18. Dezember 2008

Amtsübergabe der Direktoren

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Der bisherige Direktor des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen, Reto Meister, hat heute anlässlich der Jahresabschlussfeier der Einrichtung seinem Nachfolger Jean-Luc Blondel die Amtsgeschäfte anvertraut. Offiziell wird der Schweizer Delegierte des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) im Januar 2009 Direktor des Suchdienstes. „Die Leitung des ITS stellt angesichts der Thematik des Archivs eine besondere Verantwortung dar“, so Blondel.

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18. Dezember 2008

ITS-Historikerin geht nach München

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Historikerin Dr. Irmtrud Wojak, die beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen den Bereich der Forschung leitet, wurde heute zur Gründungsdirektorin des geplanten NS-Dokumentationszentrum in München berufen. „Eine einmalige Chance“, so Wojak. ITS-Direktor Reto Meister begrüßte die Entscheidung, bedauerte aber zugleich auch den Verlust der renommierten Wissenschaftlerin. „Ich freue mich, dass die Wahl auf eine Historikerin aus unserer Einrichtung gefallen ist. Sie hat beim ITS eine wichtige Aufbauarbeit geleistet“, sagte Meister.

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3. Dezember 2008

Neuer Archivar startet Projekt zur besseren Erschließung der ITS-Dokumente

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Archivar Karsten Kühnel hat diese Woche seine Tätigkeit beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen aufgenommen. Der 41-Jährige wird die Verantwortung für die Erschließung der Bestände und die Erstellung von Findmitteln für die historische Forschung übernehmen. „Dieses Projekt ist eine außergewöhnliche Herausforderung. Die Fachwelt wird es mit großem Interesse begleiten“, sagte Kühnel.

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28. November 2008

Forscher nehmen ITS-Archiv als neue Quelle an

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Ein Jahr nach der Öffnung des Archivs des Internationalen Suchdienstes (ITS) für die Forschung hat Direktor Reto Meister eine erste positive Bilanz ziehen können. „Der Inhalt des Archivs entspricht den hohen Erwartungen der Benutzer“, so Meister. „Die Dokumente erweisen sich als eine wichtige neue Quelle für die historische Aufarbeitung der Nazi-Gräuel und ihrer Folgen.“

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19. November 2008

Interessante Perspektiven für die Forschung

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Der renommierte deutsche Historiker und Direktor des Holocaust Research Centre am Royal Holloway College der Universität London, Professor Peter Longerich, hat sich für einen Ausbau der historischen Forschung beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen ausgesprochen. „Die einzigartige Sammlung an Dokumenten ist von großem Interesse für die Wissenschaft“, sagte Longerich. „Das Thema Nationalsozialismus und Vergangenheitsbewältigung spielt in unserem politischen Leben eine herausragende Rolle. Es gibt in Deutschland aber kein großes Forschungszentrum, das diese Bedeutung im wissenschaftlichen Bereich widerspiegelt.“

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8. Oktober 2008

Vergangenheit mahnt zum Einsatz für Demokratie und Menschenrechte

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Die Fragen einer engeren Zusammenarbeit haben heute im Mittelpunkt eines Treffens zwischen Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats deutscher Sinti und Roma, und Vertretern des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen gestanden. Rose nahm erstmals persönlich die Gelegenheit wahr, die beim ITS lagernden Dokumente in Augenschein zu nehmen. „Diese umfangreiche Dokumentation über die Verbrechen des Nationalsozialismus muss der Bildung und der Wissenschaft uneingeschränkt zur Verfügung stehen“, sagte Rose. „Arolsen ist ein Ort des Wissens.“

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3. September 2008

Präsident des Internationalen Ausschusses zu Besuch beim ITS

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Daniel Bethlehem, Chef der Rechtsabteilung im Außenministerium Großbritanniens, hat mit Vertretern des britischen Außenministeriums und des Britischen Nationalarchivs zwei Tage lang den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen besucht. Bethlehem ist seit der diesjährigen Jahresversammlung im Mai 2008 Vorsitzender des Internationalen Ausschusses für den ITS.

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25. August 2008

Zeugnisse vom Ausmaß der Zwangsarbeit

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Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat die Digitalisierung seiner Dokumente zur Zwangsarbeit im „Dritten Reich“ abgeschlossen. Eine Kopie der Daten erhalten heute die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, das US Holocaust Memorial Museum in Washington und das Nationale Institut des Gedenkens in Warschau. „Die Dokumente zeugen vom ungeheuren Ausmaß der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus“, sagte Archivleiter Udo Jost. „Die Arbeitskraft der sogenannten Fremdarbeiter wurde in nahezu allen Wirtschaftsbereichen und Regionen ausgebeutet.“

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15. August 2008

Beeindruckende Fülle an Dokumenten

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Als einen „Gewinn für die Geschichtsforschung“ hat Professor Hans Mommsen das Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen bezeichnet, in das der renommierte deutsche Historiker heute Einblick nahm. „Die Dokumente in Arolsen werden weitere wertvolle Bausteine zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen liefern“, so Mommsen. Am Abend zuvor hatte der Historiker auf Einladung des ITS und des Forums für Zeitgeschichte Historicum 20 einen Vortrag über das Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 gehalten.

