3. Februar 2012

ITF trifft ITS

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Botschafter Karel de Beer, Vorsitzender der Task Force for International Cooperation on Holocaust Education, Remembrance, and Research (ITF) hat den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen bei seinem heutigen Besuch zur Zusammenarbeit aufgefordert. „Es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig dazu inspirieren“, sagte de Beer. „Für mich hat die Kooperation und Vernetzung der Organisationen, die sich mit dem Thema Holocaust befassen, oberste Priorität.“

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2. Februar 2012

Ministerialdirigent Roik besuchte ITS

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Ministerialdirigent Dr. Michael Roik, Gruppenleiter „Geschichte und Erinnerung“ beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, hat sich heute eine Bild von der Arbeit des Internationalen Suchdienstes (ITS/International Tracing Service) in Bad Arolsen gemacht. Zu Beginn des Jahres 2012 hat die Haushaltsverantwortung für den ITS vom Bundesministerium des Innern zum Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) gewechselt. „Deshalb wollte ich den ITS gerne kennen lernen“, sagte Roik.

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24. Januar 2012

Schüler recherchieren Schicksale von Juden und Sinti aus Nordhessen

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26 Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Filchner-Gesamtschule Wolfhagen haben zwei Tage im digitalen Archiv und der Bibliothek des Internationalen Suchdienstes (ITS) recherchiert. Dabei suchten die Schüler nach Lebensläufen von Juden und Sinti aus Nordhessen und deren Schicksalen während der nationalsozialistischen Verfolgung. Auch Überlebende, die nach dem Krieg in Camps für Displaced Persons in Nordhessen lebten, waren ein Thema der Geschichtswerkstatt. „Durch die Originalunterlagen beim ITS und die Recherche nach einzelnen Schicksalen ändert sich mein Blick auf die NS-Geschichte“, sagt Schüler Nico Mander.

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23. Januar 2012

Zweite Studientagung für Pädagogen

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Die Pädagogische Akademie der Gemeinschaft evangelischer Erzieher (GEE) hat Mitte Januar ihre zweite Studientagung für Pädagogen beim Internationalen Suchdienst (ITS/International Tracing Service) in Bad Arolsen angeboten. Ziel der Tagungen beim ITS ist es, den Pädagogen einen Einblick in die Recherchemöglichkeiten und vielfältigen Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zu geben. „Wir freuen uns über den Austausch“, sagte Dr. Susanne Urban, Bereichsleiterin Forschung beim ITS. „Er belebt unsere Arbeit, bringt neue Impulse und Input von außen.“

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23. Januar 2012

Historicum20 eröffnet

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Das ehemalige Stabsgebäude der Kaserne in Bad Arolsen ist dank des Vereins Historicum20 seit vergangenem Samstag ein Museum. Es erzählt die wechselvolle Geschichte der Kaserne von 1867 bis 1994, von der Kaiserzeit bis zum Abzug der belgischen Nato-Truppen. Von 1949 bis 1952 war hier auch der Internationale Suchdienst (ITS) untergebracht. „Die Geschichte der Kaserne ist eine besondere, die die Stadt mit geprägt hat“, sagte Dr. Ulrike Adamek vom Hessischen Museumsverband anlässlich der Eröffnungsveranstaltung vor 150 Gästen.

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13. Januar 2012

„Es ist eine Art Reise, die hilft zu verstehen“

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Der Schweizer und gebürtige Schwede Lennart Spira hat am 12. und 13. Januar den Internationalen Suchdienst (ITS) aufgesucht, um im Archiv nach Dokumenten zum Schicksal seiner Familie zu forschen. Spira ist der Sohn zweier Holocaust-Überlebender aus Polen. „Die Geschichte meiner Mutter kenne ich sehr gut. Sie hat sie dokumentiert“, berichtet der 58-Jährige. „Was meinem Vater passierte, weiß ich dagegen nicht so detailliert. Deshalb bin ich hier. Ich will die Odyssee meines Vaters während des Zweiten Weltkrieges systematisch nachvollziehen.“

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12. Januar 2012

Oberhausen während des Nationalsozialismus

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Zum Thema Nationalsozialismus in Oberhausen hat Anfang Januar 2012 Clemens Heinrichs, Leiter der Gedenkhalle der Stadt Oberhausen, recherchiert. Beim Internationalen Suchdienst (ITS) hat er hierfür zahlreiche Dokumente zu Einzelschicksalen eingesehen. „Ich stoße immer wieder auf neue Opfernamen und Dokumente, die mir bisher unbekannt waren“, freut sich der Wissenschaftler. „Als ich beim ITS anfing zu recherchieren, sind mir die Augen aufgegangen. Allein die ungeheure Anzahl der Namen in den Listen und Einzeldokumenten macht auf erschreckende Weise das weitverzweigte System von Verfolgung und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus anschaulich.“

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23. Dezember 2011

„Ich trage den Namen meines ermordeten Onkels“

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Das Schicksal seiner Familie führte den Israeli Reuven Barak Ende Dezember zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen. Er wollte wissen, ob es Dokumente über die Verfolgung seiner Familienangehörigen beim ITS gibt und sich ein Bild von den Beständen des Archivs machen. „Meine Eltern konnten noch rechtzeitig fliehen. Doch meine Großeltern, Onkel, Tanten und Cousinen – sie sind alle umgekommen“, sagt Barak.

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21. Dezember 2011

„Ich werde es wohl nie erfahren“

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Der Israeli Naftali Sappir kam zusammen mit seinem Sohn Michael Mitte Dezember zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen. Er ist auf der Suche nach den letzten Spuren seiner Großeltern und denen ihres jüngsten Sohnes Bernhard. „Wahrscheinlich gehört es zu jenen Fällen, die nicht geklärt werden können“, vermutet Sappir.

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19. Dezember 2011

EHRI-Projekt sucht Forscher für Umfrage

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Das EHRI-Projekt (European Holocaust Research Infrastructure) sucht Forscher, die sich an einer Umfrage beteiligen. Ziel ist es herauszufinden, wie Forscher Informationen finden und benutzen. Die Umfrage unter www.ehri-project.eu/Surveys dauert etwa 15 Minuten.

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16. Dezember 2011

Schicksale aus dem niederländischen Tilburg und Goirle

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Archivar Gerrit Kobes hat Mitte Dezember zwei Tage im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen recherchiert. „Ich möchte die Namen der Opfer und deren Lebenswege aus meinem Heimatort Goirle für die nachfolgenden Generationen sammeln und veröffentlichen“, sagt der Niederländer. Ein ähnliches Projekt hat er gemeinsam mit Ad de Beer für die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und des Krieges aus dem Nachbarort Tilburg durchgeführt. „Auch hierzu habe ich noch mehr Informationen gefunden im Archiv des ITS.“

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12. Dezember 2011

Gespräch mit Forschern im Centrum Judaicum

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Über die Forschungsmöglichkeiten beim Internationalen Suchdienst (ITS) hat Dr. Susanne Urban, Bereichsleiterin Forschung, am 12. Dezember 2011 im Centrum Judaicum in Berlin gesprochen. „Wenn wir keinen gemeinsamen Termin finden, um zu ihnen nach Bad Arolsen zu kommen, dann treffen wir uns eben hier“, sagte Dr. Hermann Simon, Direktor des Centrums, der zu der Veranstaltung eingeladen hatte. Die Idee zu dem Treffen hatte sich aus einem Besuch Simons im März 2011 entwickelt, als er sich über in der Wissenschaft noch nicht bekannte Sammlungen des ITS informierte.

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9. Dezember 2011

Neue Abkommen zu Aufgaben und Management des ITS unterzeichnet

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Die elf Mitgliedsstaaten des Internationalen Ausschusses für den Internationalen Suchdienst (ITS/International Tracing Service) in Bad Arolsen haben heute im Auswärtigen Amt in Berlin zwei neue Abkommen zu den künftigen Aufgaben und dem Management des ITS unterschrieben. „Wir sind zusammen gekommen, um eine historische Neustrukturierung des ITS zu beschließen“, sagte Harald Braun, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, anlässlich der Unterschriftenzeremonie.

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8. Dezember 2011

Recherche zu DP Camp Insula

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Vier Tage hat der US-Amerikaner John Plume im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS/International Tracing Service) zu Displaced Persons im Camp Insula nahe Berchtesgaden geforscht. „Mein Bruder und ich möchten möglichst viele Lebenswege nachvollziehen“, schildert Plume sein Projekt. Er selbst kam im Oktober 1945 als fünfjähriger Junge mit seiner Familie in das Camp.

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7. Dezember 2011

Eine Frage der Ethik

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Für eine Studie zu medizinischen Experimenten hat Esther Cuerda Galindo von der Universität Madrid eine Woche beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen recherchiert. „Bislang haben wir vor allem Augenzeugenberichte ausgewertet. Jetzt möchte ich die Originaldokumente aus den Konzentrationslagern sichten“, sagte Galindo, die das Thema in einem kleinen Team von vier Wissenschaftlern beleuchtet.

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2. Dezember 2011

Ausstellung zur Deportation jüdischer Kinder aus Rom geplant

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Die Deportation von jüdischen Kindern aus Rom zwischen Oktober 1943 und Juni 1944 soll im kommenden Jahr im Mittelpunkt einer Ausstellung in der italienischen Hauptstadt stehen. Dafür haben Professor Umberto Gentiloni und Stefano Palermo von der Universität Rom mehrere Tage Dokumente im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) gesichtet. „Wir wollen die Geschichte der Kinder erzählen. Dazu haben wir hier einige interessante Unterlagen gefunden“, sagte Gentiloni.

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29. November 2011

Auf den Spuren der Todesmärsche

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Ende November haben 60 Wissenschaftler aus acht Ländern Ergebnisse der Forschung zum Thema Todesmärsche auf einer zweitägigen Konferenz beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen diskutiert. Im Mittelpunkt der Konferenz „Auf den Spuren der Todesmärsche - Verbrechen, Ermittlung, Erinnerung“ standen die Dokumente im Archiv des ITS zur Rekonstruktion der Märsche und zur Identifikation der Toten, die zwischen 1946 und 1951 entstanden. Seit Oktober 2010 hatten Wissenschaftler diese erstmals systematisch untersucht. „Das vom ITS gestartete Projekt ist enorm wichtig, um unser Wissen abzurunden und diese Phase des Genozids zu verstehen“, sagte Daniel Blatman, Professor an der Hebrew University Jerusalem und Autor des Buches „Die Todesmärsche 1944/45 - Das letzte Kapitel des nationalsozialistischen Massenmords“.

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21. November 2011

Effektenrückgabe in Kamp Amersfoort

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Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen konnte am 19. November 2011 in der Gedenkstätte Amersfoort zwölf Effekten aus dem Konzentrationslager Neuengamme an Familienangehörige ehemaliger Häftlinge zurückerstatten. „Nach so langer Zeit noch persönliche Gegenstände ihrer Angehörigen zu bekommen, stellte für alle einen besonderen Erinnerungswert dar“, sagte ITS-Mitarbeiterin Ulrike Witte, die zusammen mit drei weiteren Kollegen nach Amersfoort gereist war.

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18. November 2011

Zeitzeugeninterviews im Fokus

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Am 17. und 18. November 2011 fand die 14. Tagung der Bundesstiftung Aufarbeitung und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. in Kooperation mit dem Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen statt. 40 Teilnehmer, darunter Mitarbeiter aus Gedenkstätten, Pädagogen aus dem Bereich der politischen Bildung sowie Vertreter von Projekten mit Zeitzeugen, nahmen an der diesjährigen Veranstaltung teil. Inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung war die Darstellung der Geschichte durch Zeitzeugen, die so genannte oral history.

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10. November 2011

Geboren im Lebensborn-Heim "Pommern"

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Brigitte Kolberg wurde im Lebensborn-Heim „Pommern“ in Bad Polzin geboren. Erst als sie 16 Jahre alt war, erfuhr sie den Namen ihres Vaters. „Seitdem bin ich immer wieder auf der Suche nach meinen Wurzeln und Informationen zum ‚Lebensborn e.V.‘“, sagt die 71-Jährige. Mitte November hat sie vier Tage Unterlagen beim Internationalen Suchdienst (ITS) zu den Heimen in Bad Polzin und Stettin eingesehen.

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3. November 2011

Angekommen - Veranstaltung zur Suche und Schicksalsklärung

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Welche Bedeutung die Suche nach Familienangehörigen auch über sechs Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch haben kann, schilderten Renate Bauer und Victor Sokolovs bei der Veranstaltung „Angekommen - Suche und Schicksalsklärung heute“ am 2. November 2011 im Rauch-Museum Bad Arolsen. „Was das Finden meines Vaters für mich bedeutet hat, kann ich kaum mit Worten beschreiben“, sagte Bauer vor den etwa 120 Gästen. „Ich bin darüber sehr glücklich und voller Dankbarkeit für die Arbeit des Internationalen Suchdienstes.“

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31. Oktober 2011

Gemeinsames Seminar für Pädagogen von Yad Vashem und ITS in Bad Arolsen

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Ende Oktober 2011 haben zehn Pädagogen, die in Israel in den vergangenen Jahren ein Seminar der International School for Holocaust Studies von Yad Vashem absolviert hatten, nun den Internationalen Suchdienst (ITS) besucht. Das in Bad Arolsen veranstaltete Seminar ist eine Kooperation zwischen dem ITS und Yad Vashem. Während der drei Tage ging es mit Hilfe der Dokumente im Archiv des ITS um die vertiefende Recherche und den Entwurf von Unterrichtseinheiten. Ein übergreifendes Thema war der Holocaust, aber auch die Dokumentenlage zur Zwangsarbeit sowie die rassistische Organisation des "Lebensborn" wurden diskutiert. „Die Masse an Unterlagen und die Fülle menschlicher Schicksale ist überwältigend und erschütternd zugleich“, sagte die Diplom-Religionspädagogin Cornelia Opitz aus Schechen. „Ich kann gar nicht mehr aufhören zu recherchieren.“

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25. Oktober 2011

Sinti und Roma in Nordhausen

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Christian Hentschke hat im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) nach den Lebens- und Verfolgungswegen von Sinti und Roma aus Nordhausen und Umgebung recherchiert. „Ich habe nur wenige Angaben über die Opfer, daher ist die Suche mühsam“, so der Hobbyforscher. „Durch meine Forschung möchte ich dazu beitragen, dass die Menschen nicht in Vergessenheit geraten.“

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21. Oktober 2011

Vorrecherche für Ausstellung und Gedenkkonzept

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Marc Bartuschka hat für den Kulturausschuss des Jenaer Stadtrates sowie den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt eine Woche im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen recherchiert. Der Historiker sichtet Dokumente für ein Gedenkkonzept der Stadt Jena sowie die Überarbeitung der Dauerausstellung der Gedenkstätte des ehemaligen KZ-Außenlagers „Laura“. „Der ITS ist ein zentraler und wertvoller Ort für meine Forschung“, so Bartuschka.

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13. Oktober 2011

Erinnerung an den Leidensweg des Großonkels

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„Was nicht auf Papier steht, geht verloren“, denkt Laurent Guillet. Deshalb hat der Franzose die Geschichte seines seit 1945 verschollenen Großonkels jetzt in dem Buch „Il s’appelait Joseph“ (Er hieß Joseph) veröffentlicht. Gestern hat er es den Mitarbeiterinnen der Französischen Verbindungsmission beim Internationalen Suchdienst (ITS) überreicht, um ihnen persönlich für die Mithilfe bei den Recherchen zu danken. „Sie machen eine wunderbare Arbeit und waren maßgeblich an meiner knapp zweijährigen Suche nach Dokumenten und Informationen beteiligt“, sagte der 41-Jährige.

