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„Displaced Persons“ als Thema in der Bildungsarbeit

Fortbildung am 12. November 2015 beim ITS

Als Displaced Persons (DPs) bezeichneten die Alliierten die Überlebenden des Holocaust, der Zwangsarbeit und der aus ihren Herkunftsländern in Lager verschleppte Menschen. Sie waren 1945 zwar befreit, doch waren sie auch frei? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Fortbildung „Displaced Persons: Identitäten, Leben im Transit, Neuanfang“, die in Zusammenarbeit des International Tracing Service (ITS) Bad Arolsen und der Gedenkstätte Trutzhain organisiert wird. Interessierte Multiplikatoren sowie Pädagogen können sich über die Gedenkstätte Trutzhain für die Fortbildung am 12. November 2015 anmelden. Anmeldeschluss ist der 9. November 2015.

Nach 1945 lebten rund zehn Millionen verschleppte Menschen als DPs in Europa. Für diese Überlebenden richteten die Alliierten DP-Camps ein. Dort versuchten die Menschen, das Erlittene zu bewältigen und zugleich ihre Zukunft zu planen. Um welche Entscheidungen ging es dabei? Wie halfen die Alliierten den DPs? Welche Chancen gab es für Kinder, die aufgrund der Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands ohne Angehörige vorgefunden worden waren?

Mit Dokumenten und Biografien jüdischer und anderer DPs setzt sich die Fortbildung auseinander. Über Eigenrecherche, Quellenkunde und narrative Kompetenz werden didaktische Zugänge zu dem noch wenig bekannten Thema der Situation Überlebender erarbeitet.

Fortbildung des International Tracing Service (ITS) und der Gedenkstätte Trutzhain

Anmeldungen bitte per E-Mail an die Gedenkstätte Trutzhain:

info[at]gedenkstaette-trutzhain.de

Tel:. 06691/710662

oder an den International Tracing Service (ITS):

historical-research[at]its-arolsen.org

Tel:. 05691/629-321

Die Veranstaltung findet in den Räumen des International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen statt und wird als Fortbildung beim IQ Hessen akkreditiert.