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Jahrbücher und Fundstücke

Die Jahrbücher: Mit der 2012 begonnenen Reihe von Jahrbüchern beteiligt sich der International Tracing Service (ITS) am wissenschaftlichen und interdisziplinären Diskurs über die NS-Verfolgung. Sie ist zugleich Ausdruck der Weiterentwicklung des ITS zu einem internationalen Zentrum für Dokumentation, Information und Forschung.

Die Fundstücke: Die Reihe der „Fundstücke“ verfolgt das Ziel, auf wenig bekannte, aber historisch bedeutsame Zeugnisse aus den Jahren des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit im Archiv des ITS in Bad Arolsen hinzuweisen und so zugleich auf Forschungsthemen aufmerksam zu machen.

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Jahrbuch 2015: Freilegungen

Cover des Jahrbuchs 2015

Cover des Jahrbuchs 2015

Spiegelungen der NS-Verfolgung und ihrer Konsequenzen

Im Mittelpunkt des vierten wissenschaftlichen Jahrbuchs des International Tracing Service (ITS) stehen aktuelle Forschungsergebnisse, die auf Grundlage von Dokumenten des ITS-Archivs – in Bad Arolsen oder bei den sieben Copyholdern des Digitalarchivs – entstanden sind.

Herausgegeben von Rebecca Boehling, Susanne Urban, Elizabeth Anthony, Suzanne Brown-Fleming, unter Mitarbeit von Henning Borggräfe

Bestellungen über den Wallstein-Verlag Göttingen

auch als E-Book erhältlich

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Jahrbuch 2015

Der Hauptteil des Jahrbuchs unter der Überschrift „Freilegungen: Spiegelungen der NS-Verfolgung und ihrer Konsequenzen“ beruht auf zwölf ausgewählten englisch-sprachigen Vorträgen einer gemeinsam mit dem ITS veranstalteten Konferenz im United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington im Mai 2014. Im Vordergrund stehen dabei Themen und Forschungsansätze, die die Identitäten der einzelnen Verfolgten über die Dokumente des ITS sichtbar machen. Einen thematischen Schwerpunkt der insgesamt zwölf englischsprachigen Beiträge des ersten Teils bilden weniger bekannte Aspekte der Zwangs- und Sklavenarbeit, insbesondere der letzten Monate vor der Befreiung. Einige Aufsätze widmen sich dabei geschlechterspezifischen Aspekten der Ausbeutung – beispielsweise der Zwangsprostitution in Konzentrationslagern und der Zwangsarbeit von Mädchen und Frauen. Im Fokus weiterer Aufsätze des Bandes stehen die Erfahrungen der teils staatenlosen Displaced Persons (DPs). Unter anderem mit Beiträgen von:

  • Ruth Balint: The Use and Abuse of History: Displaced Persons in the ITS Digital Archive
  • Idit Gil: Jewish Slave Laborers from Radom in the Last Year of the War
  • Christine Schmidt: Women behind Barbed Wire
  • Dan Stone: Christianstadt: Slave Labor and the Holocaust in the ITS Digital Archive

Reihentitel: Jahrbuch des International Tracing Service
Freilegungen: Spiegelungen der NS-Verfolgung und ihrer Konsequenzen
Bandnummer: 4
Herausgeber: Rebecca Boehling, Susanne Urban, Elizabeth Anthony, Suzanne Brown-Fleming unter Mitarbeit von Henning Borggräfe
279 Seiten mit 26 Abbildungen, 29,90 Euro (D) Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
ISBN: 978-3-8353-1657-7 (2015)

Jahrbuch 2014: Freilegungen

Cover des Jahrbuchs 2014

Cover des Jahrbuchs 2014

Transiträume: Displaced Persons

Das Jahrbuch 2014 beschäftigt sich mit den Displaced Persons (DPs) - jenen Menschen, die als Überlebende der NS-Verfolgung und des Holocaust von den Alliierten befreit wurden - und begleitet zugleich die neue Wanderausstellung des International Tracing Service (ITS) zu Displaced Persons.

