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Glossar

  • Individuelle Unterlagen

    Auf einzelne Personen bezogene Unterlagen, die alphabetisch nach Namen sortiert sind.

  • Informelle Aufträge

    Anfragen, die nicht in den Zuständigkeitsbereich des International Tracing Service (ITS) fallen. Diese werden in der Regel an die richtige Stelle verwiesen oder dorthin weitergeleitet.

  • Intergovernmental Committee for European Migration

    Abkürzung: ICEM

    Das Zwischenstaatliche Komitee für europäische Auswanderung wurde 1951 als Provisional International Committee for the Movement of Migrants in Europe (PICMME) gegründet, um die europäischen Regierungen bei der Umsiedlung der Kriegsflüchtlinge nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu unterstützen. Es koordinierte die Migration fast einer Million Menschen in den 1950er Jahren.

  • International Refugee Organization

    Abkürzung: IRO

    Die International Refugee Organization (IRO) wurde 1946 als Nachfolgeorganisation der UNRRA gegründet. Sie nahm im Juli 1947 ihre Arbeit auf, welche neben der Versorgung und Repatriierung von Displaced Persons nun auch deren mögliche Emigration in Drittländer vorsah. Die IRO stellte ihre Arbeit im Januar 1952 ein. Sie wurde durch das Büro des United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) ersetzt.

  • Internierungslager

    Internierungslager dienten während des Zweiten Weltkrieges als Lager für Staatsangehörige feindlicher oder neutraler Staaten und für Deutsche, die zunächst vor den Nationalsozialisten geflohen, mit der heranrückenden Werhmacht aber wieder gefangen genommen wurden. Im Gegensatz zu anderen Lagertypen sind sie nicht spezifisch nationalsozialistisch. Diese Art Lager existierten auch in anderen Staaten für so genannte "feindliche Ausländer".

  • Inventurkartei

    Die Inventurkartei ist eine Beschreibung der Dokumentenbestände aus der Anfangszeit des ITS. Im Gegensatz zum Inventarverzeichnis sind die Einträge hier nicht chronologisch nach dem Erhalt der Dokumente sortiert, sondern nach Themen mit Angaben zur Quelle, den erwähnten Orten und Nationalitäten sowie dem Zeitraum, den sie umfassen. Insofern diente die Inventurkartei als Findmittel. Besonders umfassend ist die Inventurkartei "Kriegszeitdokumente", die bis 1951 geführt wurde.