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Lernen aus Biografien

Im Mai 2017 findet die jährliche Konferenz der Archivpädagogen beim International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen statt. Die Anmeldung dazu ist bis zum 5. Mai 2017 möglich.

Welche Rolle können personenbezogene Verwaltungsunterlagen des NS-Terrorsystems sowie der Alliierten aus der Zeit nach 1945 als Quelle für die historische Bildung mit Biografien spielen? Wie kann die Rekonstruktion von Lebenswegen und damit die Rekonstruktion der Leiden von NS-Verfolgten dabei helfen, die Verbrechen und deren Folgen heute begreiflich zu machen? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der 31. Archivpädagogenkonferenz, die der Arbeitskreis Archivpädagogik und Historische Bildungsarbeit im Verband deutscher Archivare und Archivarinnen gemeinsam mit dem ITS am 19. und 20. Mai 2017 in Bad Arolsen veranstaltet. Auch wird die Konferenz Möglichkeiten und Grenzen der pädagogischen Arbeit mit personenbezogenen zeithistorischen Dokumenten allgemein diskuti­eren.

Die Konferenz ist neben der inhaltlichen Arbeit ein Forum, um Kontakte zu knüpfen, eigene Projekte zu planen und Kooperati­onen vorzubereiten. Sie richtet sich an alle, die in Archiven, Museen, Gedenkstättenen und Bibliotheken in der Vermittlung historischer Themen tä­tig sind, an Lehrerinnen und Lehrer sowie an Studierende. Die Teilnahme ist kostenfrei.

31. Konferenz der Archivpädagogen

Termin und Ort: 19. bis 20. Mai 2017, Bad Arolsen

 Anmeldeschluss: 5. Mai 2017

Details zum Programm und zur Organisation der Veranstaltung finden Sie in diesem Konferenzflyer.