Herausgegeben von Rebecca Boehling, Susanne Urban und René Bienert
Bestellungen über den Wallstein-Verlag

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Jahrbuch 2014

Die Geschichte der DPs in all ihrer Vielfalt ist noch lange nicht umfassend erforscht. Mit dem Jahrbuch 2014 will der ITS Impulse für eine intensivere Beschäftigung mit diesem Thema setzen, denn das Archiv des ITS birgt Millionen Akten zu DPs und ihrer Geschichte vor und nach 1945. Die Herausgeber beschreiben den Fundus an Dokumenten als einen „in weiten Teilen noch ungehobenen Schatz“. Dabei geht es nicht nur um Einzelschicksale, sondern auch um Fragen der Versorgung und Verwaltung. Die Autorinnen und Autoren greifen in ihren Beiträgen (teils deutsch-, teils englischsprachig) sowohl auf die Dokumente des ITS als auch auf andere Archive zurück.

Aus dem Inhalt:

  • Anna Andlauer: die Kinder von Indersdorf
  • Thomas Rahe: Polnische und jüdische Displaced Persons im DP-Camp Bergen-Belsen
  • Suzanne Rutland: Australian DP-politics between 1945 and 1955
  • Ada Schein: Medical Rehabilitation of Holocaust Survivors in the DP-camps in Germany

Reihentitel: Jahrbuch des International Tracing Service

Freilegungen: „Transiträume: Displaced Persons“ Bandnummer: 3
Herausgegeben von Rebecca Boehling, Susanne Urban und René Bienert
288 Seiten mit 24 Abbildungen, € 29,90 (D) Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
ISBN: 978-3-8353-1574-7

Jahrbuch 2013: Freilegungen

Cover des Jahrbuchs 2013

Cover des Jahrbuchs 2013

Überlebende – Erinnerungen – Transformationen

Das Jahrbuch 2013 beschäftigt sich mit frühen Zeugnissen Überlebender und der Veränderung von Erinnerung. Auch im International Tracing Service (ITS) finden sich solche Zeugnisse, etwa als Interviewsplitter in alliierten Formularen oder als dem ITS überlassene mehrseitige Texte.

Herausgegeben von Rebecca Boehling, Susanne Urban und René Bienert

Bestellungen über den Wallstein-Verlag

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Jahrbuch 2013

Die frühen Zeugnisse beweisen, dass die Überlebenden in den ersten Jahren nach der Befreiung nicht schwiegen, sondern dass bereits eine Auseinandersetzung mit dem Erlittenen einsetzte. Die Autorinnen und Autoren greifen in ihren Beiträgen (teils deutsch-, teils englischsprachig) sowohl auf die Dokumente des ITS als auch auf andere Archive zurück.

Aus dem Inhalt:

  • Sebastian Schönemann: Die ersten Aufklärer: Überlebende als Angestellte der Suchdienste
  • Stefan Hördler: Tatort Prettin: Interviews- und Zeugenaussagen von Zuschauern, Tätern und Opfern
  • Sascha Feuchert: Frühe Zeugnisse Überlebender
  • Nava Semel: Remembrance and its layers within the generations
  • Olesya Orlenko: Early testimonies on the liberation of concentration camps through the Red Army
  • Natan Kellerman: »What`s in a name?« Survivors` self-identities

Herausgegeben von Rebecca Boehling, Susanne Urban und René Bienert Reihentitel: Jahrbuch des International Tracing Service

Freilegungen: Überlebende – Erinnerungen – Transformationen

Bandnummer: 2

396 Seiten mit 41 Abbildungen, € 29,90 (D) Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
ISBN: 978-3-8353-1213-5

Jahrbuch 2012: Freilegungen

Cover des Jahrbuchs 2012

Cover des Jahrbuchs 2012

Auf den Spuren der Todesmärsche

Im ersten Jahrbuch widmet sich der ITS den erst seit wenigen Jahren in den Fokus der Forschung gerückten Todesmärschen. Die Sichtung eines neu gehobenen Bestands im Archiv des ITS hat Experten zusammengeführt, die verschiedene Zugänge in der Darstellung dieses letzten organisierten Massenverbrechens des nationalsozialistischen Deutschlands finden.

