
Auf seiner zweitägigen Sitzung in London hat sich der Internationale Ausschuss für den Internationalen Suchdienst (ITS) unter dem Vorsitz Großbritanniens mit der Frage nach der künftigen Struktur und Trägerschaft des Internationalen Suchdienstes befasst. Die bisherige humanitäre Arbeit des Suchdienstes, die Klärung von Schicksalen von Opfern des NS-Regimes und die Zusammenführung von Familien, soll fortgesetzt werden, solange es dafür einen Bedarf von Seiten der Betroffenen und ihrer Angehörigen gibt. „Daneben diskutieren wir eine aktive Rolle im Bereich der Bildung, Erinnerung und Forschung“, sagte Daniel Bethlehem, Präsident des Internationalen Ausschusses. „Der internationale Charakter der Einrichtung soll in jedem Fall erhalten bleiben.“
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