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Spurensuche - Die Todesmärsche in den Dokumenten des International Tracing Service (ITS)

Bild zeigt: Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung "Spurensuche"

Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung "Spurensuche"

Die Ausstellung gibt Einblicke in die Bestände des ITS, Einzelschicksale und das Empfinden Überlebender. Die Todesmärsche gelten als das letzte organisierte Massenverbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands.

Auf sieben Bannern (Roll-Up), die auf der Grundlage neu gehobener Dokumente entwickelt wurden, führt zunächst ein kurzer Text in die Thematik ein. Danach werden die Herkunft und Vielfalt der Dokumente beschrieben. Im Anschluss folgen zwei Biografien von Opfern der Todesmärsche, deren sterbliche Überreste identifiziert werden konnten. Als Überleitung zu einer dritten Biografie dienen Erinnerungssplitter Überlebender an die Todesmärsche, die Dokumenten des ITS entnommen wurden.

Die dritte Biografie des jüdischen Überlebenden Eric Imre Hitter skizziert dessen Leben in Zitaten vor, während und nach der Befreiung. Die totale Hoffnungslosigkeit, die ihn während der Todesmärsche ergriff, macht die Relevanz deutlich, die den Zeugnissen Überlebender innewohnt.

Eric Imre Hitter

Wir waren so terrorisiert von den Nazis, dass wir nie geglaubt haben, dass wir überleben. Gleichzeitig gab es immer auch unsere Hoffnung.

Eric Imre Hitter, Überlebender