Herausgegeben von Jean-Luc Blondel, Sebastian Schönemann und Susanne Urban

Bestellungen über den Wallstein-Verlag

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Jahrbuch 2012

In drei Abschnitte gegliedert, enthält das Jahrbuch Perspektiven externer Wissenschaftler und Pädagogen auf die Sammlungen des ITS (»Erkenntnisse«), Darstellungen eigener Projekte und Perspektiven (»Nachrichten aus dem ITS«) sowie im Zentrum einen wechselnden thematischen Schwerpunkt (»Freilegungen«). 

Aus dem Inhalt:

  • Katrin Greiser: Grabstätten und Sterbeorte in Bayern
  • Albert Knoll: Die Todesmärsche des KZ Dachau im Spiegel der Berichte Überlebender
  • Marc Mazurovsky: Visualizing the Evacuations from the Auschwitz-Birkenau Camp System: when does an Evacuation turn into a Death March.
  • Sebastian Schönemann und Reimer Möller: Der Bestand der Effekten ehemaliger Häftlinge des KZ Neuengamme in Verwahrung des ITS

Herausgegeben von Jean-Luc Blondel, Sebastian Schönemann und Susanne Urban
Reihentitel: Jahrbuch des International Tracing Service

Bandnummer: 1

Freilegungen: Auf den Spuren der Todesmärsche

382 Seiten mit 39 Abbildungen, € 29,90 (D) Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
ISBN: 978-3-8353-1011-7

Fundstücke 4: Die Deportation der Juden aus Deutschland und ihre verdrängte Geschichte nach 1945

Bild zeigt: Cover der ITS-Publikation Fundstücke 4

Cover der Publikation Fundstücke, Band 4

Im Oktober 1941 begann die Gestapo, Juden aus Deutschland in die Ghettos im besetzten Osteuropa, später nach Theresienstadt und in die Vernichtungslager zu deportieren. Der größte Teil von ihnen wurde ermordet. Welche Dokumente im Archiv des ITS zu den Deportationen vorhanden sind und wie sich der Umgang mit diesem Teil der NS-Geschichte im Laufe der Jahrzehnte veränderte, untersuchen die beiden Autoren und Herausgeber Akim Jah und Gerd Kühling.

Herausgegeben von Akim Jah und Gerd Kühling

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Fundstücke 4

Im Oktober 1941 begann die Gestapo, Juden aus Deutschland in die Ghettos im besetzten Osteuropa, später nach Theresienstadt und in die Vernichtungslager zu deportieren. Der größte Teil von ihnen wurde ermordet. Der größte Teil von ihnen wurde ermordet. Die vierte Ausgabe der „Fundstücke“ gibt einen Überblick über die Strukturgeschichte der Deportationen, zeigt, welche Akten und Dokumente im International Tracing Service (ITS) zu diesem Komplex der NS-Verbrechen und deren Opfern überliefert sind, und wirft einen Blick auf den Umgang mit dieser Geschichte in Deutschland von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.  

Aus dem Inhalt:

  • Akim Jah: „Die Deportation der Juden aus Deutschland 1941-1945. Zur Geschichte und Dokumentenüberlieferung im Archiv des ITS“
  • Gerd Kühling: „Von der Verdrängung zur Konkretion. Der Umgang mit den Deportationen der Juden von 1945 bis in die Gegenwart“

Bibliographische Angaben:

„Die Deportation der Juden aus Deutschland und ihre verdrängte Geschichte nach 1945“
Herausgegeben von Akim Jah und Gerd Kühling
Reihe: Fundstücke (Hg. im Auftrag des International Tracing Service Bad Arolsen); Band 4
Wallstein Verlag 2016
64 Seiten mit 16 Abbildungen
ISBN: 978-3-8353-1860-1
€ 9,90
Auch als E-Book erhältlich.


