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ITS sucht nach Objekten für eine Ausstellung über die Schicksale der Displaced Persons

Der Internationale Suchdienst (ITS/International Tracing Service) in Bad Arolsen erstellt derzeit eine Wanderausstellung zum Thema „Leben im Transit – Trauma und Neuanfang. Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung“. Für diesen Zweck sucht der ITS nach Objekten aus dem Leben der Displaced Persons (DPs). Fotos, Zeugnisse, Wahlunterlagen, Presse, Plakate, Zertifikate oder Gegenstände aus dem damaligen Alltagsleben nimmt der ITS gerne als Leihgabe entgegen. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Die Ausstellung wird 2014 in Bad Arolsen eröffnet und wandert an weitere Stationen in Deutschland.

Die westlichen Alliierten verstanden unter DPs jene, die durch das nationalsozialistische Deutschland verfolgt und aus ihren Heimatländern deportiert worden waren. Der ITS bewahrt zahlreiche Dokumente aus der unmittelbaren Nachkriegszeit auf, die die Fürsorge der Alliierten für die Überlebenden aus Konzentrationslagern und der Zwangsarbeit, aber auch die komplizierte Suche nach einem Neuanfang schildern. Eine umfassende Darstellung zu diesem Themenkomplex existiert bislang nicht.

Die Gegenstände und Dokumente sowie Hintergrundinformationen möchte der ITS in die Ausstellung integrieren. Sollten Sie derartige Objekte besitzen und dem ITS zur Verfügung stellen wollen, kontaktieren Sie unbedingt noch vor einer Zusendung Dr. Susanne Urban, Bereichsleiterin Forschung und Bildung beim ITS, oder René Bienert/Elisabeth Schwabauer, Mitarbeiter Wissenschaftliche Projekte und Pädagogik beim ITS. Die Kontaktdaten: historical-research[at]its-arolsen.org oder research-education[at]its-arolsen.org