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Zwischenstationen: Displaced Persons und DP-Camps in Thüringen

Auszug aus einer Korrespondenzakte / 105121658 / ITS Digital Archive, Bad Arolsen

Rund 100 Tage existierten in Thüringen sogenannte DP-Camps, denn so lange dauerte die amerikanische Besatzung im Frühjahr 1945. In diesen Camps lebten die von den Alliierten aus Zwangsarbeit und Konzentrationslagern, von Todesmärschen und aus Verstecken befreiten Menschen. Sie wurden mit dem Nötigsten versorgt, zum Beispiel in dem DP Camp, das sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald befand.

Der Kulturhistoriker René Bienert wird am Beispiel einzelner Schicksale und Orte diese ersten Zwischenstationen der Menschen auf dem Weg zurück ins Leben schlaglichtartig rekonstruieren. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er an der Vorbereitung der Ausstellung »„Wohin sollten wir nach der Befreiung?“ Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945« beteiligt, die der International Tracing Service (ITS) in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora bis zum 26. April 2015 im Stadtmuseum Weimar zeigt.

Rahmenprogramm der Ausstellung „Wohin sollten wir nach der Befreiung?“

Zwischenstationen: Displaced Persons und DP-Camps in Thüringen
Vortrag von René Bienert mit anschließender Diskussion
Donnerstag, 26. März 2014; 18.00 Uhr
Stadtmuseum Weimar, Karl-Liebknecht-Straße 5-9, 99423 Weimar

Der Eintritt ist frei