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Neue Chancen durch Digital Humanities

„Wir hoffen, dass wir bis zum Ende dieses Workshops ein weiteres gemeinsames Projekt im Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften entwickeln werden. Es geht darum, die neuesten Forschungsmethoden zu nutzen, um die historischen Informationen im digitalen Archiv des ITS mehr Menschen zugänglich zu machen.“ Christine Schmidt, stellvertretende Direktorin der Wiener Library und Leiterin der Forschung, erwartet interessante Ergebnisse von dem aktuellen Workshop „Digital Humanities and the ITS Archive“. Die Veranstaltung in London findet am 13. und 14. November als dritter Termin der Reihe „Improving Access to the International Tracing Service Digital Archive“ statt. Die Wiener Library, das US Holocaust Memorial Museum und der International Tracing Service (ITS) sind gemeinsame Veranstalter.

Henning Borggräfe, Leiter der Abteilung Forschung und Bildung, und Archivleiter Christian Groh nehmen von Seiten des ITS an dem Workshop teil und stellen aktuelle Projekte vor. Da der Workshop bei der Wiener Library stattfindet, steht der Austausch mit Wissenschaftlern des King's College London vom Fachbereich Digitale Geisteswissenschaften auf dem Programm. Am 15. November schließt sich ein Treffen des EHRI work package 14 an, das ebenfalls dem Thema Digitale Geisteswissenschaften gewidmet ist, speziell interaktiven Karten mit georeferenzierten Dokumenten und Projekten.

Auch die neue europäische EU-Datenschutz-Grundverordnung (GDPR – General Data Protection Regulation) wird Thema bei dem Workshop in London. „Wir werden uns mit dem Datenschutz und den Auswirkungen des GDPR befassen, insbesondere für den Datenaustausch mit den Copyholdern der digitalen ITS-Bestände im Rahmen kommender Projekte“, so Christine Schmidt.