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12. Oktober 2011

Internationale Archivtagung beim ITS

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Die Methoden der Erschließung, der Gebrauch einer Archivterminologie nach internationalen Standards sowie der Zugang für Nutzer des Archivs des Internationalen Suchdienstes (ITS) wurden am 10. und 11. Oktober 2011 in Bad Arolsen im Rahmen einer Archivtagung besprochen. An ihr nahmen 14 Teilnehmer aus sieben Staaten teil, darunter Archivare von Yad Vashem, dem US Holocaust Memorial Museum sowie dem französischen und belgischen Nationalarchiv. Diese Institutionen arbeiten mit vollständigen Kopien der Dokumente aus dem Archiv des ITS. Daneben waren Vertreter der Wiener Library, des Niederländischen Instituts für Kriegsdokumentation (NIOD) und des Bundesarchivs, aber auch Archivare der Universität Amsterdam und ein Vertreter des Internationalen Archivrats (ICA) beteiligt.

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5. Oktober 2011

Einzelne Etappen des Lagers Sandbostel

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Recherchen zur unmittelbaren Nachkriegszeit des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers in Sandbostel führten Andrea Genest diese Woche zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen. „Bisher ist wenig über diese Zeit des Lagers erforscht worden“, so die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte. „Im Archiv des ITS habe ich wichtige Informationen für die neue Dauerausstellung entdecken können.“

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5. Oktober 2011

Die Anfangsjahre des „ungewollten Kindes“ ITS

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Der Waldeckische Geschichtsverein hat gestern das Buch „International Tracing Service Arolsen“ von Bernd Joachim Zimmer vorgestellt. Es ist die erste Publikation zur Geschichte des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen, die sich mit den Anfangsjahren der Institution bis 1955 beschäftigt. „Der ITS hat vielen Millionen Menschen geholfen und dennoch fehlte eine ausführliche Darstellung seiner Geschichte“, sagte Zimmer. „Ich habe mich allerdings auf die ersten Jahre beschränkt, da das Buch sonst zu umfangreich geworden wäre.“

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27. September 2011

Ausbeutung in der Rüstungsindustrie

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Ende September 2011 hat Frank Baranowski für sein Buch „Rüstungsproduktion in Deutschlands Mitte von 1923 bis 1945“ das Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) besucht. „Die Intention meiner Arbeit ist es, Strukturveränderungen und ihre Gründe in der Rüstungsindustrie aufzuzeigen unter Berücksichtigung der Ausbeutung von Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen“, so der Geschichtsinteressierte. Bei seiner Recherche in Bad Arolsen konzentrierte er sich auf Unterlagen zu verschiedenen Außenkommandos und Justizvollzugsanstalten in der Region Nordthüringen und Südniedersachsen.

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26. September 2011

Erschossen nach der Befreiung

Fundstück aus dem Archiv

Der landwirtschaftliche Zwangsarbeiter Josef Küstrin aus Jugoslawien wurde laut einem Dokument im Archiv des ITS „am 15. April 1945 wahrscheinlich von SS-Angehörigen im Walde“ bei Twiste (acht km von Arolsen entfernt) erschossen – also mehrere Tage nachdem die US-Armee das Gebiet bereits befreit hatte. Seine sterblichen Überreste wurden erst Monate später entdeckt.

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15. September 2011

Studie zu Emigrationen nach Australien

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Ruth Balint hat zwei Wochen im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen Dokumente aus dem Bestand der Displaced Persons (DP) eingesehen. Ihren Schwerpunkt legte sie dabei auf Emigrationen nach Australien. „Die Unterlagen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit sind unglaublich spannend und von großer Bedeutung“, sagt die Historikerin und Pädagogin der University of New South Wales in Sydney.

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15. September 2011

„Die Informationen haben ein Fenster geöffnet“

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Gemeinsam mit seiner Familie besuchte Michael Dimor für eine Woche Heimatstätten seiner jüdischen Familie in Deutschland. Wichtig war dem Israeli auch ein Halt beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen. Hier hat er Unterlagen aus dem Konzentrationslager Buchenwald, Karten aus dem Durchgangslager Westerbork, Meldelisten aus dem Landkreis Kassel und Waldeck-Frankenberg sowie die Sterbeurkunde seines Großvaters eingesehen. „Es ist unglaublich, die Originaldokumente zu lesen“, so Dimor.

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6. September 2011

„Gute und professionelle Perspektive für den ITS“

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Ministerialdirigent Dr. Martin Ney und Harald Gehrig vom Auswärtigen Amt haben sich gestern persönlich ein Bild vom Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen gemacht. Ney ist in die Verhandlungen um die Zukunft des Suchdienstes involviert, Gehrig der Vertreter der Bundesrepublik im Internationalen Ausschuss. Das Gremium aus elf Mitgliedsstaaten legt die Richtlinien für die Arbeit des ITS fest. „Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man sich ein Bild vom Grünen Tisch in Berlin aus oder direkt vor Ort macht“, sagte Ney. „Ich bin beeindruckt von der mühsamen, und dennoch so professionellen Arbeit der Mitarbeiter.“

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5. September 2011

"Nach mehr als zehn Jahren Nachforschungen bin ich endlich am Ziel"

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Jean Klerykowski, dessen Vater während des Zweiten Weltkrieges im Konzentrationslager Mauthausen inhaftiert war, ist Anfang September 2011 zum  Internationalen Suchdienst (ITS) gekommen, um sein zweites Buch „Après les camps...Le calvaire continue“ (Nach den Lagern... geht die Hölle weiter) vorzustellen und sich vor allem bei der beim ITS ansässigen französischen Verbindungsmission für deren Hilfe in den vergangenen vier Jahren zu  bedanken. „Ich hätte mir nie vorstellen können, dass es so viele Dokumente beim ITS gibt“, sagt der 72-Jährige nach einer Führung im Archiv. „Seitdem ich in Rente bin, habe ich Zeit zu recherchieren. Und die Motivation, die Wahrheit über meine Geschichte zu erfahren, ist nur weiter angewachsen.“

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26. August 2011

„Wir hatten keine Eltern oder Großeltern mehr.“

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Die Israelin und Holocaust-Überlebende Emmie Arbel hat gestern in Begleitung ihrer Schwägerinnen Alice Hoffmann und Nel van Het Kaar beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Dokumente zum Schicksal ihrer Familie eingesehen. Sie selbst wurde als Siebenjährige aus dem Konzentrationslager Ravensbrück befreit. „Es ist nicht einfach, die Originaldokumente zu sehen“, sagte Arbel. „Aber es ist nicht das erste Mal, dass ich in solche Unterlagen schaue, und ich habe mit meinen Brüdern viel über die Zeit gesprochen.“

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24. August 2011

MdB Ullrich Meßmer besucht ITS

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Der sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete Ullrich Meßmer hat sich am 23. August 2011 vor Ort über die Arbeit des Internationalen Suchdienstes (ITS) informiert. Er besichtigte das Archiv und ließ sich die Digitalisierung der Bestände, den Umgang mit Anfragen und den Aufbau der Forschung erläutern. Zudem führte er Gespräche mit ITS-Direktor Jean-Luc Blondel. „Die hier behandelten Themen dürfen nicht in Vergessenheit geraten“, sagte Meßmer. „Ich kann mir vorstellen, dass das Interesse auch in der Enkelgeneration anhält.“

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23. August 2011

"Nachfolgende Generation wird Fragen stellen"

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Professor Baruch Nevo von der Universität Haifa und die israelische Schriftstellerin Savyon Liebrecht haben gestern den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen besucht. Sie wollten sich persönlich ein Bild von der Einrichtung, speziell dem Archiv, den Recherchemöglichkeiten und den Plänen zur Bildungsarbeit machen. „Hier wird eine wichtige Arbeit geleistet mit viel Herz und Emotion - eine überwältigende Erfahrung“, sagte Liebrecht.

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19. August 2011

Vorsitzender des Internationalen Ausschusses in Arolsen

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Der Vorsitzende des Internationalen Ausschusses und Direktor der Archive im französischen Außenministerium, Frédéric Baleine du Laurens, hat Mitte August zwei Tage den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen besucht. Der Ausschuss erstellt die Richtlinien für die Arbeit des ITS und verhandelt derzeit zwischen den elf Mitgliedsstaaten über die Zukunft der Einrichtung. „Wir sind in der entscheidenden Verhandlungsphase“, sagte duLaurens. „Insofern ist es ein besonderer Moment in der Geschichte der Einrichtung, an dem Frankreich die Präsidentschaft im Ausschuss übernommen hat.“

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17. August 2011

Dokumentation der Waldeckischen Landeszeitung über den ITS

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Die Waldeckische Landeszeitung/Frankenberger Zeitung (WLZ-FZ) und der Internationale Suchdienst (ITS) haben gestern auf einer gemeinsamen Veranstaltung vor rund 90 Gästen die neue Dokumentation der WLZ-FZ „Schicksale aufklären – Erinnerung bewahren“ präsentiert. Darin werden anhand von 20 Artikeln einzelne Schicksale, die Aufgaben sowie die Geschichte des ITS erzählt. „Wir sind sehr stolz auf diese spannende Dokumentation. Sie zeigt, dass wir als Lokalzeitung trotz des hektischen Alltagslebens tiefgründig in ein Thema einsteigen können“, sagte Jörg Kleine, Chefredakteur der WLZ-FZ.

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13. August 2011

MdB Bernd Siebert informierte sich

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Mitte August hat sich Bundestagsmitglied Bernd Siebert im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen über dessen neue Aufgaben informiert. Neben der Beantwortung von Anfragen liegt der Schwerpunkt der Einrichtung seit der Öffnung des Archivs auf der Forschung, der pädagogischen Arbeit sowie der Erschließung der Dokumentenbestände. „Ich habe neue Eindrücke bekommen“, so Siebert. „Es hat sich viel getan im Vergleich zu meinem letzten Besuch vor einigen Jahren.“

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11. August 2011

MdB Björn Sänger beim ITS

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Björn Sänger, Mitglied des Bundestages, hat sich gestern bei einem Besuch in Bad Arolsen mit der Arbeit des Internationalen Suchdienstes (ITS) vertraut gemacht. „Es war wichtig, die Institution sowie den Umfang der wertvollen Arbeit kennenzulernen“, so Sänger. „Die Aufarbeitung der Vergangenheit sowie die Auskunftserteilung an Opfer und Angehörige wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der Erinnerungsarbeit spielen.“

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4. August 2011

Recherche zu Buchenwald-Kommando

Aktuelle Meldung

Das Kommando Leipzig-Schönefeld des Konzentrationslagers Buchenwald ist das Thema der Hausarbeit von Marissa Perry. Eine Woche hat die Studentin der Michigan State University dafür im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) recherchiert. „Ich kann anhand der personenbezogenen Akten die Schicksalswege der Frauen, die hier arbeiteten, rekonstruieren“, sagt Perry. „Aber auch Dokumente wie zum Beispiel Transportlisten und die Korrespondenzfälle helfen mir dabei, ein Bild vom Lager zu bekommen.“

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25. Juli 2011

Südkoreaner recherchiert für Abschlussarbeit

Aktuelle Meldung

Für seine Abschlussarbeit hat Robin Lee drei Tage im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen Akten eingesehen. Die Geschichte des Verlagerungsprojektes „Goldfisch, Obrigheim“ des Daimler Motorenwerks Genshagen ist Thema seiner Arbeit. „Ich konzentriere mich auf die Fakten und versuche die unzähligen Schicksale außen vor zu lassen“, so der 17-Jährige.

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18. Juli 2011

Nach 66 Jahren zurück in Indersdorf

Aktuelle Meldung

„1943 wusste ich, dass ich alleine auf der Welt war.“ Steve Israeler war 14 Jahre alt, als ihn die US-Army auf dem Todesmarsch aus dem KZ Flossenbürg Richtung Dachau befreite. Seine komplette Familie wurde im Holocaust ermordet. Zusammen mit anderen Kindern wurde er nach der Befreiung zum Kloster Indersdorf, einem dort eingerichteten DP Children’s Center der United Nations Relief and Rehabilition Administration (UNRRA), gebracht. Nach 66 Jahren reisten er und sieben weitere dieser Kinder Mitte Juli nach Indersdorf zurück. Die Überlebenden erhielten dort Kopien von Unterlagen aus dem Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen. Diese Schriftstücke umfassten Listen und personenbezogene Unterlagen – gleichsam Bruchstücke ihres damaligen Lebens unter NS-Verfolgung und anschließender Betreuung durch die UNRRA.

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14. Juli 2011

Gedenkbuch zur Verfolgung von Slowenen in der Region Kärnten

Aktuelle Meldung

Anfang Juli hat Brigitte Entner vom Slowenischen Wissenschaftlichen Institut in Klagenfurt beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen recherchiert. Bei ihrem Besuch beschäftigte sie sich mit Schicksalen von slowenischen Opfern in der Region Kärnten während der nationalsozialistischen Verfolgung. „Ich bin anfangs von zirka 300 Todesopfern ausgegangen“, berichtet Entner. „Mittlerweile konnte ich über 500 Männer, Frauen und Kinder recherchieren, die dem NS-Terror zum Opfer gefallen sind.“

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12. Juli 2011

Australierin besucht in Arolsen Stätten ihrer Kindheit

Akutelle Meldung

„Ich hatte eine gute Zeit in Arolsen“ erinnert sich die Australierin Ksenia Bettany. Als Displaced Person (DP) lebte sie unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern in Bad Arolsen und Rennertehausen im Kreis Waldeck Frankenberg. Mit ihrem Sohn Romill hat sich Ksenia nun vier Tage auf die Spuren ihrer Kindheit begeben. Höhepunkt ihrer Reise war gestern der Besuch beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen.

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21. Juni 2011

Deportierte Juden aus Vlotho

Aktuelle Meldung

Manfred Kluge hat zwei Tage für die Mendel-Grundmann-Gesellschaft e.V. Vlotho beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen recherchiert. Schon vor drei Jahren führte ihn das „Gedenkbuch für die Vlothoer Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung“ zum ITS. Jetzt will er die Schicksale von Jutta Silberberg und Margarethe Bräutigam genauer beleuchten. „Ich stoße immer wieder auf neue Details“, freut sich der Hobbyforscher.

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16. Juni 2011

Archivschule Marburg zu Besuch beim ITS

Aktuelle Meldung

Eine Gruppe von 36 angehenden Archivaren der Archivschule Marburg hat sich gestern einen Überblick über die Arbeit und die Archivbestände beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen verschafft. Dabei stand die Organisation des Archivwesens, die Herkunft der Dokumente sowie die Digitalisierung und Benutzung der Archivalieneinheiten im Vordergrund. „Der Besuch des ITS ist für unsere Studenten von besonderer Bedeutung“, sagte Exkursionsleiter Dr. Karsten Uhde. „Hier handelt es sich nicht um ein klassisches Archiv, sondern um ein Archiv, das mit seinen Aufgaben gewachsen und strukturiert ist.“

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10. Juni 2011

"Den Anderen in unser Mitte akzeptieren“

Zum Tod von Mieczyslaw Pemper

Wer den Film „Schindlers Liste“ des amerikanischen Regisseurs Steven Spielberg gesehen hat, erinnert sich an die Szene, in der Itzhak Stern - gespielt von Ben Kingsley - die Liste mit den aus Krakau zu rettenden Juden getippt hat: Er zieht das letzte Blatt Papier aus der Schreibmaschine, seine Hände zittern. Er hält das Konvolut Papier hoch und sagt zu Schindler - dargestellt von Liam Neeson: „Sehen Sie hier die Liste. Sie bedeutet Leben. Drumherum, da ist der Tod.“

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9. Juni 2011

Zwangsarbeit im Landkreis Wolfenbüttel

Aktuelle Meldung

Siegfried Berneis hat vier Tage im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen nach Zwangs- und Zivilarbeitern in der Samtgemeinde Schladen, Landkreis Wolfenbüttel, recherchiert. Unterstützt und begleitet wurde er dabei von Peter Asmussen, der bereits zum dritten Mal das Archiv aufsuchte. „Ich möchte die Zeit des Nationalsozialismus für meine Heimatgemeinde aufarbeiten“, so Berneis. „Es gibt noch viel zu wenige Informationen aus dieser Zeit, dabei müssen nur die unterschiedlichen Puzzlestücke zusammengeführt werden.“

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8. Juni 2011

Gedenksteine für Wetterfeld

Fundstück aus dem Archiv

Auf Veranlassung der US-Militärregierung wurde 1945 mit den Plänen für einen Friedhof begonnen, der die knapp 600 Toten des Todesmarsches aus dem Konzentrationslager Flossenbürg in der Gemeinde Wetterfeld (heute Roding/Oberpfalz) aufnehmen sollte. Im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) befinden sich die Entwürfe für drei Gedenksteine, die als Symbole das lateinische sowie russisch-orthodoxe Kreuz und den Davidstern tragen.

