13. Februar 2010

Effekten an 35 Familien zurückgegeben

Pressemeldung

Der Internationale Suchdienst (ITS/International Tracing Service) in Bad Arolsen hat heute in der Gedenkstätte Amersfoort 35 Familien aus den Niederlanden Effekten zurückgeben können. Es handelt sich überwiegend um Brieftaschen, die den Besitzern bei der Deportation ins Konzentrationslager Neuengamme von den Nationalsozialisten abgenommen wurden. „Wir freuen uns sehr, dass der Kontakt zu den Familien dank der Initiative von Gert van Dompseler und Pieter Dekker von der Stiftung October’44 zustande gekommen ist“, sagte Nicole Dominicus, Leiterin Archivanfragen und Besucherbetreuung beim ITS.

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11. Februar 2010

Fotos an Gedenkstätte Hinzert überreicht

Pressemeldung

Der Internationale Suchdienst (ITS/International Tracing Service) in Bad Arolsen hat der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert heute digitalisierte Fotoaufnahmen aus seinem Archiv überreicht. Unter den insgesamt 35 Motiven sind auch zehn Aufnahmen, die im Zeitraum von 1940/41 im Konzentrationslager entstanden. „Die Gedenkstätte verfügt nur über sehr wenige Fotos. Daher sind wir für jedes Motiv dankbar“, sagte Dr. Beate Welter, Leiterin der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert.

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2. Februar 2010

Digitalisierung der Korrespondenz gestartet

Pressemeldung

Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat das bisher umfangreichste Teilprojekt zur Digitalisierung seines Archivs gestartet. Rund drei Millionen Fälle mit der Korrespondenz zwischen dem Suchdienst, Behörden sowie Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung und ihren Familienangehörigen sollen in den kommenden Jahren digitalisiert werden. „In Kombination mit den Originaldokumenten aus der NS-Zeit bieten die Korrespondenzfälle eine umfassende Darstellung vom Schicksal des Einzelnen“, sagte der Bereichsleiter Archiv beim ITS, Udo Jost. „Sie fügen die häufig nur noch fragmentarisch vorhandenen Puzzleteile aus den Dokumenten zu einem Gesamtbild zusammen.“

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20. Januar 2010

Roland Koch beim Suchdienst

Pressemeldung

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch hat heute bei einem Besuch des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen die bedeutsame Arbeit der Einrichtung hervorgehoben. „Als Ansprechpartner für viele Millionen Menschen, die sich über das Schicksal ihrer Angehörigen informieren wollten, hat der ITS eine großartige humanitäre Arbeit geleistet. In der Zukunft wird neben der Dokumentation vor allem die Forschungs- und Bildungsarbeit im Vordergrund stehen, damit das ‚Arolser Gedächtnis‘ auch für die kommenden Generationen erhalten bleibt“, so Koch.

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15. Januar 2010

Digitalisierung der Dokumente aus der Nachkriegszeit abgeschlossen

Pressemeldung

Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat die Digitalisierung seiner Archivbestände aus der Nachkriegszeit abgeschlossen. Es handelt sich um Dokumente zu Displaced Persons und zur Emigration nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. „Dieser Bestand im Archiv des ITS ist noch kaum erforscht“, sagte der Bereichsleiter Archiv, Udo Jost. „Er bietet einen guten Einblick in das Leben nach dem Überleben und die Migrationsbewegungen infolge des Krieges.“ Datenkopien der Dokumente hat der ITS diese Woche an Partnerorganisationen in Israel, den USA, Polen, Luxemburg und Belgien überreicht.

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Kontakt

ITS - Internationaler Suchdienst

Pressestelle

Kathrin Flor
Pressesprecherin

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