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Neuer stellvertretender Direktor beim ITS

Steffen Baumheier ist seit dem 1. März 2017 stellvertretender Direktor des International Tracing Service (ITS). Der Dipl.-Betriebswirt war zuvor als Director Human Resources in internationalen Unternehmen tätig. Den ITS möchte er dabei unterstützen, die Weichen für den Wandel zu einer digital ausgerichteten Institution zu stellen.

Beim Antritt seiner neuen Position legt Steffen Baumheier dar, was ihn motiviert hat, aus der Wirtschaft zum ITS zu gehen: „Es freut mich sehr, dass ich meine Erfahrung aus der Unternehmenswelt nun dafür einsetzen kann, den Wandel des ITS in die digitale Zeit zu unterstützen“, so der Personalexperte. „Denn das Wissen um die NS-Geschichte und die Situation der ehemals Verfolgten nach 1945 hat einen hohen gesellschaftlichen Wert. Diese Themen sind ethisch und moralisch unwahrscheinlich wichtig für unser demokratisches Bewusstsein.“

Steffen Baumheier war seit 1992 in europäischen und internationalen Unternehmen tätig, zuletzt als Arbeitsdirektor für die i-SOLUTIONS Health GmbH. Er stammt aus Nordhessen und ist vor wenigen Jahren in seine Heimatregion zurückgekehrt. Beim ITS liegt seine vorrangige Aufgabe darin, die Arbeitsabläufe und das Personalwesen zu modernisieren. „Die Ansprüche an Arbeitgeber verändern sich laufend. Als Personaler aus Überzeugung möchte ich den ITS als attraktiven Arbeitgeber stärken.“

ITS-Direktorin Floriane Hohenberg freut sich auf die Zusammenarbeit: „Steffen Baumheier hat als mein Stellvertreter eine Schlüsselrolle bei allen Aufgaben innerhalb des ITS, bei der Umsetzung der Ziele, der Koordinierung von abteilungsübergreifenden Prozessen sowie der Kommunikation mit Partnern aus Ministerien und Behörden. Mit ihm als ‚Innenminister‘ kann ich mich auf meine Position als ‚Außenministerin‘ konzentrieren, nationale sowie internationale Kontakte ausbauen und die Relevanz des ITS für unsere Gesellschaften hervorheben.“ Sie betont die Dringlichkeit dieser Aufgabe angesichts des wachsenden Populismus sowie dem Erstarken von Rechtsradikalismus. „In den 14 Monaten als Direktorin ist viel in der Welt passiert, was einen direkten Einfluss auf unsere Arbeit hat und meines Erachtens die Dringlichkeit unseres Handelns in der Erinnerungspolitik, der politischen Bildung und der Forschung verdeutlicht.“