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1. Juni 2011

„ITS wichtige Quelle für Forschung“

Aktuelle Meldung

Vom 29. bis 31. Mai 2011 hat Dr. Wendy Lower von der Universität München den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen besucht. Sie wollte sich einen Überblick über die im Archiv vorhandenen Dokumente und die Recherchemöglichkeiten verschaffen sowie erste Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit führen. „Das erst Ende 2007 geöffnete Archiv des ITS ist der wichtigste Ort in Europa für neue Forschungen zum Holocaust und seinen Nachwirkungen, insbesondere zur Geschichte der Zwangsarbeit sowie den Bemühungen der Nachkriegszeit um Fürsorge und die Suche nach Familienangehörigen“, so Lower.

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20. Mai 2011

Nach 66 Jahren die eigene Identität gefunden

Aktuelle Meldung

„Ich fühle mich erleichtert. Ich kann endlich Frieden finden“, sagt George Jaunzemis. Der 69-Jährige wusste nie, wer seine Mutter war, wie er wirklich hieß oder wo er geboren wurde. Diese Fragen konnte der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen jetzt lösen. Von seiner leiblichen Mutter war George als Vierjähriger in den Wirren der Nachkriegszeit getrennt worden. Mitte Mai 2011 traf er erstmals seine Verwandten und besuchte seinen Geburtsort Magdeburg.

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18. Mai 2011

Recherche für „Gedenkweg Buchenwald Bahn“

Aktuelle Meldung

Eine Transportliste mit den Namen von 200 Kindern und Jugendlichen führte Holger Obbarius und Torsten Jugl von der KZ Gedenkstätte Buchenwald zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen. Zwei Tage recherchierten sie im Archiv des ITS nach den Biografien und Schicksalen der Sinti und Roma Kinder. „Unsere Arbeit ist eine Vertiefung des Projekts ‚Gedenkweg Buchenwald Bahn‘“, berichtet Pädagoge Obbarius. „Der ITS birgt in seinem Archiv viele Informationen für unsere Arbeit.“

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11. Mai 2011

Doktorarbeit zu Psychologen in Konzentrationslagern

Aktuelle Meldung

Mitte Mai hat Frank Wiedemann im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen für seine Dissertation recherchiert. Seit drei Jahren forscht der Historiker zu dem Thema „Psychologen im Konzentrationslager - Methoden und Strategien des Überlebens“. „Der ITS ist ein zentraler Punkt bei meiner Recherche. Hier finde ich Dokumente zu allen Konzentrationslagern“, so der 29-Jährige.

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5. Mai 2011

„Mein Vater hat mich nicht im Stich gelassen“

Aktuelle Meldung

„Ich habe lange nach den Spuren meines Vaters gesucht. Endlich weiß ich, dass er mich nicht im Stich gelassen hat“, sagt Antoine Jules Bukovinszky. Der Franzose hat gestern den Internationalen Suchdienst (ITS) und dessen Französische Verbindungsmission in Bad Arolsen besucht. „Ich bin gekommen, um allen, die mir bei meinen Nachforschungen geholfen haben, ‚Danke‘ zu sagen.“

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21. April 2011

Tod im Arbeitslager Schlosshof

Aktuelle Meldung

Recherchen zum Arbeitslager Schlosshof führten Martin Decker aus Bielefeld zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen. Der ursprünglich geplante Abriss des Schlosshofes wurde durch ein Aktionsbündnis verhindert. Jetzt soll das Geschehen genau erforscht und ein würdiges Gedenken gefunden werden. Decker, der sich mit dem Thema der NS-Verfolgung schon viele Jahre beschäftigt, nutzt das Archiv des ITS inzwischen regelmäßig. „Hier befindet sich die vollständigste Sammlung zu Einzelschicksalen. Das macht das Archiv so wertvoll“, sagt der Heimatforscher.

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15. April 2011

Die Kinder vom Kloster Indersdorf

Aktuelle Meldung

Anna Andlauer hat Mitte April 2011 zu „Kindern im Kloster Indersdorf 1945-1948“ beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen recherchiert. Sie hat Akten durchgesehen, die vom Kindersuchdienst über elternlose oder vermisste Kinder unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges angelegt wurden. „Ich habe schon einige dieser Kinder in Kanada, England, Israel und den USA wiedergefunden. Nun erweitere ich meine Recherche auf Osteuropa“, sagte Andlauer.

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7. April 2011

Rückgabe von Effekten besprochen

Aktuelle Meldung

Am 5. und 6. April 2011 hat der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen mit Vertretern der Gedenkstätten Neuengamme, Dachau, Amersfoort und Bergen-Belsen die Rückgabe von Effekten besprochen, die sich noch im Archiv des ITS befinden. Der ITS benötigt die Mithilfe der Gedenkstätten bei der Suche nach Familienangehörigen. „Bislang konnten wir nicht einschätzen, wie umfangreich der Bestand noch ist. Insofern sind wir froh, dass es jetzt eine klare und genaue Aufstellung gibt“, sagte Klaus Tätzler von der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

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7. April 2011

Besuch des britischen Sonderbeauftragten

Aktuelle Meldung

Sir Andrew Burns, Sonderbeauftragter der britischen Regierung für Holocaust-Fragen, hat sich Anfang April 2011 zwei Tage über die neuesten Entwicklungen beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen informiert. „Ein überaus interessanter und erhellender Besuch“, sagte Burns. „Ich bin tief beeindruckt von der Vielfalt der Aktivitäten und der Masse an Dokumenten.“

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1. April 2011

„Wer hier nichts entdeckt, muss einen anderen Beruf wählen.“

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Dr. Hermann Simon, Direktor des Centrum Judaicum in Berlin, kam am 30. März 2011 zu Gesprächen über mögliche Kooperationen zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen. „Ich wollte einfach mal ausloten, was wir zusammen machen und wie wir die Dokumente im Archiv des ITS nutzen können“, sagte Simon. Er machte sich mit den Recherchemöglichkeiten für Forscher vertraut und sprach mit ITS-Direktor Jean-Luc Blondel und Dr. Susanne Urban, Bereichsleiterin Forschung beim ITS.

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28. März 2011

Juden in Langenselbold

Aktuelle Meldung

Einen Tag haben Mitglieder des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Langenselbold e.V. den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen besucht. „Wir möchten nach den Schicksalen der jüdischen Bewohner unseres Ortes forschen und ihre Daten sammeln. Zunächst wollen wir einen ersten Eindruck vom ITS gewinnen sowie die Recherchemöglichkeiten kennenlernen“, so Dr. Manfred Keil, Vorsitzender des Vereins.

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28. März 2011

Gespräche mit russischem Holocaust-Forschungs- und Bildungszentrum

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Mit einem Koffer voller Ideen und Vorschläge für Kooperationen kam Professor Ilya Altman, Leiter des Russischen Holocaust-Forschungs- und Bildungszentrums in Moskau, Ende März für einen Tag zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen. Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Natalja Anisina verschaffte er sich bei einer Führung einen Überblick von den Dokumenten zum Holocaust im Archiv des ITS und führte anschließend Gespräche. „Ich bin beeindruckt von den Möglichkeiten der Recherche und der technischen Ausstattung“, sagte Altman.

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23. März 2011

Besuch vom Französischen Roten Kreuz

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Drei Vertreterinnen vom Französischen Roten Kreuz, Veronique Molinaro, Virginie Alauzet und Robyn Gason, haben sich Ende März 2011 für einen Tag beim Internationalen Suchdienst (ITS) über den Stand der Digitalisierung, die Bearbeitung von Suchfällen und den geplanten Wechsel im Management informiert. „Es war ein Privileg, sich hier vor Ort ein Bild machen zu können. Wir haben eine gute Zusammenarbeit mit dem ITS und ich freue mich darauf, dass es so weitergeht“, sagte Robyn Gason.

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16. März 2011

Zeugen Jehovas im KZ Bergen-Belsen

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Die Inhaftierungen von Zeugen Jehovas im Konzentrationslager Bergen-Belsen sind das Thema von Reiner Hermann aus Celle. Mitte März recherchierte der Hobbyhistoriker nach den Schicksalen im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen. „Aus den reinen Namen sollen wieder Menschen mit Geschichten und ein Leben werden“, so Hermann.

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2. März 2011

„Über Nacht nahmen uns die Nazis unsere Identität und unsere Familien.“

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„Das schlimmste war nicht, dass meine Eltern und mein Bruder vergast wurden. Nein, das schlimmste war, dass man uns unsere menschliche Würde geraubt hat.“ Ghizela Kardos hat den Holocaust überlebt. Jetzt kam die 86-Jährige nach vielen Jahrzehnten erstmals zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen, um sich die Dokumente und die Spuren der Verfolgung im Archiv anzusehen.

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2. März 2011

„Ich wollte die Liste anfassen“

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Er verdankt Schindlers Liste sein Leben. „Dieses Wissen hat mich immer begleitet“, sagt Ronny Bronner. Der Israeli kam gestern gemeinsam mit seiner Frau Gila zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen, um Dokumente über seine Familien einzusehen. Seine Eltern, Jetti und Leopold Bronner, gehören zu den 1200 Juden, die der deutsche Industrielle Oskar Schindler vor dem sicheren Tod im nationalsozialistischen Vernichtungslager rettete.

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28. Februar 2011

Recherche für KZ-Gedenkstätte Schwäbisch Hall-Hessental

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Manfred Krey recherchiert ehrenamtlich für die KZ-Gedenkstätte Schwäbisch Hall-Hessental beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen – bisher kommt er bereits auf 200 Stunden. „Ich konnte die Liste der Häftlinge um 170 neue Namen ergänzen“, freut sich Krey. „Insgesamt waren mehr als 800 überwiegend polnische Juden in Hessental inhaftiert. Nun sind uns rund 650 Schicksale bekannt.“

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25. Februar 2011

Erinnerung gemeinsam gestalten

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Günter Saathoff und Martin Bock von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) haben am 25. Februar 2011 Gespräche beim Internationalen Suchdienst (ITS) geführt. „Wir wollten schauen, in welchen Bereichen wir gemeinsame Aufgaben wahrnehmen und eventuell zusammen arbeiten können. Es geht darum, Kompetenzen zu bündeln“, sagte EVZ-Vorstandsmitglied Saathoff.

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24. Februar 2011

Schweigen über die Zeit im nationalsozialistischen Lager

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Der Belgier Cesar de Schuiteneer hat über die Zeit als Häftling im nationalsozialistischen Deutschland niemals sprechen wollen. „Er bekam sofort einen düsteren Gesichtsausdruck, wenn wir ihn fragten“, erzählt sein Enkel Freddy de Schuiteneer. Deshalb kam der 65-Jährige Ende Februar 2011 zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen, um Dokumente zum Schicksal seiner Familie einzusehen. „Wir Kinder und Enkel empfinden eine innere Verpflichtung, mehr herauszufinden“, so de Schuiteneer.

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22. Februar 2011

US-Vertreter Davidson beim ITS

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Douglas Davidson, US-Botschafter für Holocaust-Fragen, hat sich bei einem eintägigen Besuch in Bad Arolsen mit der Arbeit des Internationalen Suchdienst (ITS) vertraut gemacht. „Interessant und aufschlussreich“, lautete das Fazit von Davidson. „Es geht einfach nichts über einen persönlichen Eindruck. Der ITS macht auch viele Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine einmalige und wertvolle Arbeit.“

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19. Februar 2011

Sally Perel erzählte Arolser Schülern seine Geschichte

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Vor rund 200 Schülern hat Sally Perel am 18. Februar 2011 im voll bestezten Filmsaal der Christian Rauch Schule Bad Arolsen von seinem Überleben während des Holocaust berichtet. Vier Jahre hatte sich Perel während des Nationalsozialismus als vermeintlicher „Volksdeutscher“ unter seinen Feinden versteckt. „Mir kam es wie eine Ewigkeit vor“, sagte der Israeli. Seine Erlebnisse schrieb er Jahrzehnte später in dem autobiografischen Buch „Ich war Hitlerjunge Salomon“ nieder.

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18. Februar 2011

Erinnerungen an den Vater

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Das Andenken an seinen Vater Maurice de Wachter, der als belgischer Widerstandskämpfer von den Nationalsozialisten verhaftet und ins Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg verschleppt worden war, will sein Sohn Erald mit einem Buch wach halten. Es soll noch in diesem Jahr erscheinen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Agnis van Mieghem hat der Belgier für einen Tag beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Dokumente aus Neuengamme zum Schicksal seines Vaters und zu Freunden aus dem Widerstand gesichtet.

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11. Februar 2011

Slowenische Migration

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Privatdozent Dr. Rolf Wörsdörfer hat zwei Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen für das Forschungsprojekt „Vom ‚westfälischen Slowenen‘ zum ‚Gastarbeiter‘. Eine vergleichende Kulturgeschichte slowenischer Deutschland-Migrationen im 19. und 20. Jahrhundert (1880-1973)“ recherchiert. „Hierzu habe ich Akten von Gefängnissen im Ruhrgebiet und Deportationslisten durchgesehen sowie biografische Daten abgeglichen“, sagt Wörsdörfer.

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3. Februar 2011

„Lohnender, außerschulischer Lernort“

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Christoph Stillemunkes und Guido Steffens vom Hessischen Kultusministerium haben sich am 2. Februar 2011 mit der Arbeit des Internationalen Suchdienstes (ITS) vertraut gemacht. „Ein informativer und zugleich sehr intensiver Besuch“, sagte Steffens, der am Staatlichen Studienseminar für Gymnasien in Offenbach tätig ist. „Wir haben feststellen können, dass der ITS ein lohnender außerschulischer Lernort ist.“

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28. Januar 2011

Interesse am „Escapee Program“

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Die Dokumente zum „Escapee Program“ hat der US-Amerikaner Christopher Uebelhor im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) vier Tage lang untersucht. „Ich beschäftige mich mit der Geschichte des Kalten Krieges. Deshalb ist das Programm für mich von Interesse“, sagte Uebelhor, der derzeit an der Universität Leuven in Belgien studiert. „Beim ITS möchte ich Hinweise darauf finden, wie viele Menschen in dem Programm aufgenommen wurden, wer sie waren und woher sie kamen.“

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27. Januar 2011

„Ich fand nicht nur eine Mutter, sondern auch eine wunderbare Familie“

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In einem bewegenden Vortrag berichtete Dagmar Nabert, Tochter einer russischen Zwangsarbeiterin, vor 110 Zuhörern über die Suche nach ihren Wurzeln. Die Veranstaltung fand auf Einladung des Internationalen Suchdienstes (ITS) und des Geschichtsvereins Historicum20 am 26. Januar 2011 in der Stadtkirche von Bad Arolsen statt. „Es war mir ein Herzensbedürfnis, hierher zu kommen“, sagte Nabert. „Meine Geschichte zeigt, was der ITS einem einzelnen Menschen bedeuten kann. Es ist ein Ort der Mahnung, Erinnerung und des Wissens, ohne dessen Hilfe ich heute nicht hier stünde.“

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21. Januar 2011

Fluchtversuche von Deportierten

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Für ihre Dissertation hat Tanja von Fransecky vier Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Akten eingesehen. Die vom Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin unterstützte Historikerin recherchiert zu dem Thema „Fluchten und Fluchtversuche jüdischer Deportierter aus Deportationszügen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden“. „Aus den Dokumenten beim Suchdienst konnte ich ergänzende Informationen zu den Schicksalen der Deportierten sowie zum Ablauf der Transporte entnehmen“, freut sich Fransecky.

