a A

Glossar

  • Baubrigade

    Eine Baubrigade bestand aus einer Anzahl an Häftlingen, die zu verschiedenen Arbeitsdiensten eingesetzt wurden. Den Baubrigaden wurden vor allem besonders anstrengende und gefährliche Arbeiten übertragen, wie zum Beispiel das Räumen von Bomben nach Luftangriffen.

  • Baustab Speer

    Eine unter dem Architekten Albert Speer tätige Unterabteilung der „Generalbauinspektion für die Reichshauptstadt“ (GBI), die 1939 geschaffen wurde und mit Wehrbauten befasst war.

  • Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes

    Abkürzung: BdS

    Vom Reichssicherheitshauptamt (RSHA) in den besetzten Gebieten eingesetzt, oblag den BdS die Umsetzung der diversen Verfolgungsmaßnahmen und anderer sicherheitspolitischer Interessen der Nationalsozialisten. Ihnen unterstanden Kommandeure (KdS) und regionale Einsatzgruppen zur Durchsetzung der Aufgaben.

  • Besatzungszonen

    Deutschland wurde nach dem Krieg in vier Besatzungszonen aufgeteilt, die den alliierten Siegermächten Frankreich, Großbritannien, Sowjetunion und USA unterstellt waren. Die Besatzungszeit endete in Ostdeutschland 1949 formell mit der Gründung der DDR und in den westlichen Gebieten 1955 mit dem Bonner Vertrag.

  • Beschäftigungsnachweis

    Vom ITS ausgestellte Bestätigung über eine Beschäftigung als Zwangsarbeiter während des Krieges respektive als Displaced Person (DP) nach dem Krieg. Die Bestätigung wurde auch als Nachweis für Entschädigungsleistungen oder Rentenansprüche genutzt.

  • Besetzte Ostgebiete

    Als besetzte Ostgebiete wurden das sogenannte "Ostland" (Baltikum und Teile Weißrusslands) sowie die Ukraine bezeichnet. Vom Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete wurden sowohl die "Germanisierung" der Gebiete als auch die Vernichtung der osteuropäischen Juden organisiert und gesteuert.

  • Briefnummern

    Frühere Registrierungsform (1958 – 1980) des ITS für personenbezogene Anfragen, zu denen keine Unterlagen gefunden werden konnten.