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Online-Archiv

Bild zeigt Ansicht des Online-Archivs mit einer Landkarte der Todesmärsche

Die Karte der Todesmärsche im Online-Archiv

Es gehört zu den Zielen des International Tracing Service (ITS), möglichst vielen Menschen den Zugang zu der international einzigartigen Sammlung von Dokumenten über die NS-Verbrechen und ihre Folgen zu ermöglichen. Deshalb hat der ITS 2015 damit begonnen, Dokumentenbestände online zu veröffentlichen.

Seitdem wächst das digitale Archiv immer weiter: Heute stehen bereits über zwei Millionen Dokumente online zur Verfügung. Ein Großteil dieser Akten stammt aus der frühen Nachkriegszeit und enthält Informationen über Holocaust-Überlebende, ehemalige KZ-Häftlinge und NS-Zwangsarbeiter. Das Portal bietet die Möglichkeit einer Namensuche.

Familienangehörige haben die Möglichkeit, in dem immer größer werdenden Bestand von Dokumenten nach Spuren zu suchen. Auch für Wissenschaftler bietet die Onlinestellung neue Recherchemöglichkeiten.  Der ITS wird seine digitalen Angebote über die NS-Verfolgung nach und nach weiter ausbauen. Aktuell ist die Veröffentlichung von sechs Millionen Dokumenten aus Konzentrationslagern und Ghettos in Vorbereitung.