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20. Januar 2011

Doktorarbeit zu Frauen in den Außenlagern von Groß-Rosen

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Die Frauen in den Außenlagern des Konzentrationslagers Groß-Rosen sind das Thema der Doktorarbeit von Andrea Rudorff. Vier Tage hat die Historikerin dafür auch im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) recherchiert. „Es hat sich gelohnt zu kommen“, sagte Rudorff. „Einige Dokumente kannte ich bereits aus anderen Archiven, aber es gab auch neue Entdeckungen.“

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14. Januar 2011

Stiftung deutsch-polnische Aussöhnung an Datenaustausch interessiert

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Drei Vertreter der Stiftung deutsch-polnische Aussöhnung hat der Internationale Suchdienst (ITS) Mitte Januar empfangen können. Vorstandsvorsitzender Dariusz Pawlos sowie seine beiden Kollegen Jakub Deka und Jerzy Wozniak informierten sich über den Stand der Digitalisierung und die Recherchemöglichkeiten. Mit ITS-Direktor Jean-Luc Blondel führten sie Gespräche über eine mögliche Kooperation. „Die Datenbank des Suchdienstes wäre für uns die beste Quelle, die wir uns vorstellen können“, sagte Pawlos. „Sie wäre eine große Bereicherung für unser Projekt.“

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12. Januar 2011

Geschichte zum Anfassen – Schülerprojekt Wolfhagen

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Die Geschichtswerkstatt „Das Terrorsystem des Nationalsozialismus – die Schicksale der Opfer“ aus einer Gruppe von 16 Schülern der Filchner-Gesamtschule Wolfhagen hat diese Woche erste Ergebnisse ihrer Recherchen vorstellen können. Im Herbst 2010 hatten die Schüler der 10. und 11. Klasse zweimal im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) recherchiert. „Diese Arbeit war prägend für die Schüler. Hier haben sie Geschichte zum Anfassen erlebt“, sagte Lehrer und Projektbetreuer Marcus von der Straten.

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23. Dezember 2010

Austausch über die Digitalisierung

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Giora Zwilling, Leiter der Abteilung Vorbereitung der Digitalisierung in der Gedenkstätte Yad Vashem, hat sich im Dezember 2010 drei Tage lang über die Arbeit des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen informiert. „Es war etwas Besonderes, die umfangreichen Aufgaben und Themen kennen zu lernen, mit denen sich der ITS befasst“, sagte Zwilling zum Abschluss seines Besuchs. „Ich habe ein klares Bild gewonnen und werde vieles an Erfahrungen mitnehmen können.“

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14. Dezember 2010

Die Geschichte von Bnei Akiva Antwerpen

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„The Story of a Memorial“ heißt das Buch von Salomon Hauser und Jacques Offen, das sie nach vierjähriger Arbeit jetzt fertig gestellt haben. Es erzählt die Geschichte von 97 Jugendlichen aus Antwerpen, die vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in der zionistischen Jugendbewegung Bnei Akiva aktiv waren. Die meisten von ihnen wurden im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ermordet. „Wir geben den Opfern mit unserem Buch Namen, Gesichter und eine Biografie“, erklärt Offen. „Es sind vor allem die persönlichen Geschichten, die uns berühren und die Dimension der Shoah aufdecken.“

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3. Dezember 2010

Dienstjubiläum beim ITS

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Acht Mitarbeitern des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen hat Direktor Jean-Luc Blondel gestern zu ihren langjährigen Dienstjubiläen gratulieren können. Gemeinsam mit dem Betriebsratsvorsitzenden Fred Kolander überreichte er Blumensträuße und Präsente. „Zusammen haben Sie 230 Jahre Erfahrung in den verschiedenen Bereichen gesammelt.“, so Blondel. „Für die wichtigen, unterschiedlichsten Arbeiten spreche ich Ihnen meinen Dank aus. Von Ihrer Arbeit haben viele Menschen in den vergangen Jahren profitiert.“

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22. November 2010

Geschichtswerkstatt von Schülern aus Wolfhagen zur NS-Verfolgung

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Eine Schülergruppe der Filchner-Gesamtschule Wolfhagen hat Mitte November unter dem Titel „Das Terrorsystem des Nationalsozialismus – die Schicksale der Opfer“ ein Projekt im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) begonnen. Die Geschichtswerkstatt aus 16 Schülern der 10. und 11. Klasse untersucht vor allem Biografien aus dem Umkreis des nordhessischen Wolfhagen. „Das Thema berührt einen ganz anders, wenn es um die vertraute Umgebung geht. Wir leben hier schließlich und so ist es auf einmal nicht mehr weit weg“, sagte die 17-jährige Schülerin Paula Schröder.

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16. November 2010

Operationsbuch wichtigste Quelle im Fall Aribert Heim

Fundstück aus dem Archiv

Der Historiker und Autor Stefan Klemp hat vergangenen Freitag in Berlin sein Buch „KZ-Arzt Aribert Heim – Die Geschichte einer Fahndung“ vorgestellt. Darin schildert Klemp die Suche nach dem einstigen KZ-Arzt, der immer wieder einer Verhaftung entging und dessen angeblicher Tod Anfang der Neunziger Jahre bis heute nicht bestätigt werden konnte. Für sein Buch recherchierte Klemp auch beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen. Hier liegt im Archiv eine Kopie des Operationsbuches aus dem Konzentrationslager Mauthausen vor mit Unterschriften von Heim. Das Buch ist die wichtigste authentische Quelle im Fall Aribert Heim.

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10. November 2010

Modell für das MPI in Sarajevo

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Fünf Vertreter vom Institut für Vermisste Personen (MPI) und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Sarajevo haben für zwei Tage Einblick in die Arbeit des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen genommen. Im Mittelpunkt ihres Interesses stand die Zentrale Namenkartei des ITS, die den Schlüssel zur Dokumentation über die Verfolgung unter dem Nationalsozialismus bildet. „Ihr Aufbau kann uns als Modell dienen“, sagte MPI-Direktor Amor Masovic.

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5. November 2010

Nachforschungen zu Deportationen aus Franken

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Anfang November 2010 hat Ekkehard Hübschmann 15 Schicksale von Juden aus Franken im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) recherchiert. „Ich habe für gut die Hälfte der Menschen neue Erkenntnisse finden können“, berichtet Hübschmann erfreut. „Diese beziehen sich zum größten Teil auf den Bereich der Lager für Displaced Persons.“ Der freiberufliche Historiker beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der jüdischen Geschichte in Franken.

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29. Oktober 2010

Schülerprojekt zum Holocaust

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Acht Schüler des Christian Rauch Gymnasiums Bad Arolsen haben sich im Rahmen einer Projektwoche beim Internationalen Suchdienst (ITS) mit dem Thema „Organisation des Holocaust“ beschäftigt. Konkret ging es um die Deportation und Enteignung von Juden sowie das Überleben nach dem Holocaust. „Die Schüler haben sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt“, lobte ITS-Historikerin Dr. Susanne Urban. „Sie haben nicht nur die Dokumente betrachtet, sondern den Opfern auch Empathie entgegengebracht.“

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21. Oktober 2010

NIOD strebt Datenzugang an

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Annemieke van Bockxmeer, Petra Links und Tim Veken vom Nationalen Niederländischen Institut für Kriegsdokumentation (NIOD) haben sich Mitte Oktober zwei Tage über den Dokumentenbestand und die Datenbank des Internationalen Suchdienstes (ITS) informiert. Das Institut ist an einem Zugang zur digitalen Datenbank des ITS interessiert. „Die Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg und der NS-Verfolgung hat in den Niederlanden zugenommen“, berichtet Archivarin van Bockxmeer. „Es erscheinen viele Bücher und unsere Forschungsabteilung wächst weiter.“

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19. Oktober 2010

„Unsere Eltern waren Helden“

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Einen Tag haben sieben Mitglieder der „Orphelins de Résistants“aus Frankreich den Internationalen Suchdienst (ITS) und dessen Französische Verbindungsmission in Bad Arolsen besucht. Die Mitglieder des Vereins sind Kinder und Enkelkinder von Frauen und Männern, die während des Zweiten Weltkrieges im französischen Widerstand tätig waren. „Wir bewundern die Arbeit des ITS sehr und haben schon viele Auskünfte aus Bad Arolsen erhalten“, sagt Annie Dubois.

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8. Oktober 2010

Landkarte hilft bei Schicksalsklärung

Fundstück aus dem Archiv

Eine Landkarte aus dem Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) hat dazu beigetragen, das Schicksal eines Häftlings aus dem Konzentrationslager Dachau endgültig zu klären. Der ungarische Jude Laslo Schröter starb auf einem Todesmarsch im bayerischen Antdorf. „Bisher galt sein Schicksal als offen“, sagte Albert Knoll, Archivar der Gedenkstätte Dachau. „Für uns sind neue Erkenntnisse aus den Dokumenten des ITS überaus wertvoll, da wir im kommenden Jahr ein Totenbuch veröffentlichen werden.“

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5. Oktober 2010

418 Karten aus der Zentralen Namenkartei kehrten zurück

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Anlässlich des Historiker-Workshops zum Thema Todesmärsche hat Tomas Fedorovic von der Gedenkstätte Theresienstadt dem Internationalen Suchdienst (ITS) 418 Originalkarten aus der Zentralen Namenkartei zurückgeben können. „Vermutlich wurden die Karteikarten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dem tschechischen Suchdienst zur Verfügung gestellt und sind wegen des aufkommenden Ost-West-Konfliktes dann nicht zurückgekehrt“, so Dr. Susanne Urban, Bereichsleiterin Forschung beim ITS.

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4. Oktober 2010

Forschungsstandort Bad Arolsen

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Der Direktor des Internationalen Suchdienstes (ITS), Jean-Luc Blondel, und der Bürgermeister der Stadt Bad Arolsen, Jürgen van der Horst, haben die Teilnehmer des ersten, eigenständig vom ITS organisierten Historiker-Workshops am Abend zu einem Empfang eingeladen. „Wir wollen die Forschung am Standort des ITS mit diesem Workshop fördern“, sagte Blondel. Vom 4. bis 7. Oktober 2010 veranstaltet der ITS einen Workshop zum Thema Todesmärsche mit 13 Teilnehmern aus fünf Ländern.

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24. September 2010

Workshop im Kreismuseum Wewelsburg

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Neun Mitarbeiter des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen haben an einem Workshop des Kreismuseums Wewelsburg zum Thema „Erkennen von rechtsradikalen und rechtsextremistischen Gruppen und Personen“ teilgenommen. Dank der Öffnung der Archive, regelmäßig stattfindender Ausstellungen und Veranstaltungen steigt die Zahl der Besucher des ITS. „In erster Linie kommen ehemalige Verfolgte, ihre Familienangehörige, Forscher und interessierte Menschen zu uns. Doch es ist wichtig, dass unsere Mitarbeiter auch den Umgang mit ‚unerwünschten Besuchern’ lernen“, sagte Maria Raabe, Leiterin Zentrales Verwaltungssekretariat und Organisatorin der Besucherführungen beim ITS.

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23. September 2010

„Mein Vater hat überlebt, aber nicht mehr gelebt“

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„In mir kommen viele Emotionen hoch“, sagt Arnold van Dam. „Es ist bewegend, diese persönlichen Dinge meines Vaters in Händen zu halten.“ Es geht um ein Portemonnaie mit Fotos, Briefen und Papieren seines Vaters, das der Niederländer gestern - 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges - vom Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen zurückerhalten hat. Die Nationalsozialisten hatten es Nathan van Dam bei der Einlieferung ins Konzentrationslager Neuengamme abgenommen.

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23. September 2010

„Auf einigen Fotos sind wir Buben drauf.“

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Auch Leo und Henk van’t Hul haben gestern bei der Effektenübergabe in der Gedenkstätte Amersfoort ein Erinnerungsstück an ihren Vater zurückerhalten. Seit 2004 recherchieren sie nach dem Schicksal ihres Vaters Gerardus. „Unsere Mutter hat wenig über die Verhaftung und seinen Tod gesprochen“, erzählt Leo. „Erst als ein Neffe wegen des Familienstammbaums anrief, erfuhren wir von der Ermordung unseres Vaters im KZ-Außenlager Wöbbelin.“ Der Anruf gab den Brüdern den Anstoß, in die Vergangenheit zu blicken.

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17. September 2010

Projekt zu Grabstätten sowjetischer Kriegsgefangener

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Die Dokumentationsstelle Dresden plant nach einem Gedenkbuch über  „Grabstätten sowjetischer Bürger auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen“ eine weitere Veröffentlichung zu Grabstätten in Bayern. „Hierfür wäre die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Suchdienst überaus hilfreich sagte Dr. Alexander Haritonow, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Dokumentationsstelle. Er kam zu einem eintägigen Besuch nach Bad Arolsen, um Gespräche über sein Projekt zu führen und sich über den Stand der Digitalisierung zu erkundigen.

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16. September 2010

Suchdienste diskutieren über Digitalisierung

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Der Arbeitskreis Archiv mit zehn Vertretern von verschiedenen Suchdiensten in Deutschland, dem Bundesarchiv und dem Bundesinnenministerium hat sich Mitte September zu einer eintägigen Sitzung beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen getroffen. Im Mittelpunkt des Meinungsaustausches standen die Archivierung und Digitalisierung von Unterlagen. „Die Abläufe in der Digitalisierung und die Datenbank beim ITS machen einen guten Eindruck“, sagte Ulrich Austermühle, Leiter der Arbeitsgruppe und stellvertretender Leiter des Suchdienstes vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in München.

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2. September 2010

Recherche für griechische Gedenkstätte

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Veroniki Finitsi hat beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen das Schicksal von griechischen Häftlingen recherchiert. Dabei ging es ihr schwerpunktmäßig um die Vervollständigung der vorhandenen Daten über die rund 400 Männer, die aus Heraklion/Kreta verschleppt worden sind. „Mit meiner Arbeit kann ich den Aufbau einer Gedenkstätte in der Stadtmauer von Heraklion unterstützen“, freut sich Finitsi.

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23. August 2010

DP Adam Kohn

Fundstück aus dem Archiv

Holocaust-Überlebender Adam (Adolek) Kohn ist durch ein einziges Video über Nacht berühmt geworden. Zum Song „I will survive“ tanzte er gemeinsam mit seiner Familie vor dem Eingang des Konzentrationslager Auschwitz. Die Reaktionen waren weltweit höchst unterschiedlich, reichten von Ablehnung bis Begeisterung. Beim ITS gingen Anfragen ein, ob es Dokumente zum Schicksal von Kohn gebe. Bestens dokumentiert ist vor allem seine Zeit als Displaced Persons, unter anderem durch einen DP Ausweis samt Foto von 1948 – unser Fundstück aus dem Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS).

