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Forschungsstandort Bad Arolsen

Der Direktor des Internationalen Suchdienstes (ITS), Jean-Luc Blondel, und der Bürgermeister der Stadt Bad Arolsen, Jürgen van der Horst, haben die Teilnehmer des ersten, eigenständig vom ITS organisierten Historiker-Workshops am Abend zu einem Empfang eingeladen. „Wir wollen die Forschung am Standort des ITS mit diesem Workshop fördern“, sagte Blondel. Vom 4. bis 7. Oktober 2010 veranstaltet der ITS einen Workshop zum Thema Todesmärsche mit 13 Teilnehmern aus fünf Ländern.

Bürgermeister van der Horst hieß die Historiker in Bad Arolsen willkommen. „Ich wünsche mir, dass der ITS und damit auch die Stadt zu einem Forschungsstandort werden“, so van der Horst. „Der Suchdienst hat sich zu einem der wichtigsten Imageträger der Stadt entwickelt.“

Der Workshop bildet den Auftakt für konkrete Forschungsprojekte und eine weitere Konferenz im kommenden Jahr zum Thema Todesmärschen. Hierzu liegen im Archiv des ITS zum Teil noch unveröffentlichte Dokumentenbestände vor. „Daher haben wir mit diesem Thema erstmals auch unsere eigene Forschung begonnen“, erklärte Blondel. Auch andere Forschungsfelder will der ITS künftig mit Hilfe von Workshops und gemeinsamen Projekten mit anderen Einrichtungen erschließen.

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