
Als AB-Aktion, „Außerordentliche Befriedungsaktion“, wurde die gezielte Ermordung der Führer des polnischen Widerstandes und Intelligenz in den vom Deutschen Reich besetzten Gebieten Radom, Lublin, Krakau und Galizien – dem so genannten Generalgouvernement – während des Sommers und Herbst 1940 bezeichnet. Die Massenerschießungen fanden in der näheren Umgebung Warschaus, u.a. in den Wäldern Palmirys, aber auch im berüchtigten Pawiak-Gefängnis statt. Ihr fielen Professoren, Lehrer und Priester zum Opfer, allesamt Vertreter der geistig-politischen Elite.
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