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20. August 2010

Museo della Shoah sieht Potenzial für Kooperationen

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Gründungsdirektor Marcello Pezzetti und seine Mitarbeiterin Sara Berger vom geplanten Museo della Shoah (Museum der Shoah) in Rom waren Mitte August für einen Tag zu Gast beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen. Sie wollten einen Überblick gewinnen über die Dokumentation im Archiv des ITS und die Arbeit der Einrichtung. „Es war sehr gut, sich ein Bild vor Ort zu machen“, sagte Pezzetti.

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13. August 2010

Deportation der Sinti und Roma aus Baden-Württemberg im Blickpunkt

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Die Deportationen von Sinti und Roma aus Baden-Württemberg ins Konzentrationslager Auschwitz sind das Thema von Stephan Janker vom Bischöflichen Ordinariat Rottenburg am Neckar. Er verbrachte eine Woche im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS). „Mich interessiert dabei weniger die Frage nach dem Wohin als dem Woher. Ich möchte den Opfern Namen und Identität zurückgeben“, so Janker.

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10. August 2010

Brief an den Direktor der IRO

Fundstück aus dem Archiv

Waclaw Rubinstein hatte den Holocaust überlebt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wünschte er sich nichts sehnlicher als eine neue Heimat. Dabei setzte der polnische Jude auf die Hilfe der International Refugee Organization (IRO) und erhielt den Status eines DP (Displaced Person). Doch es sollte bis Februar 1951 dauern, bis Rubinstein in Norwegen Aufnahme fand. Um seine Ausreise ein wenig zu beschleunigen, hatte er dem damaligen Direktor der IRO, Donald Kingsley, eine 16-seitige Collage überreicht – unser Fundstück aus dem Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS).

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5. August 2010

Französisches Nationalarchiv verschafft sich einen ersten Überblick

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Odile Welfelé, Christian Oppetit, Vincent Bouat und Michel Kerbellec vom Französischen Nationalarchiv haben sich drei Tage lang über das Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen informiert. Im Mittelpunkt ihres Interesses standen vor allem die Art der Dokumente und die digitale Datenbank, da das Nationalarchiv voraussichtlich im kommenden Jahr Empfänger einer Kopie der ITS-Datenbestände sein wird. „Die Dokumente aus dem Archiv des ITS werden für die Forschung in Frankreich nicht nur eine Ergänzung sein, sie eröffnen eine neue Ära und tiefere Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus“, sagte Oppetit.

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21. Juli 2010

Recherche zu KZ-Häftlingen in Salzgitter-Drütte

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Opfer des KZ-Außenlagers Salzgitter-Drütte stehen seit einigen Wochen im Mittelpunkt der Recherche von Elke Zacharias und Meike Weth. Die beiden Historikerinnen haben diese Woche im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen intensiv die Unterlagen von den ersten 50 Häftlingen eingesehen, die vom KZ Buchenwald in das Außenlager transportiert wurden. „Ich hätte nie gedacht, dass wir so erfolgreich bei unser Arbeit im ITS-Archiv sein werden“, freut sich Gedenkstättenleiterin Zacharias.

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15. Juli 2010

Suchdienst Thema bei Jahreskonferenz der GSA

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Professor Rainer Hering, Leiter des Landesarchivs von Schleswig-Holstein, hat sich Mitte Juli einen Tag lang über die neuesten Entwicklungen beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen informiert. Hering wird am 8. Oktober 2010 im kalifornischen Oakland an einem Runden Tisch der „German Studies Association“ (Deutsche Studien-Vereinigung/GSA) zum Thema „Endlich offen: Die ITS Dokumente in Bad Arolsen“ teilnehmen. „Ich bin beeindruckt, was sich seit meinem letzten Besuch vor drei Jahren alles verändert hat“, sagte Hering.

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14. Juli 2010

Von Kiew nach Bad Arolsen

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1725 Kilometer - den gesamten Weg von Kiew in der Ukraine nach Bad Arolsen in Deutschland ist die Familie Martens diese Woche gereist. Wadim, Sergej und Valentina hatten nur einen Grund. Sie wollten danke sagen. Der Internationale Suchdienst (ITS) hatte die Familie mit Verwandten in Australien wieder vereint. „Ein Brief oder eine Postkarte wären nicht genug gewesen“, sagte Sergej Martens. „Diese Reise mussten wir einfach für unser Herz und unsere Seele machen.“

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7. Juli 2010

„Sie verlor nie ihren Glauben.“

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Jan van Ommen hat einen Tag beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Unterlagen zu fast 200 niederländischen Frauen eingesehen. Diese wurden, als die alliierten Truppen im September 1944 näher rückten, vom KZ Herzogenbusch (Vught) zum KZ Ravensbrück deportiert. „Unter diesen Frauen war auch meine Mutter Rinsje“, so der Niederländer.

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5. Juli 2010

Besuch vom Projekt „Remember Us“

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Gesher Calmeson, Gründer des Programms „Remember Us: The Holocaust Bnai Mitzvah Project“ kam Anfang Juli mit seiner Frau Cynthia und Anna Cremaldi für einen Tag zum Internationalen Suchdienst (ITS). Die drei Kalifornier wollten sich persönlich über den Dokumentenbestand in Bad Arolsen informieren und ihr Projekt vorstellen. „Wir waren sehr bewegt von der wichtigen Arbeit, die hier passiert“, sagte Cynthia Calmeson anschließend. „Es ist sicher nicht leicht, sich täglich diesem Maß an menschlichem Leid auszusetzen.“

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29. Juni 2010

Familie Segal im DP Camp Hofgeismar

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Ende Juni 2010 hat Julia Drinnenberg vom Stadtmuseum Hofgeismar den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen besucht. Sie recherchiert das Schicksal der Familie Segal, die als Displaced Persons (DPs) im Hofgeismarer Camp untergebracht waren. „Beim ITS fand ich die DP Registrierungskarten der Familie“, freut sich die Museumsmitarbeiterin.

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28. Juni 2010

Wechsel in Genf

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Barbara Hintermann, Leiterin Operationen West (Nordamerika und Europa) beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat sich heute persönlich ein Bild von der Arbeit des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen gemacht. Seit dem 1. Juni 2010 hat Hintermann die administrative Verantwortung für den ITS am Hauptsitz des IKRK in Genf von Beat Schweizer, dem bisherigen Stellvertretenden Generaldirektor des IKRK, übernommen. „Ich bin tief beeindruckt von der Dimension des Archivs über die NS-Verfolgung und von der Arbeit, die hier geleistet wird“, so Hintermann.

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21. Juni 2010

Fleckfieberversuche im KZ Natzweiler

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Schicksale von Opfern medizinischer Versuche stehen im Fokus der Recherche von Professor Hans-Jürg Kuhn beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen. Besonders interessiert er sich für die Fleckfieberversuche an Häftlingen im KZ Natzweiler. „Ich möchte wissen, wie viele Häftlinge bei den Versuchen ums Lebens gekommen sind“, sagt Kuhn. „Der Suchdienst mit seinem enormen Umfang an Unterlagen ist dafür eine gute Quelle.“

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28. Mai 2010

Recherche zur „Mühlviertler Hasenjagd“

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Der Freiburger Student Christian Kretschmer beschäftigt sich im Rahmen seiner Magisterarbeit mit Kriegsgefangenen im KZ Mauthausen und der „Mühlviertler Hasenjagd“ im Februar 1945. Während seiner einwöchigen Recherche im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen nahm er Einsicht in fast 500 Akten. „Ich habe mir sämtliches Listenmaterial zum KZ Mauthausen angesehen, vor allem die Totenbücher des KZ Mauthausen und Fluchtberichte aus verschiedenen Lagern. Besonders aufschlussreich fand ich die Todesmeldungen der Form ’auf der Flucht erschossen’, da es sich dabei meiner Ansicht nach um eine systematische Form der Tötung gehandelt haben muss.“

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21. Mai 2010

Studierende der TU Darmstadt forschen zum DP-Camp Zeilsheim

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Vier Studierende der Technischen Universität Darmstadt in Bad Arolsen haben eine Woche beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen über das Lager für jüdische Displaced Persons in Zeilsheim bei Frankfurt am Main recherchiert. „Mich interessiert das Thema DPs, da der Unterricht in der Schule häufig nur die Geschichte bis zum Kriegsende betrachtet“, sagte Studentin Serpil Aygün.

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19. Mai 2010

Verdienstkreuz für Shapiro

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Paul Shapiro, Direktor des Center for Advanced Holocaust Studies am US Holocaust Memorial Museum (USHMM) und Mitglied im Internationalen Ausschuss für den Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen, hat vergangene Woche das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Es soll die Anerkennung Deutschlands für seinen Einsatz bei der Erforschung des Holocausts zum Ausdruck bringen.

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18. Mai 2010

Geboren in Heimen des „Lebensborn“

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Der Schatten der Vergangenheit verfolgt die Kinder des „Lebensborn“. Das Schweigen der Mütter, die Suche nach der eigenen Identität und die Mythen um den von der SS getragenen Verein beschäftigen die Betroffenen bis heute. Ingeborg Schinke, Astrid Eggers und Elke Sauer kamen Mitte Mai zur Eröffnung der Ausstellung „Der Lebensborn e.V.“ zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen.

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13. Mai 2010

Gauck beim ITS

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Joachim Gauck, Bundesvorsitzender der Vereinigung „Gegen Vergessen - Für Demokratie“, hat gestern den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen besucht. „Das war lange überfällig“, so Gauck. „Ich bin beeindruckt und bewegt.“ Er besichtigte das Archiv, informierte sich über den Aufbau der Forschung und schaute sich Anfragen von NS-Opfern und ihren Familienangehörigen an.

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4. Mai 2010

Geburtsort des Vaters gesucht

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Eigentlich wollte die Australierin Rebbeca Sharp nur einen EU-Reisepass beantragen. Doch was als Formsache begann, entwickelte sich schnell zu einer spannenden Suche nach den eigenen Wurzeln. „Seit etwa einem Jahr versuche ich mehr zu erfahren in Australien, den USA, Bulgarien und Deutschland“, sagte Sharp. Anfang Mai nahm sie Einblick in Unterlagen beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen.

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30. April 2010

Unterlagen aus dem Ghetto Theresienstadt gesichtet

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Historiker Tomas Fedorovic hat eine Woche beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen für die Gedenkstätte Ghetto Theresienstadt Unterlagen eingesehen. „Ich wollte mir grundsätzlich erstmal einen Überblick über das umfangreiche Material beim ITS verschaffen“, sagt der 34-Jährige. Ihm geht es vor allem um die Vervollständigung der Opferdatenbank der Gedenkstätte in Tschechien.

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22. April 2010

Projekt zum KZ-Außenlager Horgau

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Claudia Ried und Wolfgang Kucera haben zwei Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Unterlagen von Häftlingen des KZ-Außenlagers Horgau gesichtet. Die Arbeit resultiert aus dem Projekt „Zeigefinger weg – Arbeitshandschuhe raus“, das sich mit dem Gelände des ehemaligen Außenlagers des KZ Dachau im Wald von Horgau beschäftigt. „Wir wollen die Geschichte um das Außenlager Horgau möglichst umfangreich recherchieren“, berichten die beiden Historiker.

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15. April 2010

„Dokumente lassen sich nicht leugnen.“

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Frank Dobia hatte den Instinkt für den Moment. Immer wieder entkam er während des Holocaust dem sicheren Tod. Der Australier ist der einzige Überlebende einer jüdischen Familie aus Pommern. Gestern sah er beim Internationalen Suchdienst (ITS) die Originaldokumente zu seiner Haft im Konzentrationslager Buchenwald und die Unterlagen zum Schicksal seiner Familie ein. „Ich hatte schon viel gehört von Bad Arolsen“, so Dobia. "Jetzt wollte ich mir persönlich ein Bild machen."

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14. April 2010

Gedenkbuch für Ulmer Holocaustopfer

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Historiker Ingo Bergmann hat Mitte April drei Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen recherchiert. Er überprüfte 220 Namen von Opfern des Holocaust, die in Ulm geboren wurden oder in der Zeit von 1933 bis 1945 in Ulm gelebt haben. „Meine Ergebnisse fließen ein in die zweite Auflage des Gedenkbuches der Stadt Ulm „Und erinnere dich immer an mich“.

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8. April 2010

„Es geht mir um Akzeptanz.“

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Buchenwald-Überlebender Alex Moskovic will sich erinnern. „Ich möchte meine Erfahrungen mit anderen teilen und für Akzeptanz und Respekt eintreten“, so der US-Amerikaner. Deshalb dreht er zusammen mit seinem Sohn Steven derzeit einen Dokumentarfilm, der ihn am 7. April 2010, seinem 79. Geburtstag, auch zum Internationalen Suchdienst nach Bad Arolsen führte. Das Archiv birgt zahlreiche Unterlagen zum Schicksal seiner Familie. Anschließend reiste er weiter zur Gedenkstätte des KZ Buchenwald, um an den Feierlichkeiten zum 65. Jahrestag der Befreiung teilzunehmen.

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30. März 2010

„Toleranz gegenüber anderen fördern“

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Peter Asmussen aus Lüneburg hat Ende März zwei Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen nach Informationen zu Schutzhäftlingen geforscht. Der Grund- und Hauptschullehrer ist seit vielen Jahren engagiert dabei, die NS-Zeit in seinem Heimatort aufzuarbeiten. „Meine Motivation ziehe ich aus den Freundschaften zu Opfern und deren Angehörigen“, so der Hobbyforscher.

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23. März 2010

Ukrainische DPs in der britischen Zone

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Für seine Dissertation zum Thema „Lebenswelt der ukrainischen Displaced Persons (DPs) in der britischen Zone“ hat Jan-Hinnerk Antons zwei Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Akten eingesehen. Dabei konzentrierte er sich zunächst auf die Namensrecherche von zirka 200 ehemaligen ukrainischen DPs, die eine Funktion im Lagerrat, -komitee oder als Lagerführer innehatten. „Ich konnte interessante Dokumente aus der Nachkriegszeit beim ITS finden“, so der Historiker.

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10. März 2010

TU Darmstadt erkundet Forschungsmöglichkeiten

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Eine Gruppe von zehn Professoren, Doktoranden und Studenten des Fachbereichs Geschichte der Technischen Universität Darmstadt hat sich Anfang März für einen Tag über den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen informiert. Es ging darum, die Bestände des Archivs und die Möglichkeiten der Forschung besser kennen zu lernen. Auch eine erste Zusammenarbeit im Rahmen eines Lehrauftrages ist geplant. „Das Interesse der Geschichtsstudenten am Thema Nationalsozialismus hält an“, sagte Professor Christoph Dipper. „Wir wollen daher den Kontakt zum ITS intensivieren.“

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3. März 2010

Zeitzeugen aus DP Camp Lahde gesucht

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Sonja von Behrens hat zwei Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Listen aus dem Displaced Persons Camp Lahde durchgesehen sowie Namen von DPs geprüft. Hintergrund ihrer Arbeit ist ein weiteres Buch über die Nachkriegszeit ihrer Heimat Minden und Umgebung. „Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Kontakt zu ehemaligen DPs in Polen aufbauen könnte“, sagt die 43-Jährige.

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22. Februar 2010

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

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Im Auftrag der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Vereinigung "Kinder vom Bullenhuser Damm e.V." hat Historikerin Christine Eckel vergangene Woche beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen recherchiert. Das Schicksal von 20 Kindern, die in der Nacht zum 21. April 1945 zusammen mit ihren Pflegern von der SS ermordet wurden, stand dabei im Fokus ihrer Arbeit. „Um ein möglichst komplettes Bild vom Verbrechen zu bekommen, gehen wir allen Informationen nach. Beim ITS sind die Kinderakten und die Fallkorrespondenz von besonderer Bedeutung“, so die 30-Jährige.

