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Spenden für die Arbeit des ITS

Wir dokumentieren und forschen über die Opfer des Nationalsozialismus, damit sie nicht vergessen werden: Bitte unterstützen Sie uns dabei!

Das Archiv des ITS bietet einzigartige Möglichkeiten, um nachfolgenden Generationen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit über die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen die Werte der Demokratie zu vermitteln. Das fördert ein Bewusstsein, wohin Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus führen können.

Rund 30 Millionen Dokumente im ITS-Archiv sind die Basis, um über die Opfer der deutschen Konzentrationslager, Ghettos und Zwangsarbeit sowie die Lebenswege von Überlebenden zu informieren.

Diese wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben, die in einer aktiven Erinnerung an die Opfer und Überlebenden münden sollen, können Sie unterstützen! Es gibt eine Reihe von Projekten beim ITS, die wir jenseits der Finanzierungsmöglichkeit aus dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland gerne weiter ausbauen möchten:

  • Bildungsangebote für Schulen und Universitäten (pädagogisch aufbereitete Materialien).
  • Unterstützung von Wissenschaftlern und Pädagogen, insbesondere aus Osteuropa, um ihnen die Arbeit am ITS zu ermöglichen.
  • Betreuung von wissenschaftlichen Projekten und ihre Umsetzung in Ausstellungen, Dokumentationen etc.
  • Entwicklung von Informationsangeboten speziell für Jugendliche (neue Medien).
  • Forschung am ITS

    Ein wichtiger Forschungsschwerpunkt des ITS sind Displaced Persons (DPs). Den Begriff prägten die Alliierten für die Millionen von Menschen, die vom nationalsozialistischen Deutschland verschleppt worden waren und sich nach der Befreiung nicht mehr in ihrem Ursprungsland befanden. Zu diesem Thema hat der ITS die Wanderausstellung »„Wohin sollten wir nach der Befreiung?“ Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945« konzipiert, die sich erstmals systematisch mit DPs verschiedener Opfergruppen beschäftigt und unterschiedliche Facetten des Lebens in DP-Camps sowie der alliierten Fürsorge darstellt. Die Ausstellung wurde von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert. Parallel zur Ausstellung wurde ein umfassendes DP-Camp-Verzeichnis für die deutschen Westzonen erarbeitet, das im Internet von Überlebenden und Nachfahren sowie Wissenschaftlern als Informationsmedium genutzt werden kann.

    Nun möchte der ITS daran anknüpfend auch weiterhin Forschung zum Thema DPs und DP-Camps leisten und voranbringen. Mit Hilfe Ihrer Spende möchten wir gerne folgende Projekte möglich machen:

    • Netzwerktreffen mit Wissenschaftlern und Forschern aus dem In- und Ausland
    • Eine internationale Konferenz über Displaced Persons und eine anschließende Publikation
  • Pädagogische Arbeit

    Ein zentraler Baustein im pädagogischen Konzept des ITS ist die Erstellung von Unterrichtsmaterialien, um Kindern und Jugendlichen anhand von Dokumenten und persönlichen Schicksalen Informationen über die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands und die Lebenswege Überlebender vermitteln zu können. Es gibt bereits pädagogische Handreichungen des ITS über die Kartei der Reichsvereinigung der Juden, Kinder und Jugendliche als Verfolgte und Opfer, den Kindersuchdienst und zu Displaced Persons. Der ITS strebt an, ein weiteres Thema pädagogisch aufzubereiten:

    • Entwicklung einer Unterrichtseinheit zu den „Todesmärschen“.
    • Ergänzend dazu möchte der ITS interessierten Arbeitsgruppen und Pädagogen Zuschüsse geben, um vor Ort das Archiv unter pädagogischer Anleitung für eigene Projekte und den Kompetenzerwerb nutzen zu können.

    Ihre Spenden helfen uns dabei, diese wichtigen pädagogischen Projekte zu realisieren.

  • Erhalt der einzigartigen Dokumente

    Das Archiv mit seinen 30 Millionen Dokumenten ist zugleich Herz und Seele des ITS. Durch die Umwandlung zu einem Zentrum für Dokumentation, Information und Forschung und die damit verbundene öffentliche Nutzung des Archivs stellt sich eine Vielzahl von Aufgaben, die nicht allein durch die Finanzierung mit öffentlichen Mitteln abgedeckt werden kann. Für den Erhalt der Dokumente möchten wir mit Ihren Spenden gerne das folgende Projekt umsetzen:

    Die Originaldokumente und die Zentrale Namenkartei wurden in das UNESCO Register „Memory of the World“ aufgenommen. Um den Erhalt dieser bedeutenden Dokumente zu sichern, darf heute kein Besucher mehr die Originale besichtigen oder gar berühren. Doch sind die Dokumente und die Namenkartei mit 50 Millionen Hinweiskarten zu 17,5 Millionen Menschen weltweit ein einzigartiges Mahnmal aus Papier. Der ITS möchte für Besucher eine kleine Ausstellung mit Faksimiles dieser Dokumente sowie den Kartons und Regalen anlegen. Damit soll die historische Arbeitsweise mit dieser Zentralen Namenkartei und den Dokumenten anschaulich gemacht werden. Die Suche nach Opfern und Überlebenden kann so erst als kulturgeschichtliches Zeugnis über diese enorme humanitäre Aufgabe der Nachkriegszeit verstanden werden.