a A

US-Vertreter beim ITS

Christian Kennedy, US-Botschafter für Holocaust-Fragen und Repräsentant der USA im Internationalen Ausschuss, sowie Doria Rosen, Stellvertretende Generalkonsulin an der US-Vertretung in Frankfurt/Main, haben sich beim Internationalen Suchdienst (ITS) über die aktuellen Fortschritte informiert. Der Internationale Ausschuss kontrolliert die Arbeit des ITS. Neben den USA gehören ihm zehn weitere Staaten an.

Die beiden US-Repräsentanten interessierten sich insbesondere für die Digitalisierung, Restaurierung und Konservierung der Dokumente, die Erschließung der Dokumente für die Forschung sowie Projekte von Wissenschaftlern. „Es war faszinierend“, sagte Rosen, die das erste Mal nach Bad Arolsen kam. „Ein Tag reicht nicht aus, um das Archiv zu erfassen. Es war nur ein Kratzen an der Oberfläche.“

Kennedy, der die Debatte um die Zukunft des ITS im Internationalen Ausschuss mitgestaltet, äußerte sich zufrieden über die Fortschritte seit der Öffnung des Archivs im November 2007. „Die Forscher sind ein wichtige neue Nutzergruppe. Es ist ein wertvoller Zugewinn, dass die Geschichte des Nationalsozialismus jetzt auch mithilfe der ITS-Dokumentation den nachfolgenden Generationen vermittelt werden kann“, so der Botschafter. Er begrüßte die internationalen Kooperationen des Archivs, die Offenheit der Mitarbeiter und den inzwischen zuverlässigen Service für Überlebende des Holocaust. „Sie bekommen nun alle Informationen. Das ist sehr wichtig, gibt es doch ein wenig Frieden für die letzten Jahre.“