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31. Juli 2008

Spezielle Scan-Stationen entwickelt

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Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat ein weiteres Großprojekt zur Digitalisierung seines Dokumentenbestandes gestartet. An 15 speziell für den ITS entwickelten Stationen werden bis Ende 2009 Dokumente zu Displaced Persons gescannt. Sie geben Aufschluss über das Schicksal von Menschen, die am Ende des Zweiten Weltkrieges aus Konzentrationslagern, Zwangsarbeit und teilweise aus Kriegsgefangenschaft befreit wurden. „Die Unterlagen sind von großem Interesse für die betroffenen Familien ebenso wie für Forscher, da sie die Migrationsbewegungen und die Einwanderungspolitik nach dem Krieg erkennen lassen“, sagte Alexander Lommel, Abteilungsleiter Digitalisierung beim ITS.

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26. Juni 2008

Eine wertvolle Quelle für die historische Forschung

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Die Archive des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen sind eine enorme Bereicherung für die historische Forschung und bieten neue Blickwinkel auf das konkrete Ausmaß der Verbrechen unter dem Nationalsozialismus -  dies ist das Fazit eines gemeinsamen Workshops für Historiker vom ITS und dem United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington. „Der Inhalt der Dokumentation erlaubt es, uns von einem Suchdienst in ein bedeutendes Archiv für die historische Forschung zu wandeln“, sagte ITS-Direktor Reto Meister. „Dies ist mehr als ein einfacher Schritt. Es ist ein Prozess, an dessen Ende die Wissenschaft vollständig von den einzigartigen Dokumenten profitieren kann.“

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20. Mai 2008

Zukunftsdebatte eröffnet

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Der Internationale Ausschuss für den Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat heute die Debatte um die Zukunft der Einrichtung eröffnet. Auf der zweitägigen Jahresversammlung des Ausschusses in Warschau wurde die Einsetzung einer entsprechenden Arbeitsgruppe beschlossen. „Nach der Öffnung der Archive für die Forschung und dem allmählichen Rückgang der humanitären Arbeit stellt sich die Frage nach der künftigen Struktur und Trägerschaft des Internationalen Suchdienstes“, sagte Beat Schweizer, Stellvertretender Generaldirektor des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).

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8. Mai 2008

Auftakt für die Familienforschung

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Diese Woche recherchieren beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Arolsen 42 Genealogen. Es handelt sich vorwiegend um jüdische Namensforscher aus den USA, Australien, Israel und Großbritannien. Sie tragen Informationen zu Opfern und Überlebenden des Holocaust zusammen. „Es ist die bislang größte Forschergruppe, die zum ITS nach Arolsen gekommen ist“, sagte ITS-Vizedirektor Erich Oetiker. „Die Öffnung der Archive zeigt Wirkung und wird als Bereicherung empfunden.“

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30. April 2008

Neues Kapitel in der Geschichte des Suchdienstes

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Mit einer Feierstunde hat der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen heute die Öffnung seiner Archive für die historische Forschung und die Öffentlichkeit begangen. „Wir schlagen damit ein neues Kapitel in der Geschichte des ITS auf“, sagte Direktor Reto Meister. „Die Öffnung wird dazu beitragen, die Erinnerung an die ungeheuerlichen Verbrechen der Nazizeit wach zu halten. Gleichzeitig wird sie unsere Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Gedenkstätten und Museen fördern.“

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20. März 2008

Daten zu Displaced Persons überreicht

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Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat gestern weitere Dokumente an die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, das US Holocaust Museum in Washington und das Nationale Institut des Gedenkens in Warschau überreicht. Dabei handelt es sich um eine digitale Kopie von Karteikarten über Displaced Persons nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Anlass für die Datenübergabe war ein technisches Meeting mit Vertretern nationaler Institutionen aus den Mitgliedsstaaten des Internationalen Ausschusses, dem der ITS untersteht.

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6. Februar 2008

IKRK-Präsident unterzeichnet Abkommen

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Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Jakob Kellenberger, unterzeichnete in Warschau die Änderung der Vereinbarung zwischen dem Internationalen Ausschuss für den Internationalen Suchdienst und dem IKRK.

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1. Februar 2008

Historikerin an Bord geholt

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Mit Dr. Irmtrud Wojak stellt der ITS eine renommierte Historikerin ein. Irmtrud Wojak hat über die Themen nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik sowie über die Emigration während des Dritten Reiches geforscht.

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Kontakt

ITS - Internationaler Suchdienst

Pressestelle

Kathrin Flor
Pressesprecherin

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