26. Juni 2008

Eine wertvolle Quelle für die historische Forschung

Pressemeldung

Die Archive des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen sind eine enorme Bereicherung für die historische Forschung und bieten neue Blickwinkel auf das konkrete Ausmaß der Verbrechen unter dem Nationalsozialismus -  dies ist das Fazit eines gemeinsamen Workshops für Historiker vom ITS und dem United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington. „Der Inhalt der Dokumentation erlaubt es, uns von einem Suchdienst in ein bedeutendes Archiv für die historische Forschung zu wandeln“, sagte ITS-Direktor Reto Meister. „Dies ist mehr als ein einfacher Schritt. Es ist ein Prozess, an dessen Ende die Wissenschaft vollständig von den einzigartigen Dokumenten profitieren kann.“

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20. Mai 2008

Zukunftsdebatte eröffnet

Pressemeldung

Der Internationale Ausschuss für den Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat heute die Debatte um die Zukunft der Einrichtung eröffnet. Auf der zweitägigen Jahresversammlung des Ausschusses in Warschau wurde die Einsetzung einer entsprechenden Arbeitsgruppe beschlossen. „Nach der Öffnung der Archive für die Forschung und dem allmählichen Rückgang der humanitären Arbeit stellt sich die Frage nach der künftigen Struktur und Trägerschaft des Internationalen Suchdienstes“, sagte Beat Schweizer, Stellvertretender Generaldirektor des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).

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8. Mai 2008

Auftakt für die Familienforschung

Pressemeldung

Diese Woche recherchieren beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Arolsen 42 Genealogen. Es handelt sich vorwiegend um jüdische Namensforscher aus den USA, Australien, Israel und Großbritannien. Sie tragen Informationen zu Opfern und Überlebenden des Holocaust zusammen. „Es ist die bislang größte Forschergruppe, die zum ITS nach Arolsen gekommen ist“, sagte ITS-Vizedirektor Erich Oetiker. „Die Öffnung der Archive zeigt Wirkung und wird als Bereicherung empfunden.“

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30. April 2008

Neues Kapitel in der Geschichte des Suchdienstes

Pressemeldung

Mit einer Feierstunde hat der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen heute die Öffnung seiner Archive für die historische Forschung und die Öffentlichkeit begangen. „Wir schlagen damit ein neues Kapitel in der Geschichte des ITS auf“, sagte Direktor Reto Meister. „Die Öffnung wird dazu beitragen, die Erinnerung an die ungeheuerlichen Verbrechen der Nazizeit wach zu halten. Gleichzeitig wird sie unsere Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Gedenkstätten und Museen fördern.“

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20. März 2008

Daten zu Displaced Persons überreicht

Pressemeldung

Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat gestern weitere Dokumente an die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, das US Holocaust Museum in Washington und das Nationale Institut des Gedenkens in Warschau überreicht. Dabei handelt es sich um eine digitale Kopie von Karteikarten über Displaced Persons nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Anlass für die Datenübergabe war ein technisches Meeting mit Vertretern nationaler Institutionen aus den Mitgliedsstaaten des Internationalen Ausschusses, dem der ITS untersteht.

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6. Februar 2008

IKRK-Präsident unterzeichnet Abkommen

Pressemeldung

Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Jakob Kellenberger, unterzeichnete in Warschau die Änderung der Vereinbarung zwischen dem Internationalen Ausschuss für den Internationalen Suchdienst und dem IKRK.

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1. Februar 2008

Historikerin an Bord geholt

Pressemeldung

Mit Dr. Irmtrud Wojak stellt der ITS eine renommierte Historikerin ein. Irmtrud Wojak hat über die Themen nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik sowie über die Emigration während des Dritten Reiches geforscht.

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Kontakt

ITS - Internationaler Suchdienst

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Kathrin Flor
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