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Gedenken an Opfer der Todesmärsche

Bild zeigt Entwürfe dreier Gedenktafeln für die Opfer eines Todesmarsches.
Noch heute stehen in Wetterfeld die hölzernen Gedenktafeln für die knapp 600 Todesmarsch-Opfer aus dem KZ Flossenbürg, die nach diesen Entwürfen gefertigt worden sind.

Auf Veranlassung der US-Militärregierung wurde 1945 mit den Plänen für einen Friedhof begonnen, der die knapp 600 Toten des Todesmarsches aus dem Konzentrationslager Flossenbürg in der Gemeinde Wetterfeld (heute Roding/Oberpfalz) aufnehmen sollte. Im Archiv des ITS befinden sich die Entwürfe für drei Gedenktafeln, die als Symbole das lateinische sowie russisch-orthodoxe Kreuz und den Davidstern tragen. Am 4. November 1950 wurde der Friedhof feierlich eingeweiht. Nach Exhumierung der Leichen im Juli 1957 und deren Beisetzung in Flossenbürg wurde die Grabstätte zum Mahnmal umgestaltet. Die drei geschnitzten, hölzernen Gedenktafeln stehen bis heute.

(5.3.2/84606531, ITS Digital Archive, Bad Arolsen)