Fundstücke 3: Die Wahrnehmung der NS-Verbrechen und ihrer Opfer im Wandel

Bild zeigt: Cover der ITS-Publikation Fundstücke 3

Cover der Publikation Fundstücke, dritte Ausgabe

Im Zusammenhang mit der Strafverfolgung der Täter, der Entschädigung der Opfer und im öffentlichen Gedenken wurde der Kreis der anerkannten NS-Verfolgten immer wieder neu bestimmt und ausgeweitet. Verschiedene Aspekte dazu - und auch die eigene Rolle - beleuchtet der International Tracing Service (ITS) im dritten Band der Publikationsreihe der „Fundstücke“.

Herausgegeben von Henning Borggräfe, Hanne Leßau und Harald Schmid

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Fundstücke 3

In seinem Essay gibt Dr. Harald Schmid einen Abriss über die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft. Er zeichnet Etappen der Wahrnehmung und Anerkennung unterschiedlicher Opfergruppen nach. Dr. Henning Borggräfe und Hanne Leßau zeigen am Beispiel der als „Asoziale“ Verfolgten auf, wie stark der ITS das jeweils vorherrschende Bild des Nazi-Unrechts übernahm, oder wie weit er sich von entfernte - oft zum Vorteil, manchmal aber auch zum Nachteil der betroffenen Menschen.

Aus dem Inhalt:

  • Harald Schmid: „Zwischen Achtung und Ächtung – Opfer nationalsozialistischer Herrschaft im Bild der deutschen Öffentlichkeit
  • Henning Borggräfe und Hanne Leßau: „Die Wahrnehmung der NS-Verbrechen und der Umgang mit den NS-Verfolgten im International Tracing Service“

Herausgegeben von Henning Borggräfe, Hanne Leßau und Harald Schmid i.A. des International Tracing Service Bad Arolsen

Reihentitel: Fundstücke
Bandnummer: 3
€ 9,90 (D) Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
64 Seiten mit 18 Abbildungen
ISBN: 978-3-8353-1744-4 (2015)

Auch als E-Book erhältlich.

Fundstücke 2: Entwurzelt im eigenen Land: Deutsche Sinti und Roma nach 1945

Cover der Publikation Fundstücke, zweite Ausgabe

Cover der Publikation Fundstücke, zweite Ausgabe

Die zweiten »Fundstücke« beschäftigen sich mit der marginalisierten Opfergruppe der Sinti und Roma und ihrem Ringen um Anerkennung und Entschädigung. Im Zentrum stehen deutsche Überlebende des NS-Genozids, die nach 1945 versuchten, sich im eigenen Land ein neues Leben aufzubauen oder zu emigrieren.

Herausgegeben von Susanne Urban, Silvio Peritore, Frank Reuter, Sascha Feuchert und Markus Roth

Bestellungen über den Wallstein-Verlag

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Fundstücke 2

Narrative von deutschen Sinti und Roma in den Dokumenten aus dem Archiv des International Tracing Service (ITS) und administrative Akten aus dem ITS werden als Fundstücke vorgestellt. Sie verdeutlichen nicht nur, was diese häufig nicht als NS-Verfolgte anerkannten Menschen erlitten haben, sondern auch mit welchen Vorurteilen und bürokratischen Hürden sie nach der Befreiung konfrontiert waren. Auch die Auskunftspraxis des ITS war ein Teil der langen Marginalisierungsgeschichte der Sinti und Roma.

