Überlebende des Holocaust auf der Suche nach dem „Ich“

Wintersemester 2011/12 – Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Der Internationale Suchdienst (ITS) und die Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen bieten im November und Dezember 2011 ein Blockseminar unter dem Titel „Claimed nationality – Desired Destination“ an. Ausgangspunkt sind Texte Überlebender, die zunächst germanistisch und historisch analysiert werden. Im Anschluss werden sich Studierende dies anhand von Dokumenten des ITS mit der Bedeutung von Überleben, Identitäten und Neuanfängen in anderen Ländern befassen.

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16. November 2010

ITS beteiligt sich am EHRI-Projekt

Vierjähriges Projekt gefördert von der Europäischen Union

Die Europäische Union hat das Projekt Europäische Infrastruktur für Holocaust-Forschung (European Holocaust Research Infrastructure), kurz EHRI, im November 2010 gestartet. 20 Partnerorganisationen - darunter auch der Internationale Suchdienst (ITS) - aus 13 Ländern wollen ein Online-Portal schaffen, das einen Überblick über die derzeit weltweit verstreuten Archivmaterialien zum Thema Holocaust geben soll.

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27. September 2009

Website zu verfolgten Kindern und Jugendlichen

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden plant eine Website zum Thema »Im Nationalsozialismus verfolgte Kinder und Jugendliche aus ganz Europa«. Ziel ist die biografische Dokumentation und Rekonstruktion von Lebensläufen der Kinder und Jugendlichen. Der Internationale Suchdienst (ITS) wird Unterlagen aus seinem Archiv zur Verfügung stellen.

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7. September 2009

Rekonstruktion der Biografien

Gedenkstätte ehemaliges SS-Sonderlager/KZ Hinzert

Im Mittelpunkt der Kooperation mit der Gedenkstätte Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert steht der Datenabgleich. Die Kenntnisse über die Häftlinge des KZ Hinzert in der Gedenkstätte und im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) werden verglichen und ergänzt. So sollen möglichst viele der Lebensläufe und Schicksale der ehemaligen Häftlinge rekonstruiert werden.

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10. August 2009

"Stimme der Überlebenden darf nicht verstummen"

ITS unterstützt Zeitzeugen-Projekt von Jugend für Dora

Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat eine Kooperation im Rahmen des Projektes „Die Zukunft der Zeitzeugen“ des Vereins „Jugend für Dora“ übernommen. Das Projekt will einen Beitrag dazu leisten, Überlebende der NS-Verfolgung in die Diskussion um die künftige Erinnerungsarbeit mit einzubeziehen. Sechs an dem Projekt beteiligte junge Menschen aus Leipzig kamen jetzt für einen dreitägigen Forschungsbesuch nach Bad Arolsen. „Wir freuen uns, wenn wir die Studenten und Jugendlichen bei ihrer Forschungsarbeit unterstützen können“, sagte ITS-Historikerin Susanne Urban. „Die Stimme der Überlebenden darf nicht verstummen.“

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23. April 2009

Online-Archiv zur Zwangsarbeit

Kooperation zwischen der Freien Universität Berlin und ITS

Die Freie Universität Berlin und der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen werden bei der Erschließung des Online-Archivs „Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte“ zusammenarbeiten. „Wir erhoffen uns aus dem umfangreichen Archiv des ITS wertvolle Informationen zum Schicksal der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während des Nationalsozialismus“, sagte Professor Dr. Nicolas Apostolopoulos, Projektleiter am Center für Digitale Systeme (CeDiS), das zusammen mit dem Osteuropa-Institut an der Freien Universität Berlin das Online-Projekt umsetzt.

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Kontakt

ITS - Internationaler Suchdienst

Bereich Forschung

Dr. Susanne Urban
Bereichsleiterin

Große Allee 5-9
34454 Bad Arolsen
Bundesrepublik Deutschland

Fax: +49 (0)5691 629 501

E-Mail: historical-research[at]its-arolsen.org