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Schicksale klären – Angehörige suchen

Jedes Jahr wenden sich viele tausend Menschen an den International Tracing Service (ITS), um mehr über das Schicksal von NS-Verfolgten zu erfahren. Die Anfragen kommen aus der ganzen Welt, denn die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands haben Familien auseinandergerissen. Über folgende Opfergruppen bewahrt der ITS Informationen und erteilt Auskünfte.

  • Alle Opfer des Holocaust und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft:

    • Menschen aller Nationalitäten, die in Konzentrationslagern, Ghettos, Arbeitslagern und Gestapo-Gefängnissen zwischen 1933 und 1945 inhaftiert waren.
    • Menschen, die in das damalige Reichsgebiet verschleppt wurden und Zwangsarbeit leisten mussten.
    • Displaced Persons (DPs), die nach der Befreiung unter der Obhut internationaler Flüchtlingsorganisationen standen.
    • Kinder, die nach der Befreiung unter 18 Jahre alt waren und zu den Verfolgtengruppen gehörten.
    • Sowjetische Kriegsgefangene und italienische Militärinternierte sowie andere Kriegsgefangene, die in Konzentrationslager deportiert wurden oder Zwangsarbeit leisten mussten.

    Wichtiger Hinweis: Der ITS besitzt keine Dokumente über Kriegsgefangene, die nicht zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden, oder über Schicksal und Verbleib von Wehrmachtsangehörigen. Nicht zum Mandat des ITS zählen darüber hinaus Menschen, die in Folge der Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands geflohen sind oder vertrieben wurden!

      

Dokumentation der Verfolgungswege

Jeder hat das Recht, so viele Informationen wie möglich über das eigene Verfolgungsschicksal oder das Schicksal von Angehörigen zu bekommen.

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Anfragen – seit 1946


Anfragen stellen heute meist Kinder und Enkel; die Antworten sind detaillierter: Eine kurze Information über die Geschichte der Auskunftserteilung und Suche.

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