Über ITS
In seinem Leitbild bekennt sich der Internationale Suchdienst in Bad Arolsen (ITS) zum Dienst für die Opfer der Naziverfolgung und deren Angehörige, indem er ihr Schicksal mit Hilfe seiner Archive dokumentiert und auswertet.
Diese Bestände sind einzigartig in ihrem Umfang und ihrer Bedeutung. Der ITS bewahrt diese historischen Zeugnisse, bearbeitet » Suchanfragen und macht die Archive für die » Historische Forschung nutzbar.
In den Archivräumen des ITS werden 26.000 laufende Meter an Dokumentenmaterial verschiedenster Art verwahrt. Die alphabetisch-phonetische Zentrale Namenkartei mit über 50 Millionen Hinweiskarten für über 17,5 Millionen Personen bildet den Schlüssel zu den Dokumenten und der Korrespondenzablage.
Des Weiteren werden in den » ITS-Beständen in den Bereichen » Inhaftierte, » Zwangsarbeiter, Nachkriegszeit (» Displaced Persons) und » Kinder-Sucharchiv Dokumente in Listen- und Karteiform verwahrt.
Mit Hilfe der Dokumente können auch heute noch viele Schicksale aufgeklärt werden. Die ITS-Mitarbeiter unterstützen Forschungen und bieten Besuchern umfangreiche Hilfe bei der Arbeit mit den Archiven.