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Fortbildungstag: Zwangsarbeit im NS

Veranstaltung für Multiplikatoren am 15. Juni 2016 in der Goethe-Universität Frankfurt

Mehr als 13 Millionen Menschen aus den besetzten Staaten mussten im nationalsozialistischen Deutschland Zwangsarbeit leisten. Sie waren in Fabriken, Handwerksbetrieben, Kommunen, bei Landwirten, in Klöstern und Kirchen tätig. Oft wurden sie von der deutschen Bevölkerung abgesondert und strenger staatlicher Reglementierung unterworfen.

Akim Jah und Elisabeth Schwabauer aus der Abteilung Forschung und Bildung des International Tracing Service (ITS) stellen an diesem Fortbildungstag archivpädagogische Zugänge zum Thema „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ vor. Von der Organisation dieses Unrechts bis hin zu individuellen Schicksalen und den Auswirkungen der Zwangsarbeit für die ausgebeuteten Menschen werden unterschiedliche Aspekte der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus thematisiert. Praxisübungen vermitteln, wie Dokumente über Zwangsarbeit aus dem ITS im Unterricht und in der Bildungsarbeit eingesetzt werden können. Einen Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit lokalhistorischen Quellen zum Rhein-Main-Gebiet. Veranstalter sind das „Pädagogische Zentrum FFM - Fritz Bauer Institut & Jüdisches Museum Frankfurt“ und der ITS.

Alle Informationen im Überblick:

Fortbildungstag:
Zwangsarbeit im Nationalsozialismus – Archivpädagogische Zugänge mit Dokumenten aus dem International Tracing Service (ITS), Bad Arolsen

15. Juni 2016, 09:00 bis 17.00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, IG Farben-Haus, Eisenhowersaal, Raum 1.314

Anmeldung und Auskunft
Gottfried.Koessler(at)stadt-frankfurt.de

Hier finden Sie die Informationen als PDF.