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DP-Ausstellung des ITS in Luxembourg

Nach der Zerschlagung des NS-Regimes lebten in Europa rund zehn Millionen Displaced Persons (DPs), die von den Alliierten aus den Konzentrationslagern und der Zwangsarbeit befreit worden waren. Der International Tracing Service (ITS) hat zu diesem Thema eine Ausstellung erarbeitet, die vom 29. April bis zum 5. Juli 2017 im Kulturzentrum Abtei Neumünster in Luxembourg zu sehen sein wird.

Die Ausstellung mit dem Titel »„Wohin sollten wir nach der Befreiung?“ Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945« lenkt den Blick auf die Versorgung der Menschen und die alliierten Strategien im Umgang mit den DPs. Darüber hinaus geht es um die Schicksale Überlebender und die Realität des Lebens in den DP-Camps, die teilweise bis weit in die 1950er Jahre bestanden. Die Ausstellung dokumentiert den unbändigen Lebenswillen vieler DPs, den Wunsch nach einem möglichst „normalen“ Leben nach den Schrecken der NS-Verfolgung und gibt ein detailreiches und gebündeltes Porträt dieser Zeit.

Das Projekt wurde aus Mitteln der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) gefördert und von einem internationalen Expertengremium wissenschaftlich begleitet.

Auf einen Blick:

  • Wanderausstellung: »„Wohin sollten wir nach der Befreiung?“ Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945«
  • Ort: Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster, 28, rue Münster, 2160 Luxembourg
  • Zeiten: 29. April bis 5. Juli 2017, 11:00 bis 18:00 Uhr
  • Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 28. April 2017, um 18:30 Uhr in der Agora der Abtei Neumünster statt. Hierzu wird um Anmeldung gebeten unter: +352 / 26 20 52 1 oder contact[at]neimenster.lu.