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15. Februar 2010

Recherche für das NS-Dokumentationszentrum München

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Im Auftrag des geplanten NS-Dokumentationszentrum München hat die Historikerin Dr. Susanne Meinl in den vergangenen Wochen im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen recherchiert. „Ich sichte zunächst die umfangreiche Dokumentation und suche die für uns wichtigen Bereiche heraus“, so Meinl. Das NS-Dokumentationszentrum München ist ein Projekt der Landeshauptstadt München in Verbindung mit dem Freistaat Bayern und der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, einen historisch-politischen Lernort für die Zukunft zu gestalten.

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10. Februar 2010

Nachforschungen zum Zwangsarbeiterlager Ohrdruf

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Hobbyforscher Klaus-Peter Schambach hat drei Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Unterlagen zum Häftlingslager Ohrdruf gesichtet. Wie das Lager aufgebaut war, ob es als eigenständiges und drittes Konzentrationslager in Thüringen anzusehen ist und welche Dokumente im Allgemeinen vorliegen, waren die wesentlichen Fragestellungen von Schambachs Recherche.

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5. Februar 2010

Studie zu Todesmärschen von Auschwitz

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Der US-amerikanische Historiker Marc Masurovsky hat Anfang Februar für zwei Tage die Bestände zu Todesmärschen im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) untersucht. „Es ging mir um einen ersten Überblick, welcher Art die Dokumente sind und wie wertvoll sie für meine Forschungsarbeiten sein könnten“, sagte Masurovsky.

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2. Februar 2010

Augenzeugen zu DP Camps in der französischen Zone gesucht

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Eine geplante Doktorarbeit über Displaced Persons in der französisch besetzten Zone im Nachkriegsdeutschland hat Julia Maspero für zwei Wochen ins Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) geführt. „Ich versuche herauszufinden, woher die DPs kamen, was sie während des Krieges durchlebt haben, wie sie in den DP Camps zurechtkamen und wohin es sie anschließend verschlug“, erläutert die Doktorandin von der Universität Sorbonne in Paris. Sie sucht auch nach Augenzeugen.

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19. Januar 2010

Informationsaustausch mit der KZ-Gedenkstätte Moringen

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Für die KZ-Gedenkstätte Moringen überprüfen Julia Braun und Stefan Wilbricht zurzeit mehr als 3500 Namen im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen. „Durch die Öffnung des Archivs ist es uns möglich, einen Abgleich der in Moringen vorhandenen Daten mit denen im Archiv des ITS durchzuführen“, so Wilbricht. „Außerdem ist es uns wichtig, die Lebenswege der Opfer vor und nach dem Aufenthalt in Moringen aufzuzeichnen. Das ist nur beim ITS möglich.“

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8. Januar 2010

Geschichte anhand von Biografien erarbeiten

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Christoph Schwarz hat zwei Tage im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen Schicksale von 60 polnischen Kindern recherchiert. Der Pädagoge aus Freiburg lässt diese Lebenswege als Material in seinen Geschichtsunterricht einfließen. „Ich möchte, dass meine Schüler auf diesem Weg einen anderen Zugang zum Nationalsozialismus bekommen. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass sich Jugendliche besser mit dem Thema auseinandersetzen können, wenn sie selbst Geschichte anhand von Biografien erarbeiten.“

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11. Dezember 2009

Fachexkursion des DRK Berlin

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Die Abteilung Internationale Zusammenarbeit des Generalsekretariats vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Berlin hat Mitte Dezember ihr jährliches Teammeeting beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen abgehalten. Neben der Diskussion ihrer Arbeitsinhalte machten sie die 20 Teilnehmer ein Bild von der Tätigkeit des ITS und besichtigten das Archiv. „Wir wollen Bad Arolsen stärker ins Licht rücken“, sagte Abteilungsleiter Martin Hahn.

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2. Dezember 2009

„Die Zeit heilt nicht alle Wunden.“

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Natan Kellermann, Projektleiter und klinischer Psychologe bei Amcha, hat am 1. Dezember beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen einen Vortrag zu den psychologischen Auswirkungen des Holocaust gehalten. Amcha bietet als nationales israelisches Zentrum Holocaust-Überlebenden und ihren Nachkommen psychosoziale Unterstützung an. „Wichtig für die Opfer ist, dass die Welt ihr Schicksal wahrnimmt, dass ihre Gegenwart jede Leugnung ad absurdum führt“, sagte Kellermann.

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26. November 2009

Kershaw sieht Potenzial für die Forschung

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Der bekannte Historiker, Professor Ian Kershaw, hat für sein Buchprojekt über das Kriegsende in Deutschland drei Tage im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) recherchiert. Sein besonderes Interesse galt der umfangreichen Sammlung zu Todesmärschen. „Ein nicht unwesentlicher Aspekt in meiner Abhandlung“, so Kershaw. Der Brite war zum ersten Mal in Bad Arolsen und zeigte sich begeistert vom Dokumentenbestand.

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25. November 2009

Ausbildungsexkursion der Archivschule Marburg

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45 angehende Archivare der Archivschule Marburg nahmen heute im Rahmen ihrer Ausbildung an einer Führung durch den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen teil. Bei dem zweistündigen Rundgang verschafften sich die Studierenden einen Überblick über die Bandbreite an Unterlagen, die beim ITS aufbewahrt werden.

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25. November 2009

Aufklärung und Erinnerung als Aufgabe

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Jean-Luc Schwab hat im Rahmen seiner Recherchereise zum Schicksal homosexueller Deportierter aus Frankreich auch einen Stopp beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen eingelegt. Er nahm Einblick in die Unterlagen verschiedener Opfer und informierte sich über den Dokumentenbestand. „Es ist gut, dass das Archiv uns als eine wichtige Quelle zur Verfügung steht“, sagte der Franzose.

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25. November 2009

„Ich bin glücklich zu leben.“

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Drei Jahre ist Rudolf Brazda durch die Hölle des Konzentrationslagers Buchenwald gegangen. Er überlebte. Heute ist der 96-Jährige der letzte bekannte ehemalige Häftling aus der Verfolgtengruppe der Homosexuellen. „Ich hadere nicht mit meinem Los. Ich bin dankbar, dass ich lebe und noch so fit bin“, sagt der Senior lächelnd.

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20. November 2009

Dissertation über das Konzentrationslager Riga-Kaiserwald

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Für ihre Dissertation hat Franziska Jahn eine Woche lang beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Akten eingesehen. Die vom Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin unterstützte Historikerin baut auf ihrer Examensarbeit „Konzentrationslager Kaiserwald in Riga“ auf. „Aus den Dokumenten beim Suchdienst gehen genaue Angaben zu Lebensbedingungen und Überlebenschancen der Häftlinge im KZ Riga hervor.“

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19. November 2009

Recherche zu Häftlingskrankenbau Buchenwald

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Der Jenaer Student Ralf Leipold hat im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen Unterlagen zur Geschichte des Häftlingskrankenbaus im Konzentrationslager Buchenwald gesichtet. Seine Erkenntnisse sollen zum Ausbau des pädagogischen Angebots der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora beitragen. „Der Umfang an Unterlagen beim ITS ist überaus gut. Ich verschaffe mir in den vier Tagen einen tieferen Einblick in die Dokumentenbestände.“

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13. November 2009

Vom Verlust der Identität

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Eine Reportage im US-Fernsehsender CBS hat die kanadische Autorin Deborah Schnitzer zu einem Besuch des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen veranlasst. Sie wollte sich vor Ort informieren, wie das Archiv arbeitet und Einblick nehmen in die Dokumente zur Familie ihres Mannes. „Mich interessiert die Frage, wie sich die Einrichtung nach der Öffnung für die Forschung verändert hat und wie die Dokumentation aufgebaut ist“, sagte Schnitzer. „Die Art der Unterlagen wird etwas darüber aussagen, wie Identitäten geraubt und zerstört wurden.“

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9. November 2009

In der Heimat als Verräter beschimpft

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Das Material zu russischen Häftlingen aus dem Konzentrationslager Mauthausen hat der Moskauer Forscher Alexej Konopatchenkov vier Tage im Archiv des Internationalen Suchdienstes gesichtet. „Ich habe mir einen Überblick darüber verschafft, welcher Art und welchen Umfangs die Dokumente zu Mauthausen sind“, sagte der Historiker. Noch gebe es in Russland nur ein begrenztes Interesse an dem Thema, aber wir „müssen unsere Geschichte verstehen“.

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4. November 2009

Aus Nummern werden Namen

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Im Auftrag der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt hat Thomas Irmer diese Woche zum zweiten Mal im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen recherchiert. Er überprüft Häftlingsnummern von rund 1000 Opfern des Massakers in Gardelegen Ende des Zweiten Weltkrieges. „Ich lasse Nummern zu Namen werden und versuche so, den Opfern ein Stück ihrer Würde zurückzugeben“, berichtet Irmer.

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23. Oktober 2009

Mitarbeiter der Gedenkstätte Dachau verschaffen sich Gesamtüberblick

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Dr. Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, und zwei ihrer Kollegen haben sich knapp eine Woche lang beim Internationalen Suchdienst (ITS) einen Überblick über den Dokumentenbestand in Bad Arolsen verschafft. Dabei fiel ihr Hauptaugenmerk auf Schicksale der ehemaligen Häftlinge sowie den Schriftverkehr der SS zum Konzentrationslager Dachau. „Wir sind beeindruckt von dem Umfang der Dokumente. Für unser Archiv und den Forschungsbereich sind diese Archivalien von besonderer Bedeutung“, sagt Hammermann.

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9. Oktober 2009

Datenbank zu weiblichen Häftlingen von Mauthausen

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Für ihre Hauptstudie betreffend ehemalige weibliche Häftlinge des KZ Mauthausen und dessen Nebenlager besuchten Anfang Oktober Dr. Brigitte Halbmayr und Dr. Helga Amesberger vom Institut für Konfliktforschung (IKF) in Wien den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen. Grund ihres Besuches war es, bestehende Einträge der Datenbank zu den Frauen abzusichern und diese um weitere biographische Daten zu ergänzen. „Der ITS ist durch seine Dokumente und die Korrespondenzakten eine wichtige Quelle für unsere Arbeit“, sind sich die beiden Österreicherinnen einig.

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7. Oktober 2009

US-Generalkonsul Alford plädiert für Ausbau der Forschung

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Der neue US-Generalkonsul in Frankfurt/Main, Edward M. Alford, sieht die Zukunft des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen in dessen Ausbau zu einem Forschungszentrum. „Wenn das letzte Opfer verstorben ist, müssen die Dokumente Zeugnis ablegen von dem ungeheuren Ausmaß der Verbrechen des Nationalsozialismus“, sagte der US-Vertreter heute bei einem Besuch des Archivs, in dem über 30 Millionen Akten über die nationalsozialistische Verfolgung lagern. Die USA sind Mitglied im Internationalen Ausschuss, der die Arbeit des ITS kontrolliert. Derzeit diskutiert das Gremium aus elf Staaten unter dem Vorsitz der USA die künftigen Aufgaben der Einrichtung.

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6. Oktober 2009

Suche nach dem Autor von Buchenwald-Erinnerungen

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Nicht die Suche nach einem Verwandten, sondern drei Schulhefte aus dem Nachlass einer Großtante führten den Schweizer Heinz Bachmann zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen. In ihnen hatte Marton Stark, Überlebender des Konzentrationslagers Buchenwald, Ende 1945 seine Erlebnisse niedergeschrieben. „Ich war tief berührt von der Lektüre der Hefte“, so Bachmann. Der 55-Jährige beschließt sofort, dass er den Autor dieser Zeilen kennen lernen und seine Erinnerungen veröffentlichen möchte.

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23. September 2009

Koop: „ITS ist Anlaufstelle schlechthin für einen Gesamtüberblick“

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Der bekannte Journalist und Publizist Volker Koop hat für sein neues Buchprojekt über die so genannten „Sonder- und Ehrenhäftlinge“ der Konzentrationslager Ende September im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) recherchiert. Zu den hochrangigen Geiseln des NS-Regimes gehörten Politiker, Militärs, Geistliche und bekannte Persönlichkeiten aus 17 verschiedenen Nationen, darunter Staatsmänner wie der ehemalige französische Ministerpräsident Léon Blum sowie Angehörige der Familie Stauffenberg. Den Erfolg seiner Nachforschungen und den Eindruck vom Archiv des ITS gab Koop wie folgt wieder:

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18. September 2009

Dissertation über die baugeschichtliche Entwicklung von Neuengamme

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Nachforschungen für seine Dissertation haben Andreas Ehresmann, Leiter der Gedenkstätte Sandbostel, Mitte September zum Internationalen Suchdienst (ITS) geführt. Thema ist die baugeschichtliche Entwicklung des Konzentrationslagers Neuengamme, an der der Historiker seit drei Jahren arbeitet. „Es liegt bislang nichts dergleichen vor“, so Ehresmann. „Das KZ-Bauwesen rückte erst Mitte der 90er Jahre in den Fokus der Forschung.“

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16. September 2009

Auf den Spuren russischer Kriegsgefangener

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Vor elf Jahren hat der niederländische Journalist Remco Reiding erstmals den russischen Friedhof in der Nähe des ehemaligen Konzentrationslagers von Amersfoort betreten. Der Ort lässt ihn seitdem nicht mehr los. Reiding geht der Geschichte der dort Begrabenen nach und sucht nach lebenden Angehörigen. Beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen forschte er Mitte September nach weiteren Hinweisen.

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11. September 2009

Vergleichende Studie zu Mauthausen-Interviews

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Historiker Alexander Prenninger hat für ein Projekt des Ludwig Boltzmann-Instituts für Historische Sozialwissenschaft in Wien eine Woche lang Verfolgungswegen im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) nachgespürt. Sie sollen in eine vergleichende Studie zu Erinnerungsberichten von Überlebenden des Konzentrationslagers Mauthausen einfließen. „Ich bin auf eine Fülle an Informationen gestoßen“, so der österreichische Forscher.

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3. September 2009

„Die Bilder verleihen den Dokumenten ein Gesicht“

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Rund 130 Gäste – unter ihnen Bürgermeister Jürgen van der Horst, Landtagsmitglied Reinhard Kahl, Professor Dietfrid Krause-Vilmar und Ernst Klein vom Verein „Gegen das Vergessen“ - hat der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen am 3. September 2009 zur Eröffnung der Ausstellung „Der Soldat Tolkatchev – An den Toren zur Hölle“ begrüßt. „Wir freuen uns, erstmals eine Ausstellung in den Räumlichkeiten des ITS präsentieren zu können“, sagte ITS-Direktor Jean-Luc Blondel. „Dies ist ein weiterer Schritt der Öffnung unseres Hauses für die Region.“

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2. September 2009

Namen von 100 Häftlingen des Konzentrationslagers Hinzert gefunden

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Dr. Beate Welter, Leiterin der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert, hat sich Anfang September drei Tage lang einen Überblick über die Dokumente zum Konzentrationslager im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) verschafft. Sie recherchierte in den Unterlagen zum Lager, studierte Transportlisten und befasste sich mit dem Schicksal einzelner Opfer. „Verschiedene Unterlagen habe ich das erste Mal zu Gesicht bekommen. Zudem sind wir auf zirka 100 neue Namen von Häftlingen gestoßen“, sagte die Historikerin.

