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"Wohin sollten wir nach der Befreiung?"

Mit der Ausstellung „Wohin sollten wir nach der Befreiung? Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945“ lenkt der International Tracing Service (ITS) den Blick auf das Schicksal Überlebender der NS-Verfolgung, des Holocaust und der Zwangsarbeit, die von den Alliierten „Displaced Persons“ (DPs) genannt wurden. Mehr als zehn Millionen DPs befanden sich nach 1945 in Europa. Die eigens eingerichteten DP-Camps wurden für sie zu Zwischenstationen. Am 21. September 2015 wird die Wanderausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen eröffnet und wird bis November 2015 im ehemaligen Krankenrevier zu sehen sein.

Die Ausstellung wurde gefördert aus Mitteln der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Sie gibt erstmals eine Übersicht über die wenig bekannte Geschichte der Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland. Die Ausstellung basiert vor allem auf dem umfangreichen Sammlungsbestand des ITS, einem weltweit einzigartigen Archiv, das insgesamt etwa 30 Millionen Dokumente umfasst, die Informationen über die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und das weitere Schicksal der Überlebenden enthalten.

Zur Ausstellungseröffnung am Montag, den 21. September 2015 um 18.00 Uhr, lädt die KZ-Gedenkstätte Mauthausen herzlich ein. Dr. Susanne Urban, die Leiterin der Abteilung Forschung und Bildung beim ITS, wird über Konzept und Inhalt der Ausstellung sprechen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie der Eintritt in die Ausstellung sind kostenlos.

Am 21. September steht um 17.30 Uhr von Linz Hauptbahnhof zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen sowie um 21.00 Uhr von der KZ-Gedenkstätte Mauthausen nach Linz Hauptbahnhof ein Shuttlebus-Service zur Verfügung.

Anmeldung erbeten unter Tel. +43 1 53126-2782 oder online auf www.mauthausen-memorial.at

KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Erinnerungsstraße 1
im ehemaligen Krankenrevier
4310 Mauthausen
Österreich