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IKRK-Spende für alten ITS-Standort

Die Geschichte des Internationalen Suchdienstes (ITS) wird demnächst Teil einer Ausstellung in der ehemaligen Kaserne von Bad Arolsen. Der Verein Historicum 20 will die Entwicklung der Kaserne im 20. Jahrhundert dokumentieren, die nach dem Zweiten Weltkrieg eine Zeitlang auch als Hauptsitz des Suchdienstes diente.

Unterstützt wird die Idee auch vom Internationalen Komitee des Roten Kreuz (IKRK) in Genf, das seit 1955 den Internationalen Suchdienst leitet und verwaltet. „Nicht nur die Geschichte von Bad Arolsen ist mit dem Suchdienst und dem IKRK verbunden, sondern auch die Geschichte des IKRK ist mit Bad Arolsen verbunden“, sagte Beat Schweizer, stellvertretender Generaldirektor des IKRK, bei einer Besichtigung der Räumlichkeiten.

Der ITS habe seit über 60 Jahren eine Daseinsberechtigung in Bad Arolsen und werde diese auch künftig behalten, sagte Schweizer. „Es gibt im Archiv des ITS einen riesigen Fundus zu entdecken. Wir müssen jetzt dauerhafte Strukturen für ein Dokumentationszentrum schaffen.“

Neben der Geschichte des ITS soll im ehemaligen Stabsgebäude der Arolser Kaserne auch die NS-Zeit und die Periode als belgische Nato-Einrichtung Berücksichtigung finden. Ein genauer Termin für die Ausstellungseröffnung steht noch nicht fest. Derzeit gehen die Renovierungsarbeiten ihrem Ende entgegen, während Bernd Zimmer vom Historicum 20 die Texte und Ausstellungsstücke zusammenträgt.