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Digitale Holocaust-Forschung

Archive weltweit stellen Bestände online und sammeln Erfahrungen mit der digitalen Nutzung. Über das EHRI-Netzwerk (European Holocaust Research Infrastructure) stellen diese Woche in Bukarest Wegbereiter dieser Entwicklung ihre Projekte vor.

Referent*innen von Institutionen wie dem United States Holocaust Memorial Museum, dem Stephen Roth Institute for the Study of Contemporary Antisemitism and Racism, Tel Aviv, und dem Institut für Zeitgeschichte an der ETH Zürich sprechen über Chancen und Herausforderungen.

Der ITS verfolgt das Ziel, das UNESCO Weltdokumentenerbe Forscher*innen und Interessierten weltweit zugänglich zu machen und kann bereits auf Erfahrungen in der Online-Stellung zurückgreifen. ITS-Archivleiter Christan Groh ist eingeladen, das Ende 2015 gestartete digitale Online-Archiv vorzustellen. Schwerpunktmäßig geht es um die Möglichkeiten, die sich Nutzern aus der ITS-typischen Indizierung bieten. Nach einer Pilotphase von 18 Monaten stellt der ITS kontinuierlich Dokumentenbestände online. Das ist möglich, weil der ITS bereits rund 85 Prozent der Dokumente digitalisiert hat und für Archive auf eine ungewöhnliche hohe Quote zugreifen kann.