[16.09.2010]
Der Internationale Suchdienst (ITS/International Tracing Service) in Bad Arolsen hat diese Woche weitere Kopien von Datenbeständen an fünf Partnerorganisationen in Israel, den USA, Polen, Luxemburg und Belgien überreicht. Es handelt sich um Dokumente des Kindersuchdienstes sowie um Dokumente über die NS-Verfolgung, die sich nicht auf konkrete Einzelschicksale beziehen. „Dazu zählen etwa Unterlagen über die Logistik der Konzentrationslager, medizinische Experimente, den Verein ‚Lebensborn’, und Gerichtsprozesse aus der Nachkriegszeit“, sagte Udo Jost, Bereichsleiter Archiv beim ITS. „Es ist ein vergleichsweise kleiner Bestand innerhalb unseres Archivs, aber von besonders hohem Interesse für die Forschung.“
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