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Fachexkursion des DRK Berlin

Die Abteilung Internationale Zusammenarbeit des Generalsekretariats vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Berlin hat Mitte Dezember ihr jährliches Teammeeting beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen abgehalten. Neben der Diskussion ihrer Arbeitsinhalte machten sie die 20 Teilnehmer ein Bild von der Tätigkeit des ITS und besichtigten das Archiv. „Wir wollen Bad Arolsen stärker ins Licht rücken“, sagte Abteilungsleiter Martin Hahn.

Derzeit betreut der Bereich der Internationalen Zusammenarbeit etwa 200 Projekte in 50 Ländern der Welt. Es geht dabei vor allem um Entwicklungskooperationen und Katastrophenhilfe. „Bei unseren Projekten arbeiten wir immer eng mit den jeweiligen nationalen Rot-Kreuz-Gesellschaften zusammen“, erläuterte Hahn.

Während ihres Rundgangs durch das Archiv des ITS und eines Gesprächs mit der Geschäftsleitung erkundigten sich die Besucher aus Berlin nach der Herkunft der Dokumente, den heutigen Erfolgsaussichten für Familienzusammenführungen und nach der Kooperation des ITS, der seit 1955 vom Internationalen Komitee des Roten Kreuz (IKRK) in Genf geleitet wird, mit anderen Suchdiensten der Rot-Kreuz-Bewegung. „Wir haben viel gelernt über die Arbeit des ITS in Bad Arolsen. Bislang war uns dieser Bereich wenig bekannt“, so Hahn.