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25. August 2009

Fachgespräch mit Stasi-Behörde

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Eine Delegation der „Bundesbeauftragten für die Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der DDR (BStU)“ hat am 25. August 2009 den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen besucht. Birgit Salamon, Leiterin der Abteilung Archivbestände bei der BStU, und ihre Kollegen Dr. Karsten Jedlitschka und Stephan Wolf informierten sich während einer Führung durch die Archive und bei Gesprächen mit Archivar Karsten Kühnel und Nicole Dominicus über die Bestände beim ITS sowie dessen Arbeitsweise.

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24. August 2009

Kinder in der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus

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Vergangene Woche forschte Professor Johannes-Dieter Steinert zum Thema „Kinderzwangsarbeit im Nationalsozialismus in Deutschland und den besetzten Gebieten Osteuropas in der Zeit von 1939 – 1945“ beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen. Der Professor für Moderne Europäische Geschichte und Migrationsstudien an der University of Wolverhampton sammelt seit zwei Jahren Informationen für seine geplante Buchveröffentlichung. Beim ITS sichtete er unter anderem Unterlagen aus den Lagern Lebrechtsdorf (Potulice) und Litzmannstadt (Łódź).

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18. August 2009

Recherche zu DP Camp

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Juniorprofessor Dr. Adam Seipp hat für sein Buchprojekt „Strangers in the Wild Place: Americans, Refugees, and Germans, 1945 – 55“ zwei Tage Unterlagen von Displaced Persons (DP) sowie historische Dokumente beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen eingesehen. Seipp lehrt und forscht an der Texas A&M Universität Geschichte. Für sein neustes Projekt hat er bereits mehrere Archive, Museen und Institutionen besucht sowie Interviews mit Zeitzeugen geführt. „Die Dokumente beim ITS sind überaus hilfreich für meine Arbeit. Sie lassen die Schicksale in meinem Buch lebendiger werden“, berichtet Seipp.

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12. August 2009

Datenbank zu norwegischen Opfern des Holocaust

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Chefkurator und Historiker Bjarte Bruland vom Jüdischen Museum in Oslo hat Mitte August für zwei Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) nach Informationen zu norwegischen Verfolgten des Nationalsozialismus geforscht. Sie sollen einfließen in eine neue Datenbank des Museums, das erst im September vergangenen Jahres eröffnet wurde. „Ich habe viele interessante Hinweise gefunden. Damit habe ich im Vorfeld nicht gerechnet“, so der Historiker.

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10. August 2009

Recherche zum Rassenwahn der SS

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Für die geplante neue Ausstellung im Kreismuseum Wewelsburg sichtete die wissenschaftliche Mitarbeiterin Dana Schlegelmilch Anfang August im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen Karteikarten des Landesamtes für Rassewesen Weimar. „Es war spannend, in den Archiven des ITS digital recherchieren zu können“, sagte Schlegelmilch.

 

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17. Juli 2009

Erinnerung im Spiegel von drei Generationen

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Wie verändert sich im Laufe von drei Generationen der Blick auf die NS-Verfolgung und den Holocaust? Dieser Frage will Jennifer Allen von der University of California in Berkeley nachgehen. „Das Archiv des Internationalen Suchdienstes wird eine wichtige Quelle für meine Studien sein“, so Allen. „Nirgendwo sonst gibt es geballt an einem Ort eine so große Anzahl an Briefen von Überlebenden und ihren Familienangehörigen.“

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6. Juli 2009

Dissertation über die Verfolgung von Sinti und Roma in Italien

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Für ihre Dissertation zur „Verfolgung der Sinti und Roma im italienischen Faschismus“ hat Rosa Cobelletto von der Universität Turin für zwei Wochen im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) recherchiert. Den Schwerpunkt ihrer Nachforschungen bilden die Deportationen von 1943 bis 1945. „Das Archiv des ITS ist besonders ergiebig, da hier viele Informationen an einem Ort zusammengetragen wurden“, sagte die Forscherin.

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26. Juni 2009

Sohn des ehemaligen ITS-Direktors Hugh Elbot erinnert sich

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Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat diesen Freitag einen besonderen Gast begrüßen können. Der Sohn des einstigen Direktors Hugh Elbot kam mit seiner Ehefrau Barbara eigens aus dem US-amerikanischen Denver angereist, um die Spuren seiner Kindheit wieder zu entdecken. Gerade einmal vier Jahre alt war Charles Elbot, als sein Vater 1951 für vier Jahre die Leitung des Suchdienstes übernahm. „Ich erinnere mich nicht mehr an viele Begebenheiten“, sagte Elbot. „Allerdings weiß ich noch, dass mein Vater immer lange arbeitete und erst spät nach Hause kam.“

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19. Juni 2009

Recherche zum ersten Düsseldorfer Transport nach Lodz

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Angela Genger, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, hat sich im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen mit der ersten Deportation von Düsseldorf nach Lodz am 27. Oktober 1941 befasst. Seit 2004 arbeitet die Historikerin zusammen mit Kollegen an der Erstellung eines Gedenkbuches. „Der ITS ist ein Ort mit enormen Quellen für meine Recherche“, sagte Genger.

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18. Juni 2009

Einblick in die Restaurierung und Konservierung

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Drei Tage haben sich Direktorin Armida Batori, Archivarin Cecilia Prosperi sowie Restauratorin Claudia Pappalardo vom Institut für die Konservierung von Archivgut (Istituto Centrale per il Restauro e la Conservazione del Patrimonio Archivistico e librario) in Rom einen Überblick über die laufenden Arbeiten der Restaurierung und Konservierung von Dokumenten beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen verschafft. „Ich hatte kein Bild von der Masse an Unterlagen. Ich bin beeindruckt und berührt von den Aufgaben des ITS“, sagte Direktorin Batori.

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16. Juni 2009

Gewissheit über das Schicksal des Vaters

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Nach Jahrzehnten hat Otto Romberg, Holocaust-Überlebender und Herausgeber der Zeitschrift „TRIBÜNE“, erstmals erfahren, an welchem Ort sein Vater von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Laut Dokumenten im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen wurde sein 1897 in Ungarn geborener Vater Otto Roboz Anfang Dezember 1944 von Budapest aus ins Konzentrationslager Bergen-Belsen verschleppt. „Es ist eine Erleichterung für mich - wenn auch erst nach 65 Jahren – nun Gewissheit über das Schicksal meines Vaters zu haben“, sagte Romberg.

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3. Juni 2009

Nachforschungen zur Zwangsarbeit in Frankenhausen

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Ein Projektseminar hat Anfang Juni drei Studenten der Fachbereiche Agrar- und Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel zusammen mit Historiker Jochen Ebert zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen geführt. Bei ihrer Recherche beschäftigten sie sich mit Zwangsarbeitern der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen während des Zweiten Weltkrieges. „Durch die gute Betreuung beim ITS konnten wir schon einige Namen feststellen und genauere Details zu den so genannten Zivilbeschäftigten erhalten“, berichtet Ebert.

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29. Mai 2009

Vergessene Autoren aus dem Ghetto Lodz

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Auf der Suche nach jüdischen Schriftstellern und Journalisten aus dem Ghetto Lodz hat Historikerin Uta Fröhlich einige Tage Unterlagen im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) studiert. Die von ihr gesammelten Informationen sollen einfließen in das Forschungsprojekt „Schreiben im Holocaust“ der Universität Heidelberg. „Ich bin bereits fündig geworden“, sagte Fröhlich. „Die Recherche klappt dank der weit fortgeschrittenen Digitalisierung sehr gut.“

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20. Mai 2009

"SS-Erziehung" blieb wirkungslos

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Mitte Mai besuchte Karl Sondenaa aus Norwegen für einen Tag den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen, um die Originalunterlagen zur Inhaftierung seines Vaters im Konzentrationslager Buchenwald einzusehen. „Es ist unglaublich, welche Details die Nazis registriert haben“, sagte der Norweger.

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14. Mai 2009

Recherchen zum Schicksal der österreichischen Sinti und Roma

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Professor Rudolf Sarközi und Gerhard Baumgartner vom Kulturverein österreichischer Roma haben Mitte Mai die Dokumente im Archiv des Internationalen Suchdienstes zum Schicksal der österreichischen Sinti und Roma sondiert. „Wir wollten uns einen Überblick verschaffen, welche konkreten Informationen wir hier finden können“, so die beiden Vertreter des Kulturvereins.

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7. Mai 2009

„Ich fühlte mich immer ein wenig verloren.“

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Julius Edmundson hätte mit Anfang 60 allmählich an ein friedliches Leben nach dem Berufsalltag denken können. Doch mit der Aussicht auf mehr Zeit und Ruhe kam auch der langgehegte Wunsch wieder in ihm auf, mehr über seine Herkunft zu erfahren. Gemeinsam mit seiner Tochter ging Edmundson auf Spurensuche in Europa. „Ich fühlte mich immer ein wenig verloren, da ich ohne Vater aufwuchs“, sagte der Australier.

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5. Mai 2009

Auf der Suche nach Grablisten des Kriegsgefangenenlagers Trutzhain

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Für die Rekonstruktion der Namen zu den Grabsteinreihen auf den Friedhöfen des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers in Ziegenhain (heute Trutzhain) hat Waltraud Burger für zwei Tage beim Internationen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen geforscht. „Es ist wichtig aufzuklären, an welchen Orten die Kriegsgefangenen begraben wurden. Die Angehörigen brauchen einen Ort zum Trauern“, sagte die Historikerin von der Gedenkstätte Trutzhain. „Meine Recherchen beim ITS unterstützen dieses Ziel.“

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4. Mai 2009

Bamberger Studenten nahmen Einblick ins Archiv

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32 Studenten der Universität Bamberg haben heute das Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen besichtigt, um die Möglichkeiten der Einrichtungen im Bereich Forschung und Archivverwaltung kennen zu lernen. „Die Öffnung war ein Glücksgriff für die Forschung und somit auch für die Universitäten“, sagten Exkursionsleiter Horst Gehringer, Gastdozent sowie Leiter des Staatsarchiv Coburg, und Professor Andreas Dornheim.

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28. April 2009

Auf den Spuren der Vorfahren

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Am Rande des internationalen Treffens von Rot-Kreuz-Gesellschaften beim Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat die Israelin Susan Edel am 28. April nach den Spuren ihrer Vorfahren in Hessen geforscht. Sie sah im Archiv des ITS Akten ein und besuchte den jüdischen Friedhof von Breitenbach. „Ich bin beeindruckt von den Dokumenten und berührt von dem erinnerungswürdigen Besuch“, sagte Edel.

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27. April 2009

Regierungspräsident Klein besuchte Internationalen Suchdienst

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Der Kasseler Regierungspräsident Lutz Klein hat am 27. April 2009 den Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen besucht. Er ließ sich die Bestände des Archivs zeigen und führte Gesprächen mit ITS-Direktor Jean-Luc Blondel sowie Archivleiter Udo Jost. „Der Internationale Suchdienst ist auch 64 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Terrorherrschaft eine ebenso notwendige wie gefragte Institution“, sagte Klein.

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23. April 2009

Workshop der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten

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Die Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten hat Ende April einen dreitägigen Workshop beim Internationalen Suchdienst (ITS) veranstaltet. Ziel war es, Mitarbeiter niedersächsischer Gedenkstätten mit den Beständen im Archiv des ITS bekannt zu machen und die Forschungsmöglichkeiten aufzuzeigen. „Der Workshop war ergiebig. Für die meisten stellte es die erste Begegnung mit dem Archiv dar“, sagte Rolf Keller von der Stiftung, der die Veranstaltung gemeinsam mit seiner Kollegin Marlis Buchholz vorbereitet hatte.

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20. April 2009

Diplomarbeit zu Lebensborn in Österreich

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Für ihre Abschlussarbeit im Fach Geschichte an der Karl-Franzens-Universität in Graz hat Corinna Fürstaller Ende April mehrere Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen recherchiert. Ihr Thema sind die „Lebensbornheime in Österreich“. „Ich bin total begeistert von dem Umfang der Unterlagen beim ITS zum Thema Lebensborn“, sagte Fürstaller.

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9. April 2009

Korbach unter dem Nationalsozialismus

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Oberstudienrätin Marion Möller recherchiert beim Internationalen Suchdienst (ITS) die Geschichte der nordhessischen Kreisstadt Korbach unter dem Nationalsozialismus. Anfang April kam sie zum sechsten Mal ins Archiv von Bad Arolsen. „Seit der Öffnung des Archivs habe ich Kontakt zum ITS und bin dankbar für die Unterstützung“, sagte Möller. „Die Dokumente des Archivs helfen, wesentliche Lücken in unserer regionalen Geschichtsschreibung zu schließen.“

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6. April 2009

Studienexkursion von ITS-Mitarbeitern nach Berlin

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Eine Gruppe von elf Mitarbeitern aus den Abteilungen Katalogisierung, Besucherbetreuung, IT und Bibliothek besuchten Anfang April in einer dreitägigen Exkursion mehrere Archive und Dokumentationseinrichtungen in Berlin. Dazu zählten unter anderem das Bundesarchiv, die Deutsche Dienstelle (WASt) und das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit. „Die Studienreise bezweckte, den an der archivischen Profilierung des ITS maßgebend beteiligten Mitarbeitern die neue Aufgabe umfassend zu visualisieren und damit sowohl Arbeitsabläufe als auch die erforderlichen Ergebnisse transparent zu machen“, sagte ITS-Archivar Karsten Kühnel, der die Verantwortung für die Erschließung der Dokumente in Bad Arolsen trägt.

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1. April 2009

ITS-Archivar auf Workshop der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft

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Auf Einladung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) gab ITS-Archivar Karsten Kühnel am 31. März 2009 in Berlin einem internationalen Publikum von Historikern, Archivaren und Vertretern von Gedenkstätten aus Deutschland, Großbritannien, Tschechien, Polen, Weißrussland und der Ukraine einen Überblick über die Zwangsarbeitsbestände im Archiv des Internationalen Suchdienstes. Die meisten der Teilnehmer des viertägigen Workshops, der im Rahmen des EVZ-Forschungsprogramms „Dokumentation der Zwangsarbeit als Erinnerungsaufgabe“ stattfand, sind in laufende Forschungen zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit eingebunden.

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31. März 2009

Auf Spurensuche nach italienischen Deportierten

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Die Historikerin Giovanna D’Amico hat Ende März mehrere Tage für die Stiftung Fossoli in Italien Nachforschungen beim Internationalen Suchdienst (ITS) betrieben. „Mein Auftrag ist es, in verschiedenen deutschen Archiven Spuren von italienischen Deportierten nachzugehen. Beim ITS war meine Arbeit sehr ergiebig“, sagte D’Amico.

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30. März 2009

„Wir gehen als Anwälte des ITS“

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Vergangene Woche haben Vertreter von acht jüdischen Organisationen aus den USA für zwei Tage Einblick in die Arbeit des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen genommen, unter ihnen William Daroff (United Jewish Communities), Dan Mariaschin (B’nai B’rith), Marc Stern (American Jewish Congress) und Andi Milens (Jewish Council for Public Affairs). Sie zogen am Ende ihres Besuchs eine kurze Bilanz. „Wir sind als Gruppe nicht leicht zu beeindrucken, schon gar nicht in Fragen des Holocaust“, sagte Stern. „Aber wir sind überrascht und bewegt.“

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30. März 2009

Den „neuen ITS“ kennen gelernt

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Aron Hirt-Manheimer von der Union of Reform Judaism und Mitglied der Delegation von jüdischen Organisationen aus den USA, die in der vergangenen Woche den Internationalen Suchdienst (ITS) besuchte, verband mit seinem Aufenthalt in Bad Arolsen auch ein persönliches Interesse. Im Archiv des ITS studierte der US-Amerikaner ausführlich die Dokumente zu seiner Familie. „Sie füllen die Lücken in meinem Wissen“, sagte Hirt-Manheimer.