Aus dem Inhalt:

  • Susanne Urban: „Kategorie oder Grund für Verhaftung: >Zig., Aso.< (Zigeunerin, Asozial)“, Akten und Menschenbilder
  • Silvio Peritore und Frank Reuter: „Keine »Stunde Null«“, Die deutschen Sinti und Roma nach dem Genozid
  • Markus Roth und Sascha Feuchert: „Von da komm‘ ich. Da gehöre ich hin.“, Überlebende Sinti und Roma zwischen Identitätsgewissheit und Exklusion

Herausgegeben von Susanne Urban, Silvio Peritore, Frank Reuter, Sascha Feuchert und Markus Roth i.A. des International Tracing Service Bad Arolsen

Reihentitel: Fundstücke
Bandnummer: 2
€ 9,90 (D) Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
64 Seiten mit 27 Abbildungen
ISBN: 978-3-8353-1656-0 (2015)

Fundstücke 1: Stimmen der Überlebenden des »Zigeunerlagers« Lackenbach

Cover der Publikation Fundstücke 1

Cover der Publikation Fundstücke 1

Die erste Ausgabe der Reihe »Fundstücke« aus dem International Tracing Service (ITS) widmet sich dem »Zigeunerlager« Lackenbach in Österreich, dessen Anerkennung KZ-Überlebende im Jahr 1952 durchzusetzen versuchten. Doch erst 43 Jahre nach Kriegsende wurde das „Zigeunerlager Lackenbach“, in dem durch Misshandlung, Zwangsarbeit, Hunger und Krankheit hunderte Roma und Sinti litten und starben, einem Konzentrationslager gleichgestellt.

Herausgegeben von Susanne Urban, Sascha Feuchert und Markus Roth

Bestellungen über den Wallstein-Verlag

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Fundstücke 1

Als die Rote Armee 1945 die dort verbliebenen Häftlinge befreite, waren die meisten Internierten in Vernichtungslager deportiert worden oder im Lager selbst gestorben. Die im Archiv des ITS befindlichen Dokumente sind Ausdruck des Ringens dieser Opfergruppe um Anerkennung und Entschädigung, die ihnen nur zögerlich oder verspätet zuteilwurde.

Aus dem Inhalt:

  • Rudolf Sarközi: KZ Lackenbach: Gedenken und Mahnen
  • Susanne Urban: „Dort in dieser Hölle haben wir fünf Jahre verbracht“
  • Markus Roth und Sascha Feuchert: Leiderfahrung und ihre Beglaubigung

Herausgegeben von Susanne Urban, Sascha Feuchert und Markus Roth im Auftrag des International Tracing Service Bad Arolsen

Reihentitel: Fundstücke
Bandnummer: 1
€ 9,90 (D) Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
48 Seiten mit 12 Abbildungen
ISBN: 978-3-8353-1331-6 (2014)

Aktuelle Publikationen

Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung

Bild zeigt erste Seite des Medaon-Beitrags von Dr. Henning Borggräfe

Erste Seite des Medaon-Beitrags von Dr. Henning Borggräfe

Dr. Henning Borggräfe, Über die Potentiale digitaler Archivbestände zum Holocaust, in: Zwischen Versprechungen und Herausforderungen. Perspektiven auf das Verhältnis von Digitalisierung und jüdischer Geschichte, Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung, Ausgabe 9, (2015), 17, S. 1-5.


Der Beitrag steht als PDF-Download auf der Website des Online-Periodikums Medaon zur Verfügung.

Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung

Bild zeigt: Erste Seite des Medaon-Beitrags von Dr. Christian Groh und René Bienert

Erste Seite des Medaon-Beitrags von Dr. Christian Groh und René Bienert

Dr. Christian Groh/René Bienert: Ergebnisse auf Knopfdruck? Das Digitale Archiv des ITS – Erfahrungen und Überlegungen, in: Zwischen Versprechungen und Herausforderungen. Perspektiven auf das Verhältnis von Digitalisierung und jüdischer Geschichte, Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung, Ausgabe 9, (2015), 17, S. 1-8.


Der Beitrag steht als PDF-Download auf der Website des Online-Periodikums Medaon zur Verfügung.

