolizei) mit dem Sicherheitsdienst (SD) der SS zusammengelegt. Mit rund 3000 Mitarbeitern war das RSHA die zentrale deutsche Polizeibehörde, die insbesondere auch bei der Verfolgung, Deportation und Vernichtung der Juden eine entscheidende Rolle spielte.

Resettlement Center  ↑ 

In diese Center kamen die Displaced Persons (DPs) unmittelbar nach dem Aufenthalt im DP-Lager. Dort wurden die Papiere zur Ausreise ausgestellt, die DPs in die Transportlisten eingetragen und die Schiffstickets ausgefüllt. Das Gepäck wurde kontrolliert, gekennzeichnet und aufgegeben. Es folgte eine letzte Befragung und ärztliche Untersuchung vor der Ausreise.

Revierkarte [Nazi-Begriff]  ↑ 

Eine Revierkarte wurde für Häftlinge in Konzentrationslagern angelegt, wenn diese in den Krankenbau eingeliefert wurden. Vermerkt wurden neben den Personalien auch Daten über die Behandlung des Häftlings, wie zum Beispiel Angaben über Impfungen, die Krankenvorgeschichte und Untersuchungstermine.

Sammellager  ↑ 
[siehe auch: » Durchgangslager]
Schreibstubenkarte [Nazi-Begriff]  ↑ 

Die Schreibstubenkarte wurde für Häftlinge bei ihrer Ankunft in Konzentrationslagern angelegt und beinhaltet über die Personalien hinaus noch Einlieferungs- und Überstellungsdaten.

Schutzhaft [Nazi-Begriff]  ↑ 
Abkürzung: Sch.H.

Am 4. Februar 1933 wurde die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des deutschen Volkes“ erlassen, welche eine Schutzhaft im Interesse der öffentlichen Sicherheit bis zu drei Monate zuließ. Verschärft wurden die Regelungen mit dem Schutzhafterlass vom 25. Januar 1938. Dieser ermöglichte eine zeitlich unbegrenzte Schutzhaft, die vor allem gegen Regimegegner und Minderheiten angewandt wurde. Es wurde ein Schutzhaftbefehl ausgestellt der Personalien, Angaben zum Wohnort sowie den Grund für die Schutzhaft enthielt.

Sicherheitsdienst [Nazi-Begriff]  ↑ 
Abkürzung: SD

Der Sicherheitsdienst wurde 1931 als Nachrichtendienst der SS gegründet. Aufgabe war zunächst die Beobachtung und Ausspähung der gegnerischen Parteien, später auch die Verfolgung der Juden.

Sicherheitsverwahrung [Nazi-Begriff]  ↑ 

Ermöglichte den Nationalsozialisten nach dem Gewohnheitsverbrechergesetz (Gesetz vom 24. November 1933) eine Inhaftierung unabhängig von der im Gerichtsurteil festgelegten Dauer. Sie konnte beliebig eingesetzt werden, um Oppositionelle verschwinden zu lassen.

Sonderstandesamt  ↑ 

Todesfälle von Zwangsarbeitern in Konzentrationslagern wurden teilweise in Sterbebüchern festgehalten. Sie wurden durch ehemalige Lagerstandesämter oder Standesämtern vor Ort beurkundet. Nicht beurkundete Sterbefälle werden, wenn es eindeutige Hinweise in den ITS Unterlagen auf den Tod eines Angehörigen gibt, vom Sonderstandesamt Bad Arolsen nachbeurkundet. Das Sonderstandesamt wurde auf Anregung des Internationalen Suchdienstes am 1. September 1949 speziell für diese Todesfälle eingerichtet. Vom Gesetzgeber wurde das Land Hessen als zuständig für das Sonderstandesamt erklärt.

T/D-Nummer  ↑ 
Abkürzung: T/D

Tracing/Documents = Suche/Dokumentation; humanitäre Anfragen werden beim ITS darunter registriert. Die Abkürzung stammt aus der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Totenbuch [Nazi-Begriff]  ↑ 

In Totenbüchern notierten die Nationalsozialisten die Namen der Häftlinge, die im Konzentrationslager verstarben oder ermordet wurden. Totenbücher wurden nicht geführt für Häftlinge in den Vernichtungslagern, die direkt nach dem Transport ermordet wurden.

Veränderungsmeldungen [Nazi-Begriff]  ↑ 

Veränderungsmeldungen sind täglich von den Nazis geführte Listen über die Anzahl der Häftlinge in den Konzentrationslagern. Neuzugänge, Abgänge in andere Konzentrationslager sowie Todesfälle wurden hier registriert.

Vernichtungslager  ↑ 

Als Vernichtungslager werden die sieben Konzentrationslager bezeichnet, in denen der Massenmord an europäischen Juden begangen wurde. Sie entstanden seit Ende 1941. Zu ihnen zählten unter anderem Auschwitz, Sobibor, Treblinka und Majdanek.

Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt der SS [Nazi-Begriff]  ↑ 
Abkürzung: WVHA

Das Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt wurde im Februar 1942 durch Zusammenlegung mehrerer SS-Wirtschaftsabteilungen gebildet. Es war unter anderem für die wirtschaftliche Verwaltung und Ausbeutung von Konzentrationslagern und von Produktionsstätten mit Zwangsarbeitern zuständig.

Wissenschaftliche Aufträge  ↑ 

Anfragen an den ITS zur Nutzung des Archivs für wissenschaftliche Projekte.

Zentrale Namenkartei  ↑ 
Abkürzung: ZNK

Phonetisch-alphabetisch sortierte Namenkartei des ITS mit über 50 Millionen Hinweisen zu circa 17,5 Millionen Personen.

Zugangsbuch [Nazi-Begriff]  ↑ 

Darin wurde die Zahl der Häftlinge registriert, die in einem Konzentrationslager neu hinzukamen.

Zugangsliste [Nazi-Begriff]  ↑ 
[siehe auch: » Zugangsbuch]
Zwangsarbeit  ↑ 

Während des Zweiten Weltkriegs wurden Schätzungen zufolge über zwölf Millionen Menschen, darunter Zivilpersonen, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene, als Zwangsarbeiter eingesetzt. Sie wurden in allen Bereichen der deutschen Wirtschaft ausgebeutet.