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19. März 2009

Geschichte des ITS im Blickpunkt

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Die beiden US-amerikanischen Forscher Jennifer Rodgers und Charles Sharpe haben für ihre Dissertationen Mitte März einige Tage beim Internationen Suchdienst (ITS) recherchiert. Zu den Themen „Geschichte des ITS“ und „UNRRA – United Nations Relief and Rehabilitation Administration“ (Hilfs- und Wiederaufbau- Organisation der Vereinten Nationen) haben die beiden Historiker zahlreiche Unterlagen durchgesehen und Kopien angefertigt. „Mit vielen Informationen fliegen wir in die Staaten zurück“, so die Doktoranden.

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11. März 2009

Projekt zu jüdischen Häftlingen in Amersfoort

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Der niederländische Forscher Maarten Jan Vos hat Mitte März zwei Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) für ein Projekt der Gedenkstätte Amersfoort gearbeitet. Dabei geht es ihm um das Schicksal der jüdischen Häftlinge des ehemaligen Durchgangslagers. „Die Anzahl der inhaftierten Juden in Amersfoort war gering, und es ist wenig darüber bekannt“, berichtete Vos. Dies will der Historiker jetzt ändern.

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16. Februar 2009

Studie zu den Konzentrationslagern der Vorkriegszeit

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Für das Forschungsprojekt „Vorkriegskonzentrationslager von 1933 bis 1939“ an der Birbeck University of London recherchierte Christian Goeschel Mitte Februar eine Woche beim Internationalen Suchdienst. „Ich bin begeistert von den Unterlagen, die ich hier finden kann“, sagte der Historiker.

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6. Februar 2009

Namenrecherche für das NS-Dokumentationszentrum Köln

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Nina Matuszewski und Thomas Roth vom NS-Dokumentationszentrum in Köln haben Anfang Februar eine Woche lang für ihr aktuelles Projekt „Das Schicksal der in das Ghetto Litzmannstadt verschleppten Kölner“ Namen überprüft. „Wir haben bei einem Zehntel der Namen das Schicksal mithilfe der Unterlagen beim ITS klären können“, berichtete Matuszewski. „Meistens haben wir eine Todesmeldung; selten einen Hinweis auf Befreiung.“

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28. Januar 2009

Studenten der Universität Gießen forschen zu Displaced Persons

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Zwei Studentengruppen der Justus-Liebig-Universität Gießen haben die Forschungsmöglichkeiten im Bestand des Internationalen Suchdienstes (ITS) zu Displaced Persons genauer untersucht. Ihr jeweils eintägiger Besuch des Archivs fand im Rahmen des Seminars „Opferbiografien des Zweiten Weltkriegs und Kalter Krieg“ statt.

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12. Januar 2009

„Großer Sprung nach vorne“

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Die Verfolgung von Homosexuellen während der NS-Zeit ist das Thema, mit dem sich Autor Rainer Hoffschildt seit über 20 Jahren ehrenamtlich beschäftigt. Jetzt will er seine umfangreiche Sammlung mit Hilfe des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen vervollständigen. „Über die Gruppe mit dem rosa Winkel ist bisher wenig recherchiert worden“, erläutert der Hannoveraner.

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19. Dezember 2008

IKRK-Spende für alten ITS-Standort

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Die Geschichte des Internationalen Suchdienstes (ITS) wird demnächst Teil einer Ausstellung in der ehemaligen Kaserne von Bad Arolsen. Der Verein Historicum 20 will die Entwicklung der Kaserne im 20. Jahrhundert dokumentieren, die nach dem Zweiten Weltkrieg eine Zeitlang auch als Hauptsitz des Suchdienstes diente.

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19. Dezember 2008

Interview mit Überlebender des KZ Lichtenburg ermöglicht

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„Möglichst viele Lücken schließen“ - unter diesem Motto haben drei freie Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Lichtenburg eine Woche lang beim Internationalen Suchdienst (ITS) Unterlagen eingesehen. „Wir wollen die Lebensbilder der Lichtenburger Häftlinge vervollständigen. Dafür ist der Besuch beim ITS hilfreich“, sagte Sven Langhammer.

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18. Dezember 2008

Abschied von ITS-Direktor Reto Meister

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Mit einer Jahresabschlussfeier haben die Mitarbeiter des Internationalen Suchdienstes (ITS) am 18. Dezember Abschied von Direktor Reto Meister genommen, der nach zwei Jahren zurück an den Hauptsitz des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) nach Genf geht. Das IKRK stellt seit 1955 den Direktor des ITS. „Der Mensch und der Vorgesetzte waren bei Reto Meister nicht zu trennen“, sagte Archivleiter Udo Jost. „Er hat einen neuen Stil eingeführt und den ITS Schritt für Schritt wieder auf die Erfolgsspur geführt.“

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12. Dezember 2008

US-Vertreter beim ITS

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Christian Kennedy, US-Botschafter für Holocaust-Fragen und Repräsentant der USA im Internationalen Ausschuss, sowie Doria Rosen, Stellvertretende Generalkonsulin an der US-Vertretung in Frankfurt/Main, haben sich beim Internationalen Suchdienst (ITS) über die aktuellen Fortschritte informiert. Der Internationale Ausschuss kontrolliert die Arbeit des ITS. Neben den USA gehören ihm zehn weitere Staaten an.

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12. Dezember 2008

Zwischen Furcht, Enge und Flüsterton

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Willy Zalmon ist ein Überlebender des Holocaust. Zwei Jahre musste er sich mit seinen Eltern und seinem Onkel in einem Erdloch auf einem Bauernhof verstecken. Auf diese Weise entging zumindest ein Teil der polnischen-jüdischen Familie ihren Nazi-Häschern. „Ich habe jahrelang nicht über meine Erlebnisse sprechen können, weil die Erinnerungen zu schwer auf der Seele lasten. Erst langsam habe ich mich auf Drängen meiner Tochter geöffnet“, sagt der heute in Israel Lebende.

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11. Dezember 2008

Erste israelische Genealogengruppe forschte im Archiv

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Neun Genealogen aus Israel haben diese Woche in den Archiven des Internationalen Suchdienstes (ITS) geforscht. Es war die erste größere Gruppe aus dem jüdischen Staat seit der Öffnung der Archive vor einem Jahr. „Der ITS ist ein Sprungbrett für die Forscher, das viele Ideen für weitergehende Recherchen liefert“, sagte Rose Lerer Cohen, Genealogin und Organisatorin der Reise.

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5. Dezember 2008

Einblick in die Arbeit des ITS

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Rolf Ulrich, neuer Vertreter der Bundesrepublik Deutschland für das Auswärtige Amt im Internationalen Ausschuss, informierte sich gestern einen Tag lang über den aktuellen Stand beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen. Der Ausschuss kontrolliert die Arbeit des ITS. Neben Deutschland gehören ihm zehn weitere Staaten an. „Der Besuch hat sich gelohnt. Ich habe viel erfahren“, sagte Ulrich.

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4. Dezember 2008

Publikation über das KZ-Außenlager Barth

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Historikerin Natalja Jeske hat für den Förderverein Dokumentations- und Begegnungsstätte Barth zwei Tage Informationen beim Internationalen Suchdienst (ITS) gesammelt. Diese wird sie für eine neue Publikation über das KZ-Außenlager Barth auswerten, deren Veröffentlichung im Herbst 2009 geplant ist. „Für eine komplexe Recherche ist der Besuch beim ITS perfekt“, sagte Jeske.

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1. Dezember 2008

„Schlaraffenland für Historiker“

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40 Geschichtsstudenten der Georg-August-Universität Göttingen haben am 1. Dezember 2008 das Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) im Rahmen der Seminarreihe „Funktionswandel des KZ-Systems“ besichtigt. „Der ITS ist ein Schlaraffenland für Historiker und nicht weit weg von Göttingen. Da liegt es nahe, die Exkursion zum Thema Quellenarbeit hier zu veranstalten“, sagte Jens-Christian Wagner, Lehrbeauftragter an der Universität Göttingen und Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora.

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27. November 2008

Promotion zu Deportationen aus Dänemark

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Für ihre Promotion zum Thema „Dänemark unter deutscher Besatzung. Dänische Deportierte in NS-Konzentrationslager“ hat Wissenschaftlerin Birgit Müller drei Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) das Verfolgungsschicksal der über 6000 deportierten Dänen geprüft. „Bei zirka fünf Prozent der Namen habe ich noch zusätzliche wichtige Informationen zur Deportation, Verfolgung und Befreiung finden können“, freute sich Müller.

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24. November 2008

ITS-Mitarbeiter besichtigten Gedenkstätte Buchenwald

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Vergangenen Donnerstag sind 33 Mitarbeiter des Internationalen Suchdienstes (ITS) an einen der Orte des Geschehens gefahren, deren Unterlagen sie täglich auswerten. In der KZ-Gedenkstätte Buchenwald nahmen sie an einer Führung teil, besuchten die Ausstellung und informierten sich über neue Projekte der Einrichtung. „Es ist eine eigene Erfahrung, an den Tatort der Grausamkeiten zu kommen“, sagte Manfred Kesting, Leiter der Abteilung Auswertung und Dokumentation.

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18. November 2008

Professor Longerich las aus seiner Himmler-Biografie

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Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen hat in Zusammenarbeit mit dem BAC-Theater eine Lesung mit dem renommierten Historiker Peter Longerich veranstaltet. Dieser hatte vor kurzem auf der Frankfurter Buchmesse seine Himmler-Biografie vorgestellt. Die Lesung fand statt am Dienstag, 18. November 2008, um 19.00 Uhr im BAC-Theater, In den Siepen 6, 34454 Bad Arolsen.

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10. November 2008

Zeitzeuge besuchte ITS

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Professor Feliks Tych ist Überlebender des Warschauer Ghettos sowie Historiker und ehemaliger Direktor des Jüdischen Historischen Instituts in Warschau. Während seines fünftägigen Deutschlandaufenthalts besuchte er den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen. „Ich bin sehr beeindruckt wie der ITS funktioniert und aufgebaut ist“, sagte Tych nach einer umfangreichen Führung durch die Dokumentation.

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6. November 2008

Informationen zu den Emslandlagern

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Im Auftrag des Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager hat Historiker Dr. Hans-Peter Klausch aus Oldenburg vier Tage beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen geforscht. „Ich habe einige Unterlagen gefunden, die im DIZ nicht vorhanden sind. Sie sind für unsere Forschung wichtig“, sagte Klausch erfreut.

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17. Oktober 2008

„Juristische Zeitgeschichte vom Feinsten“

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21 Doktoranden vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte aus Frankfurt/Main haben heute für einen Tag das Archiv vom Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen besichtigt. Sie wollten sich mit der Entwicklung des ITS seit seiner Öffnung für die Forschung im vergangenen November bekannt machen. „Das Potenzial ist enorm“, sagte Institutsdirektor Professor Michael Stolleis, für den es sein erster Besuch in dem Archiv war.

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17. Oktober 2008

Recherche für Projekt Stolpersteine

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Für das Hamburger Projekt Stolpersteine haben Maike Grünwaldt und Christa Fladhammer beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen eine Woche lang circa 230 Namen recherchiert. „Wir wollten sehen, welche zusätzlichen Informationen wir beim ITS finden können“, sagten die beiden ehrenamtlichen Forscherinnen. Seit 1995 erinnert das Projekt Stolpersteine bundesweit an Opfer des Nationalsozialismus an deren früheren Wohnorten.

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7. Oktober 2008

Blick hinter die Kulissen

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Mitglieder der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) aus Kassel haben gestern die Archive des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen besichtigt. Sie zeigten sich „tief beeindruckt“ von den Dokumenten, die beim ITS zur Verfolgung während des Nationalsozialismus aufbewahrt werden. „Die Deutsch-Israelische Gesellschaft und Einrichtungen wie der ITS werden mehr denn je benötigt, um die Erinnerung wach zu halten und die Bedeutung der Ereignisse für die Gegenwart zu vermitteln“, ist Manfred Oelsen, Erster Vorsitzender der DIG, überzeugt.

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7. Oktober 2008

Besuch vom Roten Kreuz aus Skandinavien

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Vertreter vom Suchdienst des Roten Kreuzes aus Norwegen, Finnland und Dänemark haben sich gestern ein Bild vom Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen gemacht. Sie lernten das Archiv und die Kollegen aus dem Bereich der humanitären Anfragen kennen. „Es ist immer schöner, ein Gesicht zur Unterschrift auf dem Brief zu kennen“, sagte Brita Liholm Johannessen, verantwortlich für den Suchdienst beim norwegischen Roten Kreuz.

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30. September 2008

Wiedersehen nach sechs Jahrzehnten

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Mehr als 63 Jahre waren die beiden Cousinen Maja Telegina und Katharina Lapuchin voneinander getrennt. Die Nachkriegswirren hatten sie 1945 auseinander gerissen. Doch die Hoffnung auf ein Wiedersehen war geblieben. Jetzt hat der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen die Familie zusammenführen können. „Ich kann es immer noch nicht glauben“, freut sich Maja.

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26. September 2008

Noch rund 10.000 Namen offen

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Eine Kopie der digitalen Daten zum Konzentrationslager Flossenbürg und die Recherche nach Material aus der Nachkriegszeit waren die beiden Ziele, die sich Johannes Ibel, wissenschaftlicher Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, für seinen einwöchigen Aufenthalt beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen Ende September gesetzt hat. „Die digitale Recherche ist ein enormer Zeitvorteil bei der Masse an Daten“, sagte Ibel. „Wenn wir das Know-how der Gedenkstätten und des ITS zusammenbringen, können wir vom gegenseitigen Wissen profitieren und unsere Kenntnisse vertiefen.“

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5. September 2008

„Das ITS-Archiv gehört nach Arolsen“

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Mitglieder des Arbeitskreises für Kommunalfragen der waldeckischen Wirtschaft (AFK) haben gestern Abend den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen besucht. ITS-Direktor Reto Meister und Udo Jost, Bereichsleiter Archiv, stellten die Tätigkeiten und Ziele des ITS sowie das Archiv vor.

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18. August 2008

Forschungsprojekt zu medizinischen Versuchen

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Medizinische Menschenversuche während der Zeit des Nationalsozialismus sind das Forschungsgebiet der Historikerin Anna von Villiez, das sie Mitte August für eine Woche zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen führte. „Der ITS ist eine große, wenn nicht die Hauptquelle für meine jetzige Forschungsarbeit“, so von Villliez. „Ich habe zunächst das Material beim ITS gesichtet, um einen Überblick zu bekommen.“

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15. August 2008

Vortrag von Professor Mommsen zum Hitler-Attentat

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Das Historicum 20 und der Internationale Suchdienst (ITS) haben in Zusammenarbeit mit dem Museum Bad Arolsen und dem Waldeckischen Geschichtsverein den renommierten deutschen Historiker Professor Hans Mommsen für einen Vortrag gewinnen können. Im Mittelpunkt des Referats am 14. August 2008 im Rauch-Museum Bad Arolsen standen „Claus Schenk Graf von Stauffenberg und der deutsche Widerstand".

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6. August 2008

Die Kinder sollen wissen, was passiert ist

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An einem Gedenkbuch für die Mitglieder der zionistischen Jugendbewegung B’nei Akiva, die vor dem Einmarsch der deutschen Truppen 1940 in Antwerpen gelebt hatten, arbeitet Salomon Hauser. Für seine Recherchen ist der Israeli Anfang August für drei Tage zum Internationalen Suchdienst (ITS) nach Bad Arolsen gekommen. „Als ich hörte, dass die Archive offen stehen, habe ich mich zu der Reise entschlossen“, so Hauser.

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Pressemeldungen

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