Zeugnisformen – Berichte, künstlerische Werke, Erzählungen von NS‑Verfolgten

Cover der EVZ-Publikation Zeugnisformen

Cover der EVZ-Publikation Zeugnisformen

Publikationsreihe „Bildungsarbeit mit Zeugnissen“, Band 1

Was bleibt, wenn die Zeuginnen und Zeugen der nationalsozialistischen Verbrechen gestorben sein werden? Die Veranstaltungsreihe „Entdecken und Verstehen. Bildungsarbeit mit Zeugnissen von Opfern des Nationalsozialismus“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) ist dieser Frage nachgegangen. Die Resultate der Reihe sind in diesem Band dokumentiert. Mit einem Beitrag von Dr. Susanne Urban.

Die Publikation steht auf der Website der EVZ zum Download zur Verfügung.

Geschichte für Heute. Zeitschrift für historisch-politische Bildung

Cover der Ausgabe Geschichte heute 2/2015

Cover der Ausgabe Geschichte heute 2/2015

Elisabeth Schwabauer/Margit Vogt: International Tracing Service (ITS) – Außerschulischer Lernort mit alliierter Gründungsgeschichte, in: Geschichte für Heute. Zeitschrift für historisch-politische Bildung. Zeitschrift des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands, Nr. 2/2015, S 61-63.

Zur Zeitschrift

Publikationen unter Beteiligung des ITS

„Nachkriegswege nach Volkswagen. Jüdische Überlebende zwischen Befreiung und neuer Identität“

Cover der Publikation Nachkriegswege nach Volkswagen

Cover der Publikation Nachkriegswege nach Volkswagen

Im Zentrum des Essay-Dokumentenbands stehen die Holocaust-Überlebenden Moshe Shen, Julie Nicholson, Sara Frenkel und Sally Perel. Vorgestellt werden ihre Lebenswege, wie sie nach 1945 versuchten, sich mit Unterstützung der Alliierten einen Weg zurück ins Leben zu bahnen. 

Die Publikation steht auf der Website von Volkswagen zum Download zur Verfügung.

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Nachkriegswege nach Volkswagen

Die persönlichen Erinnerungen und Lebenswege der vier Holocaust-Überlebenden bis zur Befreiung hat die Publikation „Überleben in Angst. Vier Juden berichten über ihre Zeit im Volkswagenwerk in den Jahren 1943 bis 1945“ bereits 2005 vorgestellt. Nun widmet die Historische Kommunikation der Volkswagen AG diesen vier Menschen ein weiteres Buch, das den Blick vor allem auf die Jahre nach 1945 richtet. Die Möglichkeit, die Lebenswege anhand von Dokumenten nachzeichnen zu können, bot die Zusammenarbeit mit dem International Tracing Service (ITS) Bad Arolsen.

Die dokumentarischen Spuren werden durch drei Essays mit Blick auf ausgewählte Facetten der Kriegs- und Nachkriegsgeschichte Deutschlands ergänzt:

  • Manfred Grieger: Namen, Nummern, Listen. Zur Ambivalenz der Verwaltung zur Tötung im Nationalsozialismus und zum Weiterleben in der Nachkriegszeit
  • René Bienert: Claimed Nationality – Desired Destination. Selbstdefinitionen von Shoah-Überlebenden im Spiegel der DP-Registrierungsunterlagen 25
  • Susanne Urban: Handlungsoptionen und Entscheidungen während und nach der Shoah

Nachkriegswege nach Volkswagen. Jüdische Überlebende zwischen Befreiung und neuer Identität.

Band 5 der Schriftenreihe „Forschung Positionen Dokumente. Schriften zur Unternehmensgeschichte von Volkswagen“

Herausgeber für die Historische Kommunikation der Volkswagen Aktiengesellschaft Manfred Grieger und Ulrike Gutzmann
ISBN 978-3-935112-24-6
